Das Gedicht. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

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DAS GEDICHT. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

Beschreibung deutsche Literaturzeitschrift
Fachgebiet Lyrik
Verlag Anton G. Leitner, Weßling b. München (Deutschland)
Hauptsitz Weßling
Erstausgabe 1993
Erscheinungsweise jährlich
Verkaufte Auflage 3000–5000 Exemplare
Chefredakteur Anton G. Leitner
Herausgeber Anton G. Leitner

Mitherausgeber:
Ludwig Steinherr (1993)
Markus Bundi (2008)
Friedrich Ani (2009)
Ulrich Johannes Beil (2010)
Arne Rautenberg (2011)
Matthias Politycki (2012)
Michael Augustin (2013)
Hellmuth Opitz (2014)
Kerstin Hensel (2015)
Fitzgerald Kusz (2016)
Geschäftsführer Anton G. Leitner
Weblink dasgedicht.de
ISSN 0943-0776

Das Gedicht (Eigenschreibweise: DAS GEDICHT) ist eine seit 1993 jährlich erscheinende Lyrikzeitschrift in Buchformat (Untertitel: Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik).

Sie wurde von dem Schriftsteller und Verleger Anton G. Leitner zusammen mit Ludwig Steinherr gegründet und von 1994 bis 2007 von Leitner alleine herausgegeben. Seit 2008 wird Das Gedicht von wechselnden Mitherausgebern veröffentlicht.

Da besonders in der Gattung Lyrik der literarische Diskurs im deutschsprachigen Raum in Zeitschriften, Jahrbüchern und Anthologien repräsentativ verhandelt wird, spiegelt Das Gedicht als Phänomen im Literaturbetrieb produktionsästhetische Trends. Darüber hinaus lassen sich aus den einzelnen Ausgaben auch Entwicklungen im rezeptiven Verhalten zur Lyrik bei einem breiteren Publikum ablesen.[1]

Schwerpunkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhalt sind Erstveröffentlichungen älterer bekannter, speziell aber auch jüngerer Autoren, sowie Essays zur Poetologie, dem Formen- und Themenwandel der Lyrik. Seit 2000 widmen sich die jeweiligen Folgen einem Schwerpunktthema (u. a. Erotik, Religion,[2][3] Popkultur, Politik, Kinder, Tiere und Gesundheit). Weiterhin enthalten die buchstarken Ausgaben Kritiken und Kommentare sowie (bis einschließlich Bd. 14) eine Bibliografie zu lyrischen Neuerscheinungen deutschsprachiger Verlage.[4]

Die national wie international vielbeachtete Arbeit der Zeitschrift Das Gedicht wird flankiert von einer breit angelegten Öffentlichkeits- und Pressearbeit, die versucht, die gesellschaftliche Akzeptanz von Poesie in der Gesellschaft zu erhöhen.[5] Somit bewirkt die Zeitschrift einen länderübergreifenden, öffentlichen Diskurs über Lyrik.[6] Das Gedicht erhält in der Regel keine Subventionen aus öffentlichen Mitteln und erhält sich dadurch ihre publizistische Unabhängigkeit.[7][8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift zählt inzwischen zu den auflagenstärksten Literaturzeitschriften im deutschen Sprachraum. Internationales Aufsehen erregte die Jahresschrift z. B. mit der Liste der Jahrhundertdichter (Ausgabe Nr. 7, 1999/2000), die weltweit millionenfach nachgedruckt wurde.[9][10][11] Anton G. Leitner hatte zur Jahrhundertwende 50 führende Persönlichkeiten aus dem literarischen Leben eingeladen, die nationalen und internationalen Top 100 der Lyrik zu bestimmen.[12][13]

Interventionen wie die TOP-100-Dichter, die Das Gedicht mit einer 50-köpfigen Kommission aus Literaturwissenschaftlern, Lyrikern, Herausgebern und Kritikern ermittelte,[14] führten nicht nur zur internationalen Beachtung der Zeitschrift, sondern machten Das Gedicht zu einem Modell für erfolgreiche Kulturvermittlung.[15] Die Bayerische Staatszeitung hat sich im Hinblick auf Das Gedicht die Frage stellen müssen: „Was ist los mit der lesenden Menschheit? Kann sie plötzlich nicht mehr ohne Gedichte sein?“[16] Der Kritiker Joachim Kaiser sagte im Bayerischen Rundfunk im Hinblick auf die Zeitschrift: „Plötzlich beginnen wir zu ahnen, wie wichtig Lyrik sein kann.“[17]

Schon die erste Ausgabe im Oktober 1993 erfuhr flächendeckende Beachtung (ca. 130 Berichte in Zeitschriften, Zeitungen und Rundfunk) im gesamten deutschsprachigen Raum.[18][19][20][21][22][23][24] Viele Kommentatoren würdigten die konzeptionelle Klarheit sowie die überregionale und generationsübergreifende Orientierung der neuen Zeitschrift.[25] Diese Ausrichtung machte die Zeitschrift zu einem „integrativen“ Medium für zeitgenössische Lyrik.[26] Wie kaum ein anderes Organ für Lyrik konnte Das Gedicht die Diskussion über die Kunst der Poesie bei einer breiteren Leserschaft anfachen. Die Stuttgarter Zeitung schrieb, dass mit dieser Zeitschrift für die Lyrik „eine Spurensuche nach einer neuen Identität“ beginne.[27][28]

Erotik-Special Skandal 2000/2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf die Erotik-Ausgabe Bd. 8 der Zeitschrift reagierten im Herbst 2000 Teile des Buchhandels mit einem Verkaufsboykott, weil sie die darin publizierte Liebeslyrik führender deutscher Lyrikerinnen und Lyriker als Pornografie missverstanden. Die Süddeutsche Zeitung schrieb, das Erotik-Special sei „anstößig und dennoch ungewöhnlich authentisch.“[29][30] Zur Innengestaltung des Bandes hatte der Künstler Gerhard Rühm mit „Bildstrophen“ beigetragen.[31][32]

Das Gedicht Bd. 8: Vom Minnesang zum Cybersex - geile Gedichte

Die Ausgabe erreichte eine Auflage von 10.000 Exemplaren.[33] Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete:

„Ein Buchladen in Mainz lehnte die Zeitschrift mit der Begründung ab, dass der ‘Dom nicht weit sei’. In Münster wurde die Annahme von zehn bestellten Exemplaren verweigert, ein anderes Geschäft schickte die Bände gleich zurück. In Dachau empörte sich ein Dichter derart über die Verse, dass er an den Verleger schrieb, er wolle sein Geld künftig lieber in ein zusätzliches ‘Tragl’ Weißbier investieren, als einen Gedichtband zu kaufen. Eine Buchhändlerin erklärte schlicht, sie könne das ‘Erotik-Special’ in ihrem Geschäft nicht auslegen. Der Schweizer Dichter und reformierte Stadtpfarrer Kurt Marti,[34] selbst mit einem erotischen Gedicht in dem Band vertreten, äußerte sich amüsiert über den ‘höchst vielschichtigen Gedichtband’.[35]

Die Reaktionen von empörten Händlern und selbsternannten Sittenwächtern[36][37][38][39][40] reichten von wüsten Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen gegen den Herausgeber.[41][42][43] Die Redaktion hatte solchen Reaktionen jedoch schon etwas vorgebeugt und der Ausgabe heraustrennbare schwarze Balken als Zensurbalken-Kollektion beigelegt, die erlaubten, anstößige Verse während der Lektüre zu überdecken.[44]

Anonymer Anrufer hinterlässt Drohrede

Als sich jedoch mehrere überregionale Medien (u. a. ZDF, PRO 7, RTL, Bild,[45] Spiegel-Online, Süddeutsche Zeitung sowie der Videotext des Bayerischen Rundfunks) hinter Leitners erotische Auswahl stellten, avancierte die Folge zur Kultnummer.[46][47] Das Münchner Nachrichtenmagazin Focus platzierte die Nummer auf Platz 41 in seinem Ranking „Die 100 besten Bücher“ (vgl. Focus Nr. 42/2000),[48] der Westdeutsche Rundfunk sendete jeden Tag ein erotisches Gedicht aus dem Erotik-Special von Das Gedicht und Lilo Wanders rezitierte daraus in ihrer Sendung Wa(h)re Liebe.

Poesie in der Öffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der ersten Ausgabe an war der Kreis um Das Gedicht bestrebt, Lyrik im gesellschaftlichen Kontext zu sehen.[49] So legten die Herausgeber der ersten Ausgabe 1993 eine Sonderbeilage zum Thema Gedichte und Stasi bei.[50][51]

In Zusammenarbeit mit dem Literaturwissenschaftler Ulrich Johannes Beil regte Das Gedicht eine Debatte über die Frage „Gibt es ein europäisches Gedicht?“ an.[52][53] Neben Übersetzungen aus z. B. dem Englischen, Spanischen, Griechischen beleuchtet die Zeitschrift regelmäßig die deutschsprachige Lyrik außerhalb Deutschlands.[54] Gleichzeitig belebt die Zeitschrift immer wieder eine produktive Streitkultur unter Dichtern; so beteiligten sich Durs Grünbein, Walter Höllerer und Jürgen Becker an der Diskussion langes oder kurzes Gedicht.[55][56] Der Kritiker Joachim Kaiser vom Bayerischen Rundfunk legte den Schwerpunkt einer Rundfunksendung auf diese Diskussion (Bayern2Radio).[57]

Im Oktober 1999 forderte Anton G. Leitner im Namen der Redaktion Das Gedicht in einer öffentlichen Erklärung die Aberkennung des Doktortitels der Germanistin Elisabeth Frenzel, die das Standardwerk Daten deutscher Dichtung verfasste, weil ihre Doktorarbeit „antisemitische Tendenzen“ enthalte.[58]

Es entbrannte eine heftige Diskussion, an der sich auch der Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin beteiligte.[59] „Wir würden uns damit in die unrühmliche Tradition des Nationalsozialismus stellen, als aus rassischen oder politischen Gründen akademische Titel aberkannt wurden“, erklärte er. Die Süddeutsche Zeitung machte dieses Argument „ratlos“. „Das darf hier kein Argument sein“, so das Blatt (SZ 14. Oktober 1999). Anton G. Leitner erhielt durch diese Kontroverse anonyme Drohbriefe mit antisemitischem Inhalt.[60][61]

Ein ähnliches Engagement entwickelte die Redaktion unter Anton G. Leitner im Hinblick auf die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass im Jahre 2006. Leitner hatte den Nobelpreisträger aufgefordert, den Bucherlös für sein autobiographisches Werk Häuten der Zwiebel den Opfern der Waffen-SS zu stiften. Leitner sagte der Süddeutschen Zeitung: Grass könne „auf denkbar einfache Weise zeigen, dass er in keiner Weise materiell von der Enthüllung der SS-Zugehörigkeit profitieren wolle.“[62]

Neben solchen Debatten engagiert sich Das Gedicht immer wieder durch vielfältige Aktionen in der Vermittlung und Wahrnehmung von Dichtung in der Öffentlichkeit und gestaltet somit aktiv die literarische Kultur im deutschsprachigen Raum mit.[63] So wurden beispielsweise millionenfach Brottüten und Zuckerpäckchen mit Versen bedruckt: „Kristall gegen die Lebensbitternis.“[64]

Feinzucker der Firma HELLMA mit Versen bedruckt

Internationales Gipfeltreffen der Poesie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. Oktober 2012 feierte die Zeitschrift ihre Jubiläumsausgabe Band 20 mit einem Lesungsabend unter dem Titel Internationales Gipfeltreffen der Poesie im Literaturhaus München.[65][66][67] Im Rahmen dieser Veranstaltung lasen 60 namhafte Dichter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, u. a. Friedrich Ani, Ulrike Draesner, Franz Xaver Kroetz, Paul Maar, Matthias Politycki, Said, Joachim Sartorius und Robert Schindel. Die Veranstaltung wurde vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet, die erste Ausstrahlung im Fernsehen erfolgte am 12. Januar 2013 auf BR-alpha in der Sendereihe Denkzeit (156 Sendeminuten).[68]

Internationale Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

German Poetry Now

Zusammen mit Paul-Henri Campbell als Mitherausgeber und Übersetzer startete die Redaktion Das Gedicht im Januar 2014 erstmals eine internationale Ausgabe in englischer Sprache: Das Gedicht chapbook. German Poetry Now.[69] Die erste Nummer (Vol. 1: Pegasus & Rosinante. When Poets Travel.) basiert auf Band 21 der Hauptausgabe und enthält etwa die Hälfte von deren Texten, u. a. Gedichte von Günter Kunert, Helmut Krausser, Tanja Dückers, Matthias Politycki und Jan Wagner. Sie erschien als Printausgabe und E-Book.[70]

2016 folgte die zweite internationale Ausgabe (Vol. 2: Lustful Things – Geile Sachen) mit neuem Konzept: Der Band enthält alle in der gleichnamigen Online-Anthologie auf DAS GEDICHT blog erschienenen Gedichte sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch.[71]

Einführung der Online-Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der schon 1995 eingerichteten Webseite der Zeitschrift betreibt der Verlag seit Oktober 2009 auf YouTube einen eigenen Kanal für Lyrik-Clips („dasgedichtclip“)[72] mit Live-Mitschnitten von Lesungen. Im Jahr 2012 startete zur Jubiläumsausgabe Band 20 ein begleitendes Weblog („dasgedichtblog“) mit Informationen zur Jubiläumsausgabe und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.[73][74] Auf „dasgedichtblog“ wurde außerdem ein Register aller Beiträge der Ausgaben 1 bis 21 veröffentlicht. Der Blog begleitet und ergänzt die Druckausgabe der Zeitschrift auf vielfältige Weise. Die Folge 21 (Pegasus & Rosinante. Wenn Poeten reisen.) z. B. wurde mit multimedialen Beiträgen zur Geschichte der Reisepoesie vorbereitet, die Paul-Henri Campbell kuratierte. Zudem werden hier auch eigenständige Gedicht-Sammlungen, sogenannte Online-Anthologien, veröffentlicht. Beispiele hierfür sind "Wenn Liebe schwant", eine Sammlung erstveröffentlichter komischer Liebesgedichte, und "Vom Leder gezogen - zur Fußball-WM 2014 in Brasilien", beide 2014 herausgegeben von Jan-Eike Hornauer.

In seiner Funktion als Verantwortlicher für den Videokanal „dasgedichtclip“ initiierte Gedicht-Herausgeber Anton G. Leitner zusammen mit der medienakademie München und anderen Institutionen wie der Stiftung Lyrik Kabinett das „1. Poesiefilmfestival München - Goethe Goes Video“ (Februar 2014).[75]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sprudelnder Quell des Anstoßes. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2011.
  2. Dichtung und Religion sind aus demselben Holz geschnitzt. In: Sonntagsblatt – Evangelische Wochenzeitung für Bayern, 14. Mai 2002.
  3. Wo bleibt jetzt der Heiligenschein? Interview, Publik-Forum, 14. November 2001.
  4. Das Gedicht. Artikel, Basler Zeitung, 19. November 1993.
  5. Deutschland als Lyrikstandort. Nachrichtenbeitrag, Die Welt 3. September 1996.
  6. Die Sprache - Das Haus der Dichter. Rezension, Deutsche Tagespost, 25. Februar 1997: „Die von Anton G. Leitner seit 1993 herausgegebene Lyrik-Zeitschrift zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Publikationen des deutschen Literaturbetriebs, die sich der Gattung Lyrik angenommen haben.“ (S. 10).
  7. Zerstreute Gedichte wieder eingesammelt. Der Weßlinger Lyriker Anton G. Leitner verschafft sich einen Überblick über sein Werk in 25 Jahren. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 16. Juni 2006.
  8. Klartext statt Volltext. Branchenträger: Der Deutsche Literaturfonds in der Kritik. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 1./2. April 2006.
  9. Die besten Lyriker des Jahrhunderts. Artikel, Salzburger Nachrichten, 29. September 1999.
  10. Lyriker spielen um den Aufstieg. Artikel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. September 1999.
  11. NERUDA ENTRE LOS DIEZ POETAS MAS IMPORTANTES DEL SIGLO. Artikel, EFE, 21. September 1999.
  12. Poesie und empirische Sozialforschung. Die Zeitschrift „Das Gedicht“ präsentiert ihre Millenniums-Edition, Artikel, Passauer Neue Presse, 28. Oktober 1999.
  13. Un ranking de poetas del siglo fecha de publicion. Artikel, La Nación, 27. September 1999: „Warum mit Dichtern nicht das tun, was auch mit Filmstars, Millionären und Fußballspielern veranstaltet wird? […] Außer Borges wurden auch Roberto Juarroz (58), Alejandra Pizarnik (72) und Olga Orozco (89) in die Wertung aufgenommen. Diese Anerkennung der argentinischen Lyrik kann nicht weniger als zufriedenstellen.“
  14. Die Lyriker des Jahrhunderts. Zeitschrift kürte Gottfried Benn und Ezra Pound, Artikel, Hamburger Abendblatt, 22. September 1999.
  15. Selbstmord vor einem geisterhaften Publikum. Im literarischen Dauerlauf: Die Lyrik-Zeitschrift „Das Gedicht“, Artikel, Sächsische Zeitung, 11. September 1996.
  16. Die schönsten Verse der Menschen. Artikel, Bayerische Staatszeitung, 10. Dezember 1999.
  17. Zeitschriftenschau, Hörfunkbeitrag, Bayerischer Rundfunk, Sendung vom 24. September 1996, 22:20 Uhr.
  18. Gelungenes Gedicht. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 8. November 1993.
  19. Wagnis Gedicht. Artikel, General-Anzeiger (Bonn), 4. November 1993.
  20. Rettung für eine „bedrohte Gattung“. Artikel, Nordkurier, 30. Oktober 1993.
  21. Gegenwartslyrik. Erstes Heft „Das Gedicht“. Artikel, Nordkurier, 15. Oktober 1993.
  22. Das Gedicht. Artikel, Frankfurter Neue Presse, 6. Oktober 1993.
  23. Interview mit Anton G. Leitner. Rundfunkbeitrag, Deutsche Welle, Sendung vom 18. Oktober 1993.
  24. Gute Zeiten für Lyrik. Artikel, Neue Zürcher Zeitung, 25. November 1993.
  25. Das Gedicht. Artikel, Der Literat, 35. Jg. Nr. 10/1993.
  26. Poesiezeitschriften. Artikel, Das Goetheanum. Wochenzeitschrift für Anthroposophie, 14. November 1993.
  27. Gegenwartslyrik. Erstes Heft „Das Gedicht“, Stuttgarter Zeitung, 15. Oktober 1993.
  28. Das Gedicht. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 8. September 1993.
  29. Erotik und Pornographie. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 7. Juli 2000.
  30. Der Böse Reim auf Öse. Ein Gedichtband aus Weßling erregt die Republik, Artikel, Süddeutsche Zeitung, 26. September 2000.
  31. Ein lyrisches Symphonieorchester. Artikel, Münchner Merkur, 23. Januar 2008.
  32. Umschlagfoto sorgt für Wirbel. Artikel, Münchner Merkur, 26. September 2000.
  33. Goldener Heiligenschein. Artikel, Der Spiegel, 16. Juli 2001.
  34. Aufregung wegen Sex-Gedichten. Pfarrer Kurt Marti schreibt im Erotik-Special, Blick (Zeitung), 30. September 2000.
  35. spiel-a-95186.html Erotische Lyrik im Kreuzfeuer: Lieber Weißbier als erregendes Vorspiel. Artikel, Der Spiegel, 25. Januar 2000.
  36. Buchhändler irritiert über Erotik-Ausgabe. Artikel, Der neue Tag, 7. Oktober 2000.
  37. Erotik in Versen. Artikel, Kölner Stadt-Anzeiger, 5. Oktober 2000.
  38. Buchhändler gegen Erotik. Artikel, Stuttgarter Nachrichten, 27. September 2000.
  39. Annahme erotischer Lyrik verweigert. Artikel, Kieler Nachrichten, 26. September 2000.
  40. Buchhändler weisen erotische Lyrik zurück. Artikel, Leipziger Volkszeitung, 26. September 2000.
  41. Das Gedicht Nr. 8: Vom Minnesang zum Cybersex. Geile Gedichte. Pressespiegel, Anton G. Leitner Verlag, 2000.
  42. Das Schwein im Reim. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 7. Oktober 2000.
  43. Erotik kommt nicht ins Haus. Artikel, Neue Presse, 26. September 2000.
  44. Schwarze Balken. Pressemitteilung, Department für öffentliche Erscheinungen, 1. Oktober 2000.
  45. Erotische Lyrik: Aufregung, weil Dichter das Spiel 69 erklären. Artikel in der Bundesausgabe, Bild (Zeitung), 27. September 2000.
  46. Matthias Koeppel: Wahre Liebe. Die Zeit, 5. Oktober 2000.
  47. Leitners Gedichtband vergriffen. Empörung über Cover-Foto puscht Erotik-Special. Münchner Merkur, 4. Oktober 2000.
  48. Focus Nr. 42/2000 - Die 100 besten Bücher. Zeitschriftenartikel, Focus, 16. Oktober 2000.
  49. Wie man aus Bayern die Republik mit Lyrik aufmischt: Anton G. Leitner im Gespräch. Luxemburger Tageszeitung, Tageblatt, 22. August 2008.
  50. DAS GEDICHT, Band 1: Lyrik und Stasi. Verlagsseite, Anton G. Leitner Verlag, 1. Oktober 1993.
  51. Stasi-Spitzel in Darmstadt. Artikel, Darmstädter Echo, 4. Oktober 1993.
  52. Das Gedicht Band 5: Das Gedicht in Europa. Verlagsseite, Anton G. Leitner Verlag, 1. Oktober 1993.
  53. Die lyrische Existenz. Feuilleton, Süddeutsche Zeitung, 31. Oktober / 1. November 1997.
  54. Au revoir et à bientôt. Gretchen. Die Luxemburger Lyrikszene in „Das Gedicht.“ Artikel, Lëtzebuerger Journal, 12./13. Oktober 1996.
  55. Der Wahrheit letzter Ort. Warum Autoren Lyrik machen. Artikel, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 24. Oktober 1996: „Warum aber schreiben Autoren Lyrik, von der die wenigsten trotz des Booms leben können? Das jüngste Heft von ‚Das Gedicht‘ hat junge und ältere Schriftsteller nach ihrem Impetus und Selbstverständnis befragt. Die Antworten steckten zugleich die formale und thematische Vielfalt zeitgenössischer Poesie ab.“
  56. Voll im Trend. Feuilleton. Süddeutsche Zeitung, 6. September 1996: „Mit dieser Debatte dürfte sich die Zeitschrift wohl endgültig zum Forum aktuellen Denkens über Gedichte entwickeln und einigen Wind in die Behäbigkeit der Schreibenden bringen. Denn wie meint der Lyriker Senocak in seiner Antwort richtig: Dichter flüchten sich zunehmend in Nischen. Das tut weder ihrer Poesie noch ihrem Portemonnaie gut.“
  57. Zeitschriftenschau. Hörfunkbeitrag, Bayerischer Rundfunk, Sendung vom 24. September 1996, 22:20 Uhr.
  58. Streit um antisemitische Arbeit. Artikel, Frankfurter Rundschau, 13. Oktober 1999.
  59. Die Antisemitin. Artikel, Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 1999.
  60. Keine juristische Handhabe. Warum die HU-Germanistin Frenzel ihren Doktortitel weiter führen darf. Artikel, Berliner Morgenpost, 20. Oktober 1999.
  61. Wo ist die Doktorhutablage? Artikel, Süddeutsche Zeitung, 14. Oktober 1999.
  62. Leitner fordert Grass-Spende. Feuilleton, Süddeutsche Zeitung, 18. August 2006.
  63. Ein lyrisches Symphonieorchester. Artikel, Münchner Merkur, 23. Januar 2008.
  64. Erkenne die Tüte. Feuilleton, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Dezember 1999.
  65. Zentralorgan der Realpoesie. Artikel, Die Welt, 16. Oktober 2012.
  66. Die Zeitschrift DAS GEDICHT feiert 20-jähriges Bestehen. Artikel, Abendzeitung, 16. Oktober 2012.
  67. 20 Jahre die Literaturzeitschrift Das Gedicht. Artikel, Die Neckarquelle, 16. Oktober 2012.
  68. 20 Jahre Literatur Zeitschrift Das Gedicht. Artikel, Focus Online, 21. Oktober 2012.
  69. World Literature Today, Nota Bene, Das Gedicht Chapbook. German Poetry Today [1] |"Pegasus & Rosinante presents a selection of German poems and essays translated into English. Emerging and already established writers are revealed in this sleek volume. Inspired by its predecessor of twenty-one years (Das Gedicht), this first English edition showcases a rare and living assortment of voices writing in the German language."
  70. Das Gedicht chapbook. German Poetry Now.
  71. Lustful Things – Geile Sachen (German Poetry Now)
  72. Das Gedicht / dasgedichtclip.de. Webseite, Anton G. Leitner Verlag, 2000.
  73. Das Gedicht / Webseite von dasgedichtblog.de. Webseite, Anton G. Leitner Verlag, 2000.
  74. Interaktives Dichten auf der Homepage. Nachrichtenartikel, Süddeutsche Zeitung, 18. November 1997.
  75. Goethe Goes Video - 1. Poesiefilmfestival München, Veranstalter Webseite, 2014.
  76. Kulturpreis der Stiftung Lesen für den Anton G. Leitner Verlag, Bayerische Staatszeitung, 8. November 1996.
  77. Die Lyrik-Zeitschrift Das Gedicht erhält Victor-Otto-Stomps-Preis, Nachrichtenmeldung, Neue Zürcher Zeitung, 22. Mai 1997: „Die Presse lobt das klug durchdachte Konzept der Zeitschrift, spricht von ihr als einem Forum aktuellen Denkens über Gedichte, charakterisiert ‚Das Gedicht‘ als Panorama aktueller deutscher Poesie.“
  78. Schlechte Zeiten für Lyriker. Akademische Vorlesungen zur Kogge-Tagung, Mindener Tageblatt, 30. September 1996.
  79. Udo Watter: Tassilo-Preis: Würdigen und Ermutigen. In: sueddeutsche.de. ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 30. Juni 2016]).
  80. Sabine Reithmaier: SZ-Kulturpreis: Welche Künstler mit dem Tassilo ausgezeichnet werden. In: sueddeutsche.de. ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 30. Juni 2016]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]