Daniele Marques

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Daniele Marques (* 2. Dezember 1950 in Aarau) ist ein Schweizer Architekt.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marques studierte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich unter anderem bei Aldo Rossi und Dolf Schnebli. 1977 gründete er in Luzern sein eigenes Büro. Von 1980 bis 1996 arbeitete er mit Bruno Zurkirchen als Architekturbüro Marques Zurkirchen zusammen in Luzern. 1988 wurde er in den Bund Schweizer Architekten berufen. Zwischen 1994 und 1997 war Marques Zentralvorstandsmitglied des BSA. Von 1997 bis 2000 war er Vizepräsident des BSA. Zwischen 1997 und 2004 arbeitete er in einer Architektengemeinschaft für verschiedene Projekte und Bauten mit Morger & Degelo zusammen. Seit 2017 arbeitet er in Partnerschaft mit Rainer Schlumpf. Seine Arbeiten wurden im Jahre 2003 im Gta Verlag publiziert.[2]

Zeichnungen und Modelle wurden in zahlreichen Ausstellungen und Galerien gezeigt.

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981–1984: Entwurfsassistent an der ETH in Zürich
  • 1987–1989: Entwurfsdozent an der Fachhochschule Zentralschweiz, Technik + Architektur, Horw
  • 1993–1994: Gastprofessor an der EPF Lausanne
  • 1996–1997: Gastdozent an der ETH in Zürich, Abteilung für Architektur
  • 1997: Dozent an der Sommerakademie des International Architecture Design Workshop IAAS, Basel
  • 1998–1999: Gastprofessor an der Ecole d'Architecture, Strasbourg (F)
  • 2000–2005: Universitätsprofessor an der Technischen Universität Graz (A), Vorsteher des Institutes für Architektur und Landschaft
  • 2006–2016: Universitätsprofessor an der Fakultät für Architektur am Karlsruher Institut für Technologie, Leiter des Fachgebietes Gebäudelehre
  • 2007: Gastprofessor an der Bauhaus-Universität Weimar, IAAD - International

Gestaltungsbeiräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1997 bis 1999 war er Mitglied im Gestaltungsbeirat von Linz. Zwischen 2013 und 2019 war er im Gestaltungsbeirat Innsbruck.

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013–2016: Terrassenwohnhäsuer, Merlischachen
  • 2009–2015: Chateau Gütsch, Gütschbahnen Luzern
  • 2011–2015: Überbauung Rotmatt, Meggen
  • 2007–2011: Sportarena Allmend, Luzern
  • 2009–2010: Weihnachtsbeleuchtung, Seebrücke Luzern
  • 2009–2010: Weihnachtsbeleuchtung, Bahnhofstrasse Zürich
  • 1999–2006: Schulhaus, Hinter Gärten, Riehen
  • 2001–2004: Gemeindekanzlei, Münsterlingen
  • 1998–2003: Messeturm, Basel mit Meinrad Morger und Heinrich Degelo
  • 1999–2003: Schulhaus Villa Thérèse, Fribourg
  • 1994–2001: Frauenklinik, Luzern
  • 1990–1997: Marktzentrum Kirchpark, A-Lustenau
  • 1989–1990: Geschäftshaus, Alpenstrasse Luzern

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern
  • 2012: Auszeichnung "Häuser des Jahres 2012" 1. Preis Deutsches Architekturmuseum und Callwey Verlag; Drei Einfamilienhäuser, Luzern
  • 2012: AIT Award 2012 - Nomination Global Award for the very best in Interior and Architecture 2012: Kirchenzentrum Franziskus, Uetikon am See
  • 2010: Architekturpreis "Farbe•Struktur•Oberfläche 2010" 1. PreisAIT & Caparol, Neubau Kirchenzentrum, Uetikon am See
  • 2008: 'Der beste Umbau 2008' UMBAUEN + RENOVIEREN, Zürich: Besondere Nennung der Jury: Dachausbau Genferhaus, Luzern
  • 2004: Publikumspreis Ideales Heim: Villa am Vierwaldstättersee
  • 2004: Best of Europe 2004, nominierte Projekte: Messeturm Basel
  • 2003: Kulturpreis der Innerschweiz
  • 1999: Architekturpreis: Neues Bauen in den Alpen, Sexten: Anerkennung für den Umbau einer Stallung in Bergün
  • 1994: Auszeichnung bester Bau der Schweiz '10 vor 10' Silberner Hase: Schulhaus Greppen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf
  2. Biographie > Daniele Marques >  MARQUES ARCHITEKTEN AG. Abgerufen am 11. August 2020.