Danny Lerner

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Danny Lerner (* 1952 in Haifa, Israel; † 6. März 2015 in Simi Valley, Kalifornien[1]) war ein israelischer Filmproduzent, der auch als Drehbuchautor und Regisseur arbeitete. Der ebenfalls als Filmproduzent tätige Avi Lerner ist sein Bruder.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Danny Lerner begann seine Karriere im Filmgeschäft als unit manager und production supervisor Ende der 1980er Jahre. Seit 1989 war er überwiegend als Filmproduzent tätig. Bis in die 2000er Jahre hinein war er vor allem an B- und Low-Budget-Filmen beteiligt. Viele der Filme sind als Direct-to-Video-Produktionen erschienen. Erst ab 2007, mit der Produktion von The Death and Life of Bobby Z, wirkte Lerner auch an größeren Hollywood-Produktionen mit.

Lerner ist zum Beispiel verantwortlich für die Filmreihe Operation Delta Force aus den 1990er Jahren. Zudem war er an zahlreichen Filmen des Schauspielers und Regisseur Jean-Claude Van Damme beteiligt, ebenso Dolph Lundgren. Eine ebenfalls langjährige Zusammenarbeit verbindet Lerner mit dem Regisseur und Filmproduzenten Boaz Davidson.

1994 war Lerner erstmals für die Geschichte eines Films verantwortlich, unter der Regie von Yossi Wein entstand der Actionfilm Never Say Die. Im Jahr 1999 gab er mit dem Film Betrayed – Verraten und verkauft sein Regiedebüt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produzent

Regisseur

  • 1999: Betrayed – Verraten und verkauft (Traitor’s Heart)
  • 2003: Shark Zone – Tod aus der Tiefe (Shark Zone)
  • 2005: Raging Sharks – Killer aus der Tiefe (Raging Sharks)
  • 2007: Rin Tin Tin – Ein Held auf Pfoten (Finding Rin Tin Tin)
  • 2008: Direct Contact
  • 2009: Tierisch Cool – Ein Hund in New York (Cool Dog)

Drehbuchautor

  • 1996: Reckless – Von Rache getrieben (Merchant of Death)
  • 1997: Operation Delta Force
  • 1999: Betrayed – Verraten und verkauft
  • 2000: Crocodile
  • 2005: Today You Die
  • 2009: Tierisch Cool – Ein Hund in New York

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. variety.com, abgerufen am 29. August 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]