Das Haus an der Friedhofsmauer

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Filmdaten
Deutscher TitelDas Haus an der Friedhofsmauer
OriginaltitelQuella villa accanto al cimitero
ProduktionslandItalien
OriginalspracheItalienisch
Erscheinungsjahr1981
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieLucio Fulci
DrehbuchLucio Fulci,
Giorgio Mariuzzo,
Dardano Sacchetti
ProduktionFabrizio De Angelis
MusikWalter Rizzati
KameraSergio Salvati
SchnittVincenzo Tomassi
Besetzung
Chronologie

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Das Haus an der Friedhofsmauer (Originaltitel: Quella villa accanto al cimitero) ist ein Horrorfilm des italienischen Regisseurs Lucio Fulci aus dem Jahr 1981. Der Grundaufbau des Filmes erinnert an Werke wie Shining oder The Amityville Horror.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dr. Norman Boyle zieht mit seiner Familie auf das Anwesen des Professors Freudstein, ein altes Haus neben einem Friedhof. Boyle will dort die Forschungen seines Kollegen Dr. Peterson weiterführen, der seine Geliebte und anschließend sich selbst ermordete, und herausfinden, was den sonst friedlichen und lebenslustigen Mann zu dieser Tat getrieben haben könnte. Sein Sohn Bob freundet sich mit einem Mädchen namens Mae an, das außer ihm niemand sehen kann und das ihn immer wieder warnt, das Haus zu betreten.

Schon bald merkt die Familie, dass es in dem Anwesen nicht mit rechten Dingen zugeht. Ursprung der unerklärlichen Ereignisse scheint der Keller zu sein, welcher jedoch verschlossen ist und erst aufgebrochen werden muss.

Boyle beschäftigt sich mehr mit Freudsteins Forschungsergebnissen, welche auch schon Peterson untersuchte, und findet so heraus, dass Freudstein nicht gestorben ist, sondern immer noch unten im Keller lebt. Um jedoch überleben zu können, muss er sich immer wieder frische Körperteile implantieren, wobei seine Opfer zu diesem Zweck immer jünger werden müssen.

Als Boyle nach Hause kommt, ist sein Sohn im Keller eingesperrt. Als er mit seiner Frau schließlich die Tür aufbricht, kommt es im Keller zum Showdown, wobei beide jedoch von Freudstein getötet werden. Bob kann schließlich durch einen Spalt in Freudsteins Grabstein aus dem Keller entkommen.

Draußen steht Mae und es erscheint eine ältere Dame, die zu Mae sagt, dass sie nun gehen können, da Bob bei ihnen ist. Die alte Frau geht mit ihnen weg und der Film endet schließlich mit einem Henry James zugeschriebenen Zitat („Niemand wird je wissen, ob Kinder Monster sind, oder Monster Kinder“).

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. Juli 2012 um 23:59 feierte die seltene 35-mm-Uncut-Fassung von Das Haus an der Friedhofsmauer im Rahmen der Midnight Movies im Elinor Bunin Munroe Film Center (Francesca Beale Theater) in New York ihre Weltpremiere.[2]

Der Film war bis September 2014 indiziert, wurde dann jedoch vorzeitig vom Index gestrichen. Eine Neuprüfung der FSK ergab ungekürzt die Altersfreigabe „Keine Jugendfreigabe“.[1]

DVD-Veröffentlichungen in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lucio Fulci Collection; Label: Astro; VÖ: 30. April 2001
  • Das Haus an der Friedhofsmauer; Label: Laser Paradise (5. Auflagen)
  • Retro Edition; Label: CMV, VÖ: 25. April 2008 (Limitiert auf 399 Stück)
  • Freudstein Edition; Label: ’84 Entertainment; 2007
  • Das Haus an der Friedhofsmauer; Label: CMV / Al!ve; VÖ: 16. Mai 2008
  • Das Haus an der Friedhofsmauer (Limited Soundtrack Edition); Label: ’84 Entertainment; 2008
  • Das Haus an der Friedhofsmauer (Monster Box); Label: ’84 Entertainment; VÖ: 30. Oktober 2009
  • Das Haus an der Friedhofsmauer; Label: ’84 Entertainment; VÖ: 12. April 2010

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Minderwertiger Horrorfilm mit blutigen Schockeffekten.“

„Lucio Fulcis ‚Das Haus an der Friedhofsmauer‘ ist die perfekte Synthese aus Bild, Klang und Atmosphäre zu einem meisterlichen Horrorfilm.“

Grogor Torinus, artechock[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Freigabebescheinigung für Das Haus an der Friedhofsmauer. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Mai 2015 (PDF; Prüf­nummer: 53 524 V).
  2. “LOVELY MOLLY,” “V/H/S” and more special screenings in NYC (Memento des Originals vom 10. Mai 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fangoria.com
  3. Das Haus an der Friedhofsmauer. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  4. https://www.artechock.de/film/text/kritik/d/dahaan.htm