Laurel und Hardy: The Live Ghost

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Film
Deutscher Titel Das Geisterschiff
Originaltitel The Live Ghost
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1934
Länge 21 Minuten
Stab
Regie Charley Rogers
Drehbuch H. M. Walker
Produktion Hal Roach
Musik Irving Berlin
Marvin Hatley
Arthur Kay
Leroy Shield
Kamera Art Lloyd
Schnitt Louis McManus
Besetzung

The Live Ghost (deutsch: Das Geisterschiff / Gespenst an Bord / Der betrunkene Geist und andere mehr) ist eine US-amerikanische Kurzfilm-Komödie mit dem Komikerduo Laurel und Hardy in den Hauptrollen. Der Film entstand im Jahr 1934 unter der Regie von Charley Rogers und kam im Verleih von MGM in die Kinos.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laurel und Hardy, die mal wieder als Landstreicher unterwegs sind, werden von einem unwirschen Kapitän beauftragt, eine Mannschaft für seine nächste Reise zu schanghaien. Das gelingt ihnen in einer Spelunke recht trickreich und mit den üblichen Tollpatschigkeiten. Schließlich werden sie ganz gegen ihr Absicht selbst an Bord des Kahns, der den Ruf eines „Geisterschiffes“ hat, verschleppt.

Als ein betrunkenes Besatzungsmitglied einem Bottich mit Tünche ganz weiß entsteigt, sind Laurel und Hardy überzeugt, einen Geist zu sehen und verkünden dies lautstark und zum Ärger des Kapitäns. Das Chaos des Endes entwickelt sich um die Entsorgung der Überreste des „Geistes“ und die Strafmaßnahmen des Kapitäns.[2]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der vom 8. bis 14. November 1934 in den Hal Roach Studios gedrehte Film kam am 8. Dezember 1934 im Verleih von MGM in die Kinos.[3]

Für Arthur Housman, der als Betrunkener an Bord unfreiwillig in die Rolle des Gespenstes gerät, war die Rolle des Betrunkenen eine Routinesache. In vielen weiteren Filmen der 30er Jahre – so auch in den Laurel-and-Hardy-Filmen Scram! und The Fixer Uppers – ist er in diesem Zustand zu sehen. Arthur Housman ist 1942 bereits im Alter von 52 Jahren gestorben.

Mae Busch hat eine scheinbar unbedeutende Rolle als die sitzengelassene Ex-Frau des versoffenen Matrosen Housman, doch überraschenderweise wird sie im Abspann vor Walter Long aufgeführt.[4]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Blees nennt The Live Ghost in seiner Liste der zehn besten Laurel und Hardy Filme.[5]

Die Leistung von Laurel wird an anderer Stelle als extrem schwach bezeichnet; insgesamt sei der uninspirierte Film nicht einer der aller schlechtesten, aber besser zu meiden.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Geisterschiff (1934). In: IMDb. Abgerufen am 31. März 2021 (englisch).
  2. Martin Bendig: The Live Ghost (1934). In: Another Nice Mess. Abgerufen am 31. März 2021.
  3. The Live Ghost. In: Laurel & Hardy Wiki. FANDOM, abgerufen am 31. März 2021 (englisch).
  4. Dave Lord Heath: The Live Ghost. In: ANOTHER NICE MESS. Abgerufen am 31. März 2021 (englisch).
  5. Christian Blees: Alles, was Sie über Laurel & Hardy wissen müssen: Ihr Leben - Ihre Karrieren - Ihre besten Filme. Rhombos-Verlag, 2014, ISBN 978-3-944101-30-9.
  6. John Larrabee: The Live Ghost. In: The Laurel and Hardy Central. Abgerufen am 31. März 2021 (englisch).