Das Leben nach dem Tod in Denver

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Filmdaten
Deutscher Titel Das Leben nach dem Tod in Denver
Originaltitel Things to Do in Denver When You’re Dead
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Gary Fleder
Drehbuch Scott Rosenberg
Produktion Bob Weinstein,
Harvey Weinstein,
Marie Cantin
Musik Peter Afterman,
Michael Convertino
Kamera Elliot Davis
Schnitt Richard Marks
Besetzung

Das Leben nach dem Tod in Denver ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Gary Fleder aus dem Jahr 1995. Der Film kann mit einer Starbesetzung aufwarten, war jedoch kein kommerzieller Erfolg.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der elegante Jimmy, genannt The Saint (Andy García) hat sich eigentlich schon aus der Unterwelt zurückgezogen. Er hat das Business "Afterlife Advice" aufgezogen, wo Sterbenskranke auf Videos Nachrichten für enge Angehörige hinterlassen können. Das Geschäft läuft schleppend, aber Jimmy steht aber beim querschnittsgelähmten Gangsterboss, dem Mann mit dem Plan (Christopher Walken), in der Kreide. Von diesem wird er daher gezwungen, ein letztes Mal aktiv zu werden. Der Boss hat einen Paraphilie leidenden Jungen, der die Trennung von seiner langjährigen Freundin Meg nicht verkraftet hat und ihr noch nachtrauert. Jimmy soll Bruce, dem Verlobten der Ex-Freundin seines Sohns Angst einjagen, damit dieser sich von ihr trennt.

Jimmy heuert dazu seine ehemalige Gang an, darunter auch den psychopathischen und impulsiven Critical Bill, der sich zusammen mit Pieces (welcher an einer Durchblutungsstörung leidet, sodass er Gliedmaßen verliert) als Polizisten verkleidet, um Bruce, der im Auto mit Meg unterwegs ist, anzuhalten und abseits des Autos zu verprügeln. Weil Bruce Verdacht schöpft, und sich nicht aus dem Auto locken lässt, sondern die beiden verhöhnt, verliert Critical Bill die Selbstbeherrschung und tötet entgegen seiner Anweisungen Bruce. Daraufhin wacht die hinten im Auto schlafende Meg auf und wird von Pieces getötet. Der ganze Plan ist damit katastrophal fehlgeschlagen.

Der Mann mit dem Plan stellt Jimmy vor eine Entscheidung: Jimmy hat 48 Stunden, um sich in Luft aufzulösen. Der Rest der Gang wird beseitigt, wobei der Killer mit Schüssen in den Anus seiner Opfer möglichst grausam vorgehen soll. Jimmy denkt jedoch nicht daran, seine Freunde und seine neue Liebe (Gabrielle Anwar) im Stich zu lassen. Der vom Mann mit dem Plan angeheuerte Profikiller (Steve Buscemi) tötet nacheinander alle bis auf Jimmy, wird von seinem letzten Opfer Critical Bill jedoch selbst tödlich verwundet.

Bevor Jimmy sich dem nächsten Killerkommando stellt, erfüllt er den Wunsch einer Bekannten, ihr ein Kind zu zeugen und tötet danach den Sohn des Mann mit dem Plan, wodurch er dessen einzigen Nachkommen mit in den Tod nimmt. Ein Erzähler (Jack Warden, der Mann im Diner) berichtet abschließend, dass der Mann mit dem Plan danach nie wieder eine Straftat beging.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Things to do in Denver when you're dead lief in den USA lediglich in 36 Lichtspielhäusern. Die Einspielergebnis beliefen sich hier auf 529.766 US-Dollar[1]. In Deutschland schaffte es der Film nicht in die Kinos.

Der renommierte Filmkritiker Roger Ebert schrieb, man könne den Film mögen, wenn man kein Meisterwerk erwarte und die Dialoge in Tarantino-Filmen möge ("(...)a movie you might enjoy if (a) you don't expect a masterpiece, and (b) you like the dialogue in Quentin Tarantino movies")[2].

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt wenigstens zwei deutschsprachige DVD-Veröffentlichungen. Die letzte aus dem Jahr 2005. Auch auf DVD-Beilegern zu Zeitschriften findet sich der Film.[3]

Bemerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der englische Filmtitel geht auf einen Song des US-amerikanischen Liedermachers Warren Zevon aus dem Jahr 1991 zurück.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=thingstodoindenverwhenyouredead.htm
  2. http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19960216/REVIEWS/602160305/1023
  3. vgl. Computer Bild 16/2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]