Daphnis und Chloe

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Jean-Pierre Cortot: Daphnis und Chloe (Marmor, Louvre)

Daphnis und Chloe (griechisch Δάφνις καὶ Χλόη) ist ein spätantiker Liebesroman des griechischen Schriftstellers Longos (latinisiert: Longus), der vermutlich gegen Ende des 2. Jahrhunderts geschrieben wurde und auf der ägäischen Insel Lesbos handelt.

Longos erzählt die Geschichte von den Findelkindern Daphnis und Chloe, die ihre Kindheit bei Hirten auf Lesbos erleben, voneinander getrennt werden, wieder zueinander finden, sich lieben und schließlich ihre Eltern wiederfinden und heiraten. Das Werk ist eine Mischung der Bukolik und des antiken Abenteuerromans.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daphnis wird im Wald von einer Ziege genährt, von dem Ziegenhirten Lamon gefunden und von ihm und dessen Frau Myrtale als Kind aufgenommen. Zwei Jahre später wird Chloe in einer Nymphenhöhle von einem Schaf genährt, so von dem Schäfer Dryas gefunden und von ihm und seiner Frau Nape aufgezogen. Den beiden Kindern waren Gaben beigelegt, die auf eine vornehme Herkunft schließen lassen.

Die Herden der beiden Adoptiveltern weiden nah beieinander, sodass sich bereits während der Kindheit eine Freundschaft zwischen Daphnis und Chloe entwickelt.

Die Gefühle der beiden werden zum ersten Mal deutlich, als Chloe Daphnis aus einer Grube rettet, in die dieser gestürzt war, und ihn danach beim Baden beobachtet. Sie kann ihre Gefühle noch nicht wirklich verstehen, begreift aber, dass Daphnis die Ursache dafür ist, und spürt das Verlangen, ihn wieder baden zu sehen.

An dieser Stelle tritt Dorkon, ein Rinderhirte, in die Haupthandlung ein. Er war dabei behilflich, Daphnis aus der Grube zu befreien und verliebte sich dabei in Chloe. Bei einem Schönheits-Wettbewerb zwischen Daphnis und Dorkon erklärt Chloe Daphnis zum Sieger und gibt diesem einen Kuss als Preis. Dies ist die zweite Schlüsselstelle, da nun Daphnis für Chloe entflammt. Auch er kann sein Gefühl aber nicht benennen.

Die erotische Spannung wird gegen Ende des ersten Buches kurz unterbrochen, als Seeräuber die Küste überfallen und Daphnis entführen. Als Chloe Dorkon um Hilfe bitten will, findet sie diesen schwer verletzt und im Sterben liegend bei seiner Herde vor. Kurz vor seinem Tod schenkt er ihr seine Syrinx und verrät ihr, wie sie Daphnis damit retten kann. Chloe bringt mit der Syrinx die Rinder dazu, sich ins Meer zu stürzen und das Schiff der Seeräuber zum Kentern zu bringen, um so Daphnis die Flucht zu ermöglichen.

Zweites Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zweiten Buch nähern die beiden Verliebten sich wieder einander an. Bei einem Fest zu Ehren des Gottes Dionysos begegnet ihnen der Greis Philetas, der ihnen vom Gott Eros erzählt und erklärt, was die Liebe ist. Von ihm erfahren Daphnis und Chloe auch, wie sie ihre Liebeskrankheit heilen können:

„Denn gegen den Eros hilft kein Mittel, nicht was getrunken, nicht was eingenommen, nicht was in Zauberliedern ausgesprochen wird; keines als Kuss und Umarmung und Zusammenliegen mit nackten Leibern.“

Longos: Daphnis und Chloe

Die beiden Verliebten zögern noch mit dem letzten Mittel, zumal sie gar nicht wissen, was damit eigentlich gemeint ist.

Die Ereignisse werden dramatisch, als reiche Jünglinge aus der Stadt Methymna an der Küste landen und Daphnis von ihnen Prügel bezieht. Er wird jedoch von Chloe und einigen anderen Hirten gerettet und die Jünglinge werden in die Flucht geschlagen. Diese kehren mit Truppen zurück und entführen Chloe. Daphnis fleht die Nymphen und den Hirtengott Pan um Hilfe an. Dieser bewirkt Chloes Freilassung. Wieder vereint, schwören die beiden Verliebten einander ewige Liebe.

Drittes Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erotische Spannung zwischen Daphnis und Chloe intensiviert sich, als Daphnis Chloe inmitten eines tiefen Winters besucht. Im Frühling versuchen die beiden, dem Rat des Philetas zu folgen und unbekleidet zusammenzuliegen. Da das allein nicht hilft, versuchen sie, es ihren Tieren gleichzutun. Doch auch das ist nicht von Erfolg gekrönt

Die Frau eines Bauern, Lykainion, die Daphnis begehrt und um den Frust der Verliebten weiß, macht sich die Situation zunutze. Sie lockt Daphnis unter einem Vorwand zu sich, sagt ihm, sie würde ihn lehren, wie er sein Verlangen mit Chloe stillen könne, und schläft mit ihm.

Daphnis hat jedoch Angst, mit Chloe zu schlafen, da Lykainion ihm erzählt, dass Mädchen, wenn sie zur Frau werden, stark bluten.

Derweil werben viele andere Männer um Chloe bei ihrem Pflegevater Dryas. Daphnis hat eine Vision von den Nymphen, die ihn letztlich zu einem angeschwemmten Beutel voller Geld führen, was ihm den Zuschlag von Dryas einbringt, sodass einer Vermählung des Paares nun nichts mehr im Wege zu stehen scheint.

Viertes Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daphnis und Chloe - Louise Marie-Jeanne Hersent-Mauduit

Die Gutsbesitzer kommen, um ihre Ländereien zu besichtigen: darunter Dionysophanes, sein Sohn Astylos und dessen "Parasit", der Vielfraß Gnathon. Dieser versucht Daphnis als Liebhaber zu gewinnen. Um das zu verhindern, erzählt der Lamon die Geschichte seines Ziehsohnes, und es stellt sich heraus, dass Dionysophanes der Vater des Daphnis ist.

Chloe wird von Lampis, einem Rinderhirten, entführt, da dieser glaubt, Daphnis habe durch sein neues Leben das Vorhaben, sie zur Frau zu nehmen, aufgegeben. Als Daphnis von der Entführung seiner Liebsten erfährt, eilt Gnathon ihm zu Hilfe und befreit Chloe, um Daphnis’ Gunst zurückzugewinnen, da dieser als Sohn von Dionysophanes nun ebenfalls sein Herr ist. Daphnis verzeiht Gnathon dessen ursprüngliches Nachstellen. Nun stellt sich heraus, dass auch Chloe aus einer reichen Familie stammt. Daphnis und Chloe können endlich heiraten.

Die beiden feiern ihre Hochzeit auf dem Lande und verzichten auch für ihr weiteres Leben weitgehend auf den Luxus der Stadt:

„Und nicht bloß damals, sondern so lange sie lebten, führten sie ein Hirtenleben, verehrten die Götter, die Nymphen, den Pan, den Eros, schafften große Herden von Schafen und Ziegen an und kannten keine süßere Kost als Obst und Milch.“

Longos: Daphnis und Chloe

Dank Lykainion können sie jetzt auch ihrer Liebe freien Lauf lassen und bekommen später zwei Kinder, die sie von einer Ziege (Junge) und einem Schaf (Mädchen) nähren lassen.

Charaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daphnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daphnis tritt fast während der gesamten Handlung als Jüngling von etwa 15–16 Jahren auf. Er wird als sonnengebräunt, dunkelhaarig und nicht besonders kräftig beschrieben. Er zeigt sich meistens zurückhaltend, bescheiden, schüchtern und kindlich naiv.

Er gerät im Laufe der Handlung immer wieder in gefährliche Situationen, aus denen er sich jedoch nicht selbst befreien kann. Durch diese Hilfsbedürftigkeit entspricht er nicht der klassischen Definition eines antiken Helden.

Als seine Lebensumstände sich durch die Zusammenkunft mit seinen leiblichen Eltern standesmäßig stark verbessern und ihm eine Zukunft voller Wohlstand in Aussicht steht, verzichtet er freiwillig darauf, um das einfache Leben unter Hirten und Bauern mit seiner geliebten Chloe weiterzuführen.

Die Person des Daphnis ist offenbar vom mythischen Daphnis inspiriert.

Chloe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chloe ist zwei Jahre jünger als Daphnis und befindet sich am Ende des Romans somit nach antikem Brauch im heiratsfähigen Alter. Sie ist ein liebes, unschuldiges Mädchen, außerdem wunderschön und ebenso wie Daphnis kindlich naiv. Sie ist für viele Jungen und Männer ein Objekt der Begierde, was sowohl sie als auch Daphnis des Öfteren in heikle Situationen bringt.

Auch sie schätzt das einfache Hirtenleben mehr als den Luxus in der Stadt und erfreut sich eher an den kleinen Dingen und an ihrer reinen Liebe zu Daphnis, den Schafen und der Natur.

Schauplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Schauplatz der Handlung wählt Longos Lesbos, welche von ihm als sehr idyllisch beschrieben wird. Die Geschichte spielt in der Nähe der Hafenstadt Mytilene.

„Auf Lesbos liegt eine Stadt, Mytilene, so groß wie schön; denn sie ist von Kanälen durchschnitten, in die das Meer einströmt, und geschmückt durch Brücken von behauenem und weißem Gestein. Du wirst glauben, nicht eine Stadt, sondern ein Eiland zu sehen. Von dieser Stadt Mytilene also, etwa zweihundert Stadien entfernt, liegt das Gut eines reichen Mannes, ein herrlicher Besitz; wildnährende Berge, fruchttragende Ebenen, Hügel mit Reben, Weiden mit Herden bedeckt, und die Meerflut spült an den weichen Sand der langgestreckten Küsten an.“

Longos: Daphnis und Chloe

Abgesehen von einigen kurzen Entführungen und einem Ausflug in die Stadt Mitylene entfernen sich die Protagonisten nie aus ihrem Dorf.

Vorlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman Daphnis und Chloe übernimmt die typischen Merkmale des antiken Abenteuerromans. Dazu gehört zum Beispiel das Konzept einer vollkommen symmetrischen Liebe: Daphnis und Chloe lieben einander völlig gleichberechtigt, ebenso wie die Heldenpaare etwa bei Heliodor (ca. 4. Jh.) oder Achilleus Tatios (2. Jh.). Vom Roman des Achilleus Tatios scheinen ganze Passagen bei Longos inspiriert zu sein.

Zugleich ist das Werk in den Bereich der bukolischen Dichtung verlegt: Es geht nicht, wie in den anderen Abenterromanen, um ausgedehnte Reisen, sondern um die Entwicklung der Sexualität und der Liebe. Die Reisen sind also gleichsam zu einer inneren Reise umgewandelt. Als Archeget der Bukolik gilt Theokrit, und von diesem übernimmt Longos ganze Passagen.

Ein anderer Dichter, auf den sich Longos bezieht, ist Philetas, nach dem er einen weisen Hirten benennt, der Daphnis und Chloe über Eros aufklärt. Von diesem Philetas ist leider kaum etwas überliefert.

Wie alle antiken Romanautoren bezieht auch Longos sich häufig auf die Historiographie, vor allem auf Thukydides, und auf die Neue Komödie. Auch viele Zitate aus Homer und Sappho sind zu finden. Auffällig ist ein Bezug zu der Dichterin Anyte.

Doch Longos erzählt nicht nur eine spannende Liebesgeschichte, sondern entwirft auch ein Liebesmodell und eine eigene Poetik. Beides vergleicht er mithilfe von Zitaten durchwegs mit Platon, insbesondere mit dessen Dialog Phaidros, der unter anderem vom Wesen des Eros und der Inspiration der Dichter handelt.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stil des Longos entspricht den von Hermogenes von Tarsos beschriebenen Stilrichtungen der Süße und Schlichtheit, und passt somit zum naiven Wesen der Protagonisten Daphnis und Chloe. Zugleich sind ganze Passagen des griechischen Originals aber auffällig rhythmisiert und gereimt. Der Reim, der in der antiken Dichtung keine Rolle spielte, war ein stilistisches Mittel virtuoser Prosa. Die Reime und der Rhythmus wurden in den bisherigen Übersetzungen ins Deutsche nicht berücksichtigt. Die erste Übersetzung, die den Reim und den Rhythmus nachahmt, ist die von Ondřej Cikán und Georg Danek.

Die poetischen Passagen wechseln sich mit Szenen ab, die komisch, ja beinahe grotesk sind.

Typisch für Longos ist auch die durchkomponierte Motivierung der Handlung. Jedes Handlungselement baut auf einem anderem auf. So landen zum Beispiel die reichen Methymnäer in der Nähe der Weiden von Daphnis und Chloe. Ein Bauer klaut ihnen das Haltetau ihres Schiffs. Sie verwenden statt dessen Weidenrinde und gehen jagen. Ihre Hunde treiben die Ziegen des Daphnis aus den Bergen zum Ufer. Eine Ziege frisst die Weidenrinde, das Schiff treibt vom Ufer ab und geht unter. Später findet Daphnis den Beutel mit Geld, der nach dem Schiffsuntergang angeschwemmt worden ist, und kann mit diesem Geld um Chloe werben.

Johann Wolfgang von Goethe schwärmte einst von Longos’ Werk: Es sei ein Meisterstück, das er oft gelesen und bewundert habe und in dem

„Verstand, Kunst und Geschmack auf ihrem höchsten Gipfel erscheinen.“

Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe. Band 2, Leipzig 1836

Moderne Adaptionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Léon Bakst: Bühnenbild für das Ballett Daphnis et Chloë von Ravel, 1912

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk wurde 1931 von Orestis Laskos als Film umgesetzt, der als einer der ersten griechischen Kino-Klassiker gilt und mit der für die damalige Zeit unüblichen Nacktheit in einigen Szenen für Furore sorgte.

Die Geschichte diente auch als Vorlage für den 1963 entstandenen Film Μικρές Αφροδίτες (Mikres Afrodites), oder auch „Junge Aphroditen“, vom griechischen Filmemacher Nikos Koundouros, mit einem Drehbuch von Vassilis Vassilikos.

Von Daphnis und Chloe ist auch der Film Die blaue Lagune von Randal Kleiser, USA 1980, inspiriert.

Literarische Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Wolfgang von Goethe schrieb, man tue wohl, es alle Jahre einmal zu lesen. Und schwärmt:

die herrliche Landschaft, immer der blaueste Himmel, die anmutigste Luft und keine Spur von trüben Tagen! Wenn auch viel von Hirten aller Art, Feldarbeitenden, Gärtnern und Winzern erzählt wird, so ist ihr Tun doch nie als harte Arbeit geschildert, sondern als eine Beschäftigung, die sich in die umgebende Natur einfügt.

Daphnis und Chloe war Vorlage für viele Werke der europäischen Hirtendichtung des 16./17. Jh., z. B. La Sireine von Honoré d’Urfé, die Diana enamorada von Jorge de Montemayor, die Aminta von Torquato Tasso und The Gentle Shepherd des Schotten Allan Ramsay. Noch der immens erfolgreiche Roman Paul et Virginie (1784) von Bernardin de Saint-Pierre ist ein später Nachfahre.

Aber auch moderne Werke beruhen auf Daphnis und Chloe, darunter der japanische Roman Die Brandung (Shiosai) von Mishima Yukio.

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche illustrierte Ausgaben liegen vor, die mit den Zeichnungen von Pierre Paul Prud’hon ist besonders hervorzuheben. Besonders berühmt ist die Serie von Lithographien von Marc Chagall. Auguste Rodin schuf eine Skulptur, die Daphnis und Chloe zeigt. Unter den modernen Bildhauern, die Daphnis und Chloe verarbeitet haben, sind etwa Rolf Brem und Wim Delvoye zu nennen.

Übersetzungen und Editionsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman wurde 1559 von Jacques Amyot, dem späteren Bischof von Auxerre, ins Französische übersetzt, diese Version (insbes. in der Überarbeitung von Paul-Louis Courier) fand weitere Verbreitung als der griechische Originaltext. Dieser wurde erst 39 Jahre später in Florenz von Columbani erstmals gedruckt.

Bedeutende weitere Ausgaben sind die von

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommentierte Übersetzungen ins Deutsche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ältere Übersetzungen ins Deutsche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere kommentierte Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Alpers: Der Garten des Philetas. Longos und Lukian. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 136 (2001), 43–48.
  • Jean Alvares: Reading Longus’ Daphnis and Chloe and Achilles Tatius’ Leucippe and Clitophon in Counterpoint. In: Sh.N. Byrne / E.P. Cueva / J. Alvares (Hg.): Authors, Authority, and Interpreters in the Ancient Novel, Groningen 2006. 1–33.
  • Ewen L. Bowie: The Function of Mythology in Longus’ Daphnis and Chloe. In: J.A. López Férez (Hg.): Mitos en la literatura griega helenistica e imperial. Madrid 2004, 361–376.
  • Gerlinde Bretzigheimer: Die Komik in Longos’ Hirtenroman Daphnis und Chloe. In: Gymnasium 95 (1998), 515–555.
  • Ondřej Cikán: Eingegrabener Wein, gewinnbringende Syrinx. Zum Humor des Longos und einem Übersetzungsproblem (I,19 u. III,29). In: Folia Philologica 140 (2017), 315–341.
  • Beate Czapla: Literarische Lese, Kunst und Liebesmodelle. Eine intertextuelle Interpre tation von Longos’ Hirtenroman. In: Antike und Abendland 48 (2002), 18–42.
  • Georg Danek / Robert Wallisch: Notizen zu Longos, Daphnis und Chloe. In: Wiener Studien 106 (1993), 45–60.
  • Stephen J. Epstein.: Longus’ Werewolfes. In: Classical Philology 90 (1995), 58–73.
  • Christos Fakas: Seeräuberei und Homoerotik bei Longos. In: Würzburger Jahrbücher für die Altertumswissenschaft 29 (2005), 185–191.
  • Richard L. Hunter: A study of „Daphnis and Chloë“. CUP, Cambridge, Mass. 1983, ISBN 0-521-25452-3.
  • Bruce D. MacQueen: Myth, Rhetoric, and Fiction: a Reading of Longus’ Daphnis and Chloe. University of Nebraska, Lincoln / London 1990, ISBN 978-0803231375.
  • Silke Trojahn: Schäferidyll, Hirtenkitsch, Erotik, Kunst. Illustrierte Ausgaben von Longos' „Daphnis und Chloë“ in der Berliner Sammlung „Künstlerische Drucke“. In: Bibliotheksmagazin. Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München. Heft 1, 2011, S. 8–12.
  • Michael D. Reeve: Hiatus in the Greek Novelists. In: Classical Quarterly 21 (1971), 514–539.
  • Dörte Teske: Der Roman des Longos als Werk der Kunst. Untersuchungen zum Verhältnis von Physis und Techne in Daphnis und Chloe. Aschendorff, Münster 1991, ISBN 978-3402054109.
  • Katharina Waldner: Religion im Roman des Longos: Die Erfindung des „Hirteneros“ auf Lesbos. In: Archiv für Religionsgeschichte 11 (2009), S. 263–283.
  • Günter Wojaczek: Daphnis. Untersuchungen zur griechischen Bukolik (= Beiträge zur klassischen Philologie, Heft 34). Anton Hain, Meisenheim am Glan 1969, DNB 458692573 (Dissertation Universität Köln 1969, 155 Seiten).
  • Froma I. Zeitlin: The Poetics of Erôs: Nature, Art, and Imitation in Longusʼ Daphnis and Chloe. In: D.M. Halperin / J.J. Winkler / F.I. Zeitlin (Hg.), Before Sexuality: the Construction of the Erotic Experience in the Ancient Greek World. Princeton 1990, 417–464.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Daphnis und Chloe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien