Daniele Lupo

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Daniele Lupo Volleyball (Beach)
Porträt
Geburtstag 6. Mai 1991
Geburtsort Rom, Italien
Größe 1,95 m
Partner 2008–2010 diverse
2011 Andrea Tomatis
seit 2011 Paolo Nicolai
Weltrangliste Position 22[1]
Erfolge
2012 - Olympia-Fünfter
2013 - WM-Neunter
2014 - Europameister
2016 - Europameister
2016 - Olympia-Silber
(Stand: 21. August 2016)

Daniele Lupo (* 6. Mai 1991 in Rom) ist ein italienischer Beachvolleyballspieler. Er wurde 2014 und 2016 Europameister und gewann 2016 die olympische Silbermedaille.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lupo erreichte bei der U19-Weltmeisterschaft 2008 in Den Haag mit Francesco Montinaro den neunten Rang. Im gleichen Wettbewerb wurde er 2009 in Alanya mit Tiziano Andreatta Fünfter. Außerdem wurde er 2009 mit Alberto Bigarelli Siebter der U20-Europameisterschaft in Griechenland. Bei der U21-WM in Blackpool kam das Duo auf den neunten Platz. Mit Francesco Vanni spielte er 2010 beim Grand Slam in Rom erstmals ein Turnier der World Tour. Im gleichen Jahr belegte er mit Giuseppe Ottaviani bei der U20-EM in Catania den 13. Platz. Mit Andreatta wurde er Neunter der U21-WM in Alanya. Auf der World Tour 2011 zunächst zwei Open-Turniere mit Paolo Nicolai. Bei der WM in Rom trat er mit Andrea Tomatis an und schied als Gruppendritter nach der Vorrunde aus. Anschließend spielten Lupo/Tomatis noch die Grand Slams in Gstaad und Moskau sowie die Niechorze Open.

Danach bildete Lupo wieder ein Duo mit Nicolai. In Stare Jabłonki und Klagenfurt wurden Nicolai/Lupo jeweils Neunte. Bei der EM in Kristiansand gewannen sie in der Vorrunde nur einen Satz und schieden als Gruppenletzte vorzeitig aus. Auf der World Tour blieben sie als Siebte in Åland und Fünfte in Den Haag hingegen in den Top Ten. Zu Beginn der Saison 2012 wurden sie Vierte in Mysłowice und Neunte in Shanghai, bevor sie in Peking erstmals ein Finale erreichten; sie unterlagen Nummerdor/Schuil. Weitere vordere Platzierungen schafften sie als Dritte in Gstaad und Neunte in Klagenfurt. Über die Olympia-Rangliste qualifizierten sie sich für die Olympischen Spiele in London. Dort gelangten sie über die Playoffs der Gruppendritten ins Achtelfinale, das sie gegen das US-Duo Rogers/Dalhausser gewannen. Im Viertelfinale unterlagen sie Nummerdor/Schuil und wurden somit Fünfte. Gleich im ersten Turnier der World Tour 2013 kamen Nicolai/Lupo ins Finale, das sie gegen Dalhausser und Sean Rosenthal verloren. Nach einem neunten Rang in Shanghai wurden sie Dritte in Corrientes und in Rom erneut Neunte. WM in Stare Jabłonki gewannen sie ihre Vorrundengruppe und das erste KO-Spiel, bevor sie im Achtelfinale gegen Herrera/Gavira ausschieden. Auf der Tour wurden sie Dritte in Long Beach und Xiamen, Vierte des Klagenfurt Masters und einige Male Neunte.

Die ersten beiden Turniere der Saison 2014 in Fuzhou und Shanghai gewannen sie gegen Alison/Bruno und Samoilovs/Šmēdiņš. Bei der EM in Quartu Sant’Elena gewannen sie ihre Vorrundengruppe und kamen ohne weiteren Satzverlust ins Endspiel. Dort trafen sie wie in Shanghai auf das lettische Duo und wurden mit einem Tiebreak-Sieg Europameister. Beim anschließenden Grand Slam in Moskau belegten sie den vierten Rang. Ein weiteres Finale erreichten sie bei ihrem letzten FIVB-Turnier des Jahres in Klagenfurt gegen Alison/Bruno. In die World Tour 2015 starteten sie mit drei neunten Plätzen. Bei der WM in den Niederlanden unterlagen sie als Gruppenzweite im ersten KO-Spiel den Russen Semjonow / Krassilnikow. Danach wurden sie Fünfte des Gstaad Major und Neunte in Yokohama. Bei der EM in Klagenfurt wurden die Titelverteidiger im Achtelfinale von ihren Landsleuten Ranghieri/Carambula entthront. Später wurden Nicolai/Lupo Dritte der Sotschi Open und Vierte beim CEV-Masters in Mailand. Sie beendeten die Saison mit einem fünften Platz beim World Tour Final in Fort Lauderdale.

Ihr erstes Finale der World Tour 2016 verloren sie in Vitória gegen Alison/Bruno. In Doha wurden sie Fünfte und bei den Fuzhou Open standen sie wieder im Endspiel, diesmal gegen Dalhausser/Lucena. Danach gewannen sie die Sotschi Open gegen Semjonow/Krassilnikow. In Moskau wurden sie Fünfte. Bei der EM in Biel/Bienne gewannen sie trotz einer Niederlage gegen die Deutschen Böckermann/Flüggen ihre Vorrundengruppe. Mit drei Siegen in der KO-Runde kamen sie ins Finale und wurden gegen Semjonow/Krassilnikow zum zweiten Mal Europameister. Sie qualifizierten sich über die Olympia-Rangliste für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Wie vier Jahre zuvor erreichten sie über das Lucky-Loser-Spiel die KO-Phase. Das italienische Duell gegen Carambula/Ranghieri gewannen sie ebenso wie das Viertel- und Halbfinale gegen das russische Duo Ljamin/Barsuk und ihre Konkurrenten aus dem EM-Finale. Im olympischen Endspiel mussten sie sich Alison/Bruno geschlagen geben und gewannen somit die Silbermedaille.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 8. August 2016)