Das Imperium schlägt zurück

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Filmdaten
Deutscher TitelDas Imperium schlägt zurück
Alternativtitel
Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück
OriginaltitelThe Empire Strikes Back
Alternativtitel
Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back
Imperium german logo.svg
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1980
LängeKinofassung
124 Minuten
Special Edition
127 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieIrvin Kershner
DrehbuchLeigh Brackett,
Lawrence Kasdan,
George Lucas (Story)
ProduktionGary Kurtz
Special Edition:
Rick McCallum
MusikJohn Williams
KameraPeter Suschitzky
SchnittPaul Hirsch
Besetzung
Synchronisation
Chronologie

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Krieg der Sterne

Nachfolger →
Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Das Logo der Star-Wars-Reihe

Das Imperium schlägt zurück (Originaltitel: The Empire Strikes Back) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1980 und ist der zweite Spielfilm und die fünfte Episode der Star-Wars-Saga, welche die Fortsetzung von Krieg der Sterne darstellt. Heutzutage ist der Film auch unter dem Titel Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück bekannt. Die Kinopremiere in Deutschland fand am 11. Dezember 1980 statt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Zerstörung des Todessterns hat eine Gruppe Rebellen einen neuen geheimen Stützpunkt auf dem Eisplaneten Hoth errichtet. Die imperialen Streitkräfte, insbesondere Darth Vader, für den das Aufspüren der Rebellen oberste Priorität hat, senden Suchdroiden aus, um die Rebellenbasis zu finden. Ein Suchdroid wird von Captain Han Solo und Chewbacca auf Hoth gesichtet und beschossen, dann explodiert der Suchdroid. Er konnte aber bereits Informationen senden. Darth Vader erkennt den Schildgenerator des Stützpunkts und befiehlt mehrere Sternenkreuzer nach Hoth.

Commander Luke Skywalker wird währenddessen von einem einheimischen Schneemonster (einem Wampa) bewusstlos geschlagen und in dessen Höhle verschleppt, er entkommt letztendlich nur mithilfe der Macht. Er schafft es jedoch nicht, aus eigener Kraft zur Echobasis (Rebellenbasis) zurückzukehren, da sein Tauntaun-Reittier von dem Wampa getötet wurde und er selbst zu geschwächt für den Fußmarsch ist. Während er kurz vor dem Erfrieren ist, weist ihn Obi-Wan Kenobi in einer Vision an, sich zum Dagobah-System zu begeben, wo er Meister Yoda finde, der Luke zum Jedi-Ritter ausbilden werde. Kurz darauf wird Luke von Han Solo gerettet.

Die Rebellen finden heraus, dass die Imperiale Sternenflotte den Stützpunkt entdeckt hat, woraufhin sie mit der Evakuierung beginnen (dies war nur durch den Fehler eines Sternenzerstörerkommandanten möglich, dieser wird daraufhin von Vader erwürgt). Nach verlorenem Abwehrkampf, aber gelungener Evakuierung der meisten Rebellen, wird der Stützpunkt eingenommen und die verbliebenen Rebellen müssen fliehen. Darth Vader landet persönlich auf dem Planeten und dringt mit seinen Truppen in die Echobasis ein.

Prinzessin Leia Organa flieht mit Captain Solo und Protokolldroide C-3PO in Solos Millennium Falken. Luke und R2-D2 entkommen in einem X-Wing. Luke nimmt Kurs auf das Dagobah-System, wie Obi-Wan es ihm gesagt hatte. Auch der Millennium Falke entkommt der Blockade, doch der Hyperraumantrieb des Schiffes ist beschädigt. Die imperialen Sternzerstörer machen Jagd auf den Falken, ihre Jäger verfolgen ihn in ein nahe gelegenes Asteroidenfeld, in welchem es der Crew des Millennium Falken gelingt, sich für eine Weile zu verbergen. Währenddessen wird Darth Vader vom Imperator kontaktiert, der seine Besorgnis über die wachsende Bedrohung durch Luke äußert. Jedoch überzeugt Vader ihn davon, Luke auf die dunkle Seite zu ziehen, anstatt ihn zu vernichten. Später heuert Vader Kopfgeldjäger an, darunter auch Boba Fett, die den Millennium Falken aufspüren sollen, und setzt ein hohes Kopfgeld aus.

Luke ist währenddessen auf dem Sumpfplaneten Dagobah angekommen. Er trifft Yoda, erkennt ihn aber zunächst nicht. Yoda ist, wie einst bei Anakin Skywalker, Luke gegenüber zunächst skeptisch, willigt aber schließlich ein, ihn auszubilden.

Der Falke, der zwischenzeitlich sein Versteck in einem Asteroiden aufgeben musste (es handelte sich um den Rachen eines riesigen Weltraumtiers), entkommt den imperialen Raumschiffen, indem er an der hinteren Seite der Brücke eines Sternzerstörers andockt, wo ihn dessen Sensoren nicht erfassen können. Vor dessen Weiterflug lässt der Falke sich mit dem abgeworfenen Müll ins All treiben.

Boba Fett jedoch lässt sich davon nicht täuschen und folgt Han nach Bespin, in eine Gasminen-Wolkenstadt. Dort will Han sein Schiff bei einem alten Freund, Lando Calrissian, dem Besitzer der Gasmine, reparieren lassen. Lando bleibt jedoch keine Wahl, als seine Gäste ans Imperium auszuliefern, wenn er die Macht des Imperiums nicht zu spüren bekommen will – Darth Vader und seine Truppen haben die Mine vor dem Falken erreicht.

Währenddessen lernt Luke von Meister Yoda den Umgang mit der Macht. Dabei erfährt er wiederholt Visionen, auch der Zukunft. Luke sieht, dass Han und Leia leiden werden. Yoda befürchtet, Luke könnte den schnellen leichten Weg der dunklen Seite gehen, wie einst Anakin Skywalker und will deshalb, dass Luke sein Training vollendet, bevor er es mit Darth Vader aufnimmt. Gegen den Willen Yodas macht sich Luke jedoch auf den Weg nach Bespin, um die beiden zu retten. Yoda bleibt zurück und unterhält sich mit Obi-Wan über die Macht und erwähnt, dass Luke nicht der Galaxis einzige Hoffnung sei, es gäbe noch eine andere. Das Foltern von Han ist eine Falle von Darth Vader, um Luke gefangen nehmen und ihn an Imperator Palpatine ausliefern zu können. Vader will Luke dafür in Karbonit einfrieren.

In der Wolkenstadt verirrt sich C-3PO und wird (wohl von imperialen Sturmtruppen) mit einem Laserschuss in seine Bestandteile zerlegt. Chewbacca rettet die Einzelteile gerade noch rechtzeitig vor der Verschrottung. Darth Vader lässt Han in Karbonit einfrieren, um die Einfriervorrichtung zu testen, mit der er letztendlich Luke vereisen will. Dieser ist mittlerweile in der Wolkenstadt gelandet und wird zu Darth Vader gelockt. Lando erkennt, dass auf die Zusagen Darth Vaders kein Verlass ist, da Vader nun auch noch die restliche Besatzung des Millennium Falken als Gefangene mitnehmen will. Er stellt sich auf die Seite der Rebellen und befreit Leia und Chewbacca. R2-D2, der Luke nicht folgen konnte, trifft Leia, Chewbacca und Lando. Sie können aber nicht verhindern, dass Boba Fett den in Karbonit eingefrorenen Han fort bringt – auf Tatooine hat Jabba the Hutt ein Kopfgeld auf Han ausgesetzt. Leia, Chewbacca, Lando und die beiden Androiden kehren zum Falken zurück. R2-D2 erfährt vom Zentralcomputer, dass der Hyperraumantrieb des Schiffes zwar repariert, jedoch deaktiviert worden ist.

Luke kämpft währenddessen gegen den übermächtigen Darth Vader, er verliert in diesem Kampf seine rechte Hand und sein Lichtschwert. Vader enthüllt ihm ein düsteres Geheimnis: Er ist Lukes Vater. Luke will das nicht glauben und flüchtet. Mit Hilfe der Macht ruft er Leia, die seine Nähe erspürt; er wird im letzten Moment gerettet. R2-D2 reaktiviert den Hyperraumantrieb des Falken noch rechtzeitig, um den Sternzerstörern im Orbit zu entkommen. Am Sammelpunkt der Rebellen angekommen, erhält Luke eine neue kybernetische Hand, wie einst sein Vater. Lando und Chewbacca machen sich auf den Weg nach Tatooine, um Han Solo zu befreien.

Figuren und Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptcharaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luke Skywalker (Mark Hamill), der Sohn des Jedis Anakin Skywalker. Aufgewachsen ist er bei seinem Onkel Owen und seiner Tante Beru. Nach der Zerstörung des Todessterns macht er sich auf den Weg nach Dagobah, um von Yoda zum Jedi ausgebildet zu werden.
  • Han Solo (Harrison Ford) ist ein Schmuggler und der Kapitän des Rasenden Falken. Aufgrund seiner Schulden bei Jabba wurde ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Er empfindet starke Gefühle für Leia.
  • Leia Organa (Carrie Fisher) ist eine Prinzessin von Alderaan und eine Adoptivtochter von Bail Organa, einem der Mitbegründer der Rebellen-Allianz. Nach der Zerstörung des Todessterns floh sie mit den Rebellen nach Hoth. Sie empfindet ebenfalls starke Gefühle für Han.
  • Darth Vader (David Prowse), geboren als Anakin Skywalker, ist ein Sith-Lord und der Vater von Luke Skywalker. Sein Ziel ist unter anderem, seinen Sohn auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.
  • Lando Calrissian (Billy Dee Williams), Baron und Administrator der Wolkenstadt. Er war der ursprüngliche Eigentümer des Millennium Falken, den er beim Glücksspiel an Han Solo verlor.
  • C-3PO (Anthony Daniels), ein humanoider Protokolldroide, der die meisten Abenteuer seit der Ausbildung Anakin Skywalkers zum Jedi miterlebt hat, meist mit seinem Freund und Begleiter R2-D2 an seiner Seite, ist weiterhin im Dienste von Leia Organa.
  • R2-D2 (Kenny Baker), ein Astromech-Droide, ebenfalls Eigentum von Luke Skywalker. Zusammen mit Luke reist „R2“ nach Dagobah.
  • Chewbacca (Peter Mayhew) ist ein Wookiee. Er ist der treue Begleiter von Han Solo und Copilot des Rasenden Falken.
  • Yoda (Frank Oz) ist ein etwa 900 Jahre altes, kleines, grünes Wesen. Er war der Großmeister der Jedi, der, nachdem die Klonkriege endeten, nun auf Dagobah lebt.

Nebencharaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness) war ein Jedi-Ritter. Er ist der ehemalige Mentor und Freund von Anakin Skywalker, sowie später von Luke. Nach seinem Tod erscheint er als Macht-Geist und gibt Luke die Anweisung, Yoda zu finden.
  • Boba Fett (Jeremy Bulloch), ein Kopfgeldjäger und Clon des Jango Fett. Er wurde von Darth Vader angeheuert, Han Solo gefangen zunehmen.
  • Carlist Rieekan, ein General der Rebellen-Allianz und Leiter der Echo-Basis auf Hoth.

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hoth, ein Eisplanet und der sechste Planet des gleichnamigen Systems. Er ist eine abgelegene, öde, vereiste Welt, die eine bläulich-weiße Sonne umkreist. Er ist außerdem ein ständiges Ziel von Meteoriten aus einem benachbarten Asteroidenfeld. Ein Drittel von Hoth besteht aus offenem Ozean, der Rest entweder aus eisbedeckten Kontinenten oder Meer unter dickem Eis. Die mächtigen Gletscher des Planeten sind von Höhlen durchzogen und kristalline Geysire durchbrechen die kalte Oberfläche. Der Planet dient als neuer geheimer Stützpunkt der Rebellen-Allianz, die Echo-Basis, unter dem Kommando von General Rieekan und Prinzessin Leia.
  • Bespin, ein Gasplanet im Anoat-Sektor. In der oberen Atmosphäre des Planeten existieren Städte, die das Tibanna-Gas auffangen und speichern. Wie es in der Wolkenstadt so ist. Bespin ist der Wohnort von Lando Calrissian, der eine der Gasminen durch einen Sabaccgewinn an sich gebracht hatte.
  • Dagobah, ein abgelegener Planet, dessen Oberfläche zu großen Teilen aus Sumpfgebieten besteht. Die Macht ist auf diesen Planet sehr stark, so das es auch eine starke natürliche Präsenz der dunklen Seite der Macht hat. Der Planet ist Yodas selbstbestimmtes Exil.

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mark Hamill, der den Luke Skywalker verkörperte, hatte nach den Dreharbeiten zum ersten Teil einen schweren Autounfall, der eine Operation am Gesicht nach sich zog. Fans behaupten, George Lucas hätte den Kampf mit dem Wampa-Eismonster (einer Art Yeti) am Anfang der fünften Episode nur eingebaut, um dies zu erklären. Diese Interpretation wird von offizieller Seite dementiert.
  • Das Lichtschwert, das man in Das Imperium schlägt zurück verwendete, ist nicht derselbe Graflex-Blitzstab, der 1977 benutzt wurde. Die Original-Requisite verschwand unter bislang ungeklärten Umständen.
  • In diesem Film wird Imperator Palpatine von Marjorie Eaton dargestellt, deren Augen man durch Schimpansenaugen ersetzte. Er wurde von Clive Revill gesprochen (bzw. von Edgar Ott in der ursprünglichen deutschen Kinofassung). Für die 2004er DVD-Edition wurde diese Szene verändert; so wird in der neuen Version Imperator Palpatine von Ian McDiarmid dargestellt und gesprochen, welcher auch in den Episoden I bis III und VI diese Rolle übernahm. Die Szene, wie sie letztendlich auf der DVD erschien, wurde außerdem mit einem erweiterten Dialog gedreht, wofür James Earl Jones noch einmal ins Studio geholt werden und den Part von Darth Vader neu einsprechen musste. In der deutschen Fassung übernahm Reiner Schöne für die Neufassung die Rolle, da der alte Synchronsprecher Vaders, Heinz Petruo, zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben war.
  • Darth Vaders Rüstung ist nicht dieselbe wie im ersten Teil.
  • Die originale Darth-Vader-Rüstung aus Das Imperium schlägt zurück befand sich bis 2008 im Filmmuseum Berlin.
  • Ältere Videokassetten und Laserdiscs sind an der Stelle, an der Han Solo von den imperialen Truppen gefoltert wird, in Deutschland zu Gunsten einer FSK-6-Freigabe geschnitten. Auf der neuen DVD-Box ist die Szene vollständig enthalten und der Film erhielt eine FSK-12-Freigabe.
  • Die Szene, in der Darth Vader seine Identität als Lukes Vater aufdeckt, wurde ursprünglich mit einem anderen Dialog gedreht. Darth Vader sagte hier, dass Obi-Wan Lukes Vater tötete. Später synchronisierte man die Szene mit James Earl Jones nach und fügte den bisher geheim gehaltenen Text mit dem Inhalt, dass Darth Vader Lukes Vater sei, ein. Mark Hamill wurde erst kurz vor den Dreharbeiten über den wahren Dialog informiert, sodass er die Szene überzeugend spielen konnte. Die anderen Darsteller waren selbst überrascht, als sie die Szene im Kino sahen.
  • Da George Lucas bei Episode V den Regisseur nicht, wie in der Filmbranche allgemein üblich, zu Anfang des Films nannte, sondern erst im Abspann, was man ihm bei Episode IV noch als Ausnahme hatte durchgehen lassen, sollte er damals auf Geheiß der Filmergewerkschaft Directors Guild (DGA) eine Geldstrafe zahlen. Er zahlte die Strafe und trat anschließend aus der Gewerkschaft aus.
  • James Earl Jones dachte zuerst beim Lesen des Textes, Darth Vader lüge, als er sagte, er sei Lukes Vater.
  • In der Szene, in der Han Solo und Chewbacca auf dem Eisplaneten Hoth im Hangar den Millennium Falcon reparieren, sieht man von außen Chewbacca im Cockpit sitzen; dort scheinen keine zwei Personen nebeneinander Platz zu haben, während in weiteren Flugszenen das Cockpit um einiges größer ist und mindestens drei Personen Platz bietet.
  • Darth Vaders Verkündung, dass er der Vater von Luke Skywalker sei, ist zu einem der bekanntesten Star-Wars-Zitate überhaupt geworden und wurde bereits unzählige Male in diversen Kontexten in anderen Filmen wiederverwendet. Sehr häufig wird der Satz dabei als Luke… ich bin dein Vater! wiedergegeben, obwohl im Film Nein… ich bin dein Vater! gesagt wird.
  • Während der Dreharbeiten zur Fernsehserie Mondbasis Alpha 1 bekam der Spezialeffektkünstler Brian Johnson Besuch von George Lucas. Er zeigte sich von Johnsons Arbeiten sehr beeindruckt und wollte ihn für Krieg der Sterne anwerben. Aufgrund seiner vertraglichen Verpflichtungen mit Gerry Anderson kam es aber erst mit Das Imperium schlägt zurück zu einer Zusammenarbeit mit George Lucas.
  • Bereits in der Kinofassung des Films wird am Anfang der Untertitel „Episode V“ eingeblendet.

Titel und Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist 1997 unter der Bezeichnung Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück – Special Edition in den Kinos wiederveröffentlicht worden. Diese Version wurde mit den neuen technischen Möglichkeiten erweitert (mehr Spezialeffekte; Ersatz von modellbasierten Effekten durch computergenerierte) und ist auch um einige Minuten länger.

Logo im Stil der Prequel-Trilogie (1999)

2004 wurde für eine erneute überarbeitete Heimvideo-Wiederveröffentlichung im DVD-Format der Zusatz Special Edition fallen gelassen. Seither ist der Film auch im deutschen Sprachraum unter dem langen, dem Originaltitel entsprechenden Titel Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück bekannt. Für diese Veröffentlichung wurden wiederum Szenen ergänzt, verändert sowie Effekte bearbeitet. In der deutschen Fassung wurde der deutsche Titel erstmals von Krieg der Sterne Episode V: Das Imperium schlägt zurück in Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück angepasst. Die Version von 2004 erschien gebündelt mit der digital nicht veränderten Version aus den 1980ern im Jahre 2006 als Limited Edition auf DVD. Dies stellt das bisher letzte Mal dar, dass George Lucas die nicht digital überarbeitete Version auf einem aktuellen Heimvideoformat veröffentlicht hat, wobei auch dafür schon keine digitale Aufbereitung bzw. Anpassung des Filmmaterials an die Gegebenheiten des Datenträgers DVD vorgenommen wurden. Stattdessen wurde das Filmmaterial früherer Laserdisc-Veröffentlichungen schlicht auf DVD überspielt.[2]

Zur Veröffentlichung der Blu-Ray-Saga-Box im Jahr 2011 wurde der Film ein weiteres Mal an mehreren Stellen digital überarbeitet und stellt die damit vierte Fassung von Das Imperium schlägt zurück dar.

Für die Video-on-Demand Veröffentlichung wurde erstmals seit der Übernahme von Disney der 20th-Century-Fox-Einspieler entfernt.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synchronisation übernahm die Berliner Synchron GmbH. Nach einem Dialogbuch und einer Dialogregie von Arne Elsholtz.

Rolle Darsteller Deutscher Synchronsprecher[3]
Luke Skywalker Mark Hamill Hans-Georg Panczak
Han Solo Harrison Ford Wolfgang Pampel
Leia Organa Carrie Fisher Susanna Bonaséwicz
Darth Vader David Prowse
(James Earl Jones, Stimme)
Heinz Petruo
Jan Spitzer (eine Szene 1997, ersetzt durch Reiner Schöne 2011)
Reiner Schöne (zwei Szenen seit 2004 und 2011)
Obi-Wan Kenobi Alec Guinness Ernst Wilhelm Borchert
C-3PO Anthony Daniels Joachim Tennstedt
Yoda Frank Oz Hugo Schrader
Lando Calrissian Billy Dee Williams Frank Glaubrecht
Boba Fett Jeremy Bulloch Karl Schulz
Wedge Antilles Denis Lawson Hans-Jürgen Dittberner
Admiral Piett Kenneth Colley Norbert Gescher
Imperator Palpatine Marjorie Eaton
(Clive Revill, Stimme)
Edgar Ott (Kinoversion von 1980, bis 2003)
Ian McDiarmid Friedhelm Ptok (seit 2004)

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes
Kritiker [4]
Publikum [4]
Metacritic
Kritiker [5]
Publikum [5]
IMDb [6]

Der Film wurde 2006 von der Filmzeitschrift Empire zum besten Film aller Zeiten gewählt. Im Jahr 2010 nahm ihn die britische Filmzeitschrift Total Film in ihre Liste der besten 100 Filme aller Zeiten auf.[7] Für Cinefantastique ist „Empire“ der „beste (in der Tat der letzte gute) Star-Wars-Film.“ Man lobte vor allem das verbesserte Drehbuch sowie die Regiearbeit von Kershner, welcher „seine Arbeit besser machte, als es Lucas gekonnt hätte.“ [8]

Auch für Cinema war Das Imperium schlägt zurück im Jahr 2006 der „bis heute beste Film der Serie.“ Man lobte die „Oscar-prämierten Effekte“ sowie „eine vielschichtige Story und Kultfiguren wie Yoda, Kopfgeldjäger Boba Fett und Glücksspieler Lando Calrissian“.[9] Das Lexikon des internationalen Films sah einen „tricktechnisch perfekt und professionell“ produzierten Film, welcher „zwar weniger Charme und spielerische Leichtigkeit als sein von George Lucas inszenierter Vorgänger“ hat, jedoch „vor allem aus der zeitlichen Distanz heraus als der ausgereifteste Teil der Trilogie“ betrachtet werden kann.[10]

Insgesamt 83 von 88 untersuchten Filmkritiken aus dem englischsprachigen Raum fielen laut Rotten Tomatoes positiv aus.[11]

Die Zeit sah Das Imperium schlägt zurück im Jahr seiner Veröffentlichung 1980 hingegen sehr kritisch. So bemängelte man, dass wie schon im Vorgänger auch „in Kershners ‚The Empire strikes back‘ ausgetüftelte Schauwerte und Spezialeffekte allemal wichtiger als die Figuren und deren dürre Leidenschaften“ sind. „Noch konsequenter als Lucas reduziert Kershner das Personal auf eine Assemblage von Comic-Strip-Charakteren ohne Herz und Verstand.“[12]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oscarverleihung 1981

Golden Globe Awards 1981

Saturn Award 1981

British Academy Film Awards 1981

  • Auszeichnung in der Kategorie Beste Filmmusik für John Williams
  • Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild für Norman Reynolds, Leslie Dilley, Harry Lange, Alan Tomkins und Michael D. Ford
  • Nominierung in der Kategorie Bester Ton für Bill Varney, Steve Maslow, Gregg Landaker und Peter Sutton

Grammy Awards 1981

  • Auszeichnung in der Kategorie Beste Instrumentalkomposition für John Williams
  • Auszeichnung in der Kategorie Bestes Album mit Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial für John Williams
  • Nominierung in der Kategorie Beste Instrumentalkomposition für John Williams (Imperial March)
  • Nominierung in der Kategorie Beste Instrumentalkomposition für John Williams (Yoda's Theme)
  • Nominierung in der Kategorie Beste Instrumentaldarbietung – Pop für John Williams (Yoda's Theme)

Goldene Leinwand

  • 3 Millionen Kinobesucher in 18 Monaten

National Film Registry

  • 2010 wurde Das Imperium schlägt zurück als ein besonders erhaltenswerter US-amerikanischer Film in das National Film Registry aufgenommen.

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film stellt den Mittelteil der Krieg-der-Sterne-Trilogie dar, die 1983 mit Die Rückkehr der Jedi-Ritter abgeschlossen wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Das Imperium schlägt zurück. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2005 (PDF; Prüf­nummer: 51 760 V/DVD).
  2. Das Datenmaterial der DVD-Veröffentlichung der Prä-1997-Version stammt von der früheren Laserdisc-Veröffentlichung (Memento vom 24. Februar 2014 im Internet Archive) (englisch); Abruf: 28. Juni 2012.
  3. Das Imperium schlägt zurück. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 2. März 2017.
  4. a b Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back (1980). Rotten Tomatoes, abgerufen am 28. Juni 2016.
  5. a b Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back. Metacritic, abgerufen am 28. Juni 2016.
  6. Das Imperium schlägt zurück (1980). IMDb, abgerufen am 28. Juni 2016.
  7. http://www.totalfilm.com/features/100-greatest-movies-of-all-time
  8. Steve Biodrowski: Star Wars: The Original Trilogy – Science Fiction Film Review. Abgerufen am 30. Mai 2015.
  9. Das Imperium schlägt zurück. Cinema, abgerufen am 30. Mai 2015.
  10. Das Imperium schlägt zurück. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 3. Oktober 2016.
  11. Das Imperium schlägt zurück bei Rotten Tomatoes (englisch), abgerufen am 28. Juni 2016
  12. Hans C. Blumenberg: Filmtips Das Imperium schlägt zurück. Abgerufen am 30. Mai 2015.