Das Hochschulwesen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Das Hochschulwesen

Beschreibung Fachzeitschrift
Verlag UniversitätsVerlagWebler
Erstausgabe 1953
Erscheinungsweise sechsmal jährlich
Weblink hochschulwesen.info
ISSN

Das Hochschulwesen (HSW) ist eine Zeitschrift zu Themen des Hochschulwesens, die 1953 in der DDR gegründet wurde. Die Zeitschrift erscheint sechs Mal jährlich im UniversitätsVerlagWebler (UVW), einer Einrichtung in der „Gesellschaft für Bildung und Medien“ (GBM).

Die Zeitschrift führt den Untertitel „Forum für Hochschulforschung, -praxis und -politik“ und veröffentlicht in den Hauptsparten „Ergebnisse der Hochschulforschung“, „Hochschulentwicklung und -politik“ und „Anregungen für die Praxis/Erfahrungsberichte“ theoriebezogene und empirische wissenschaftliche Aufsätze sowie Beiträge zur Programmatik von Praxisfeldern der Hochschulen.

Zum Herausgeberkollektiv gehören (Stand: 2010):

  • Gustav-Wilhelm Bathke, Erziehungswissenschaftler, Universität Halle-Wittenberg
  • Christa Cremer-Renz, Soziologin, Politologin, Leuphana Universität Lüneburg
  • Ludwig Huber, Pädagoge, Universität Bielefeld
  • Clemens Klockner, Gesellschaftswissenschaftler, ehemaliger Präsident der Fachhochschule Wiesbaden
  • Jürgen Lüthje, Jurist, ehemaliger Präsident der Universität Hamburg
  • Beate Meffert, Informatikerin, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Klaus Palandt, Ministerial-Direktor a. D.
  • Ulrich Teichler, Soziologe, Hochschulforscher, Universität Gesamthochschule Kassel
  • Wolff-Dietrich Webler, Soziologe, Universität Bielefeld (geschäftsführend)
  • Andrä Wolter, Erziehungswissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin und Hochschul-Informations-System (HIS)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde 1953 in der DDR gegründet als Organ des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen und erschien im Deutschen Verlag der Wissenschaften. Sie informierte sachlich über das Hochschulwesen in der DDR und in den sozialistischen Staaten, was sie auch für westliche Hochschulforscher und -didaktiker interessant machte. Das Redaktionskollegium galt als relativ unabhängig. Der erste Chefredakteur war Gerhard Mehnert (1953 bis 1959). Die Zeitschrift erschien in einer Auflage von etwa 2000 Exemplaren, von denen etwa die Hälfte in die sozialistischen Staaten exportiert wurde.

Nach der Wende und der Auflösung des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen entfiel die wirtschaftliche Basis der Zeitschrift, die ihr Erscheinen einstellen musste.

Der Hermann Luchterhand Verlag erwarb die Rechte. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik (AHD), vertreten durch den Vorsitzenden Wolff-Dietrich Webler, wurde die Zeitschrift als öffentliche Zeitschrift mit freien Abonnenten und gleichzeitige Mitgliederzeitschrift der AHD konzipiert und ein Herausgeberkreis berufen. Nach einer verlegerischen Entscheidung des Luchterhand Verlages wurde die Zeitschrift nach zehnjährigem Erscheinen zum 31. Dezember 2001 eingestellt.

Zum 1. Januar 2002 gingen die Rechte an der Zeitschrift auf den eigens zu diesem Zweck gegründeten „UniversitätsVerlagWebler“ über. Die Zeitschrift wurde von der AHD getrennt und erschien ab 2003, dem 50. Jahrestag ihres Erscheinens, als eigenständige Zeitschrift.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]