Das Licht der Phantasie

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit einem Roman von Terry Pratchett. Für den gleichnamigen Star-Trek-Roman siehe Star-Trek-Romane

Das Licht der Phantasie ist ein Roman von Terry Pratchett, der zweite Scheibenwelt-Roman und der zweite, der die Geschichten von Rincewind erzählt. Er wurde 1986 veröffentlicht. Der englische Titel, The Light Fantastic, ist ein Zitat aus einem Gedicht von John Milton und beschreibt im ursprünglichen Kontext das lockere, extravagante Tanzen.

Die Ereignisse des Romans sind die direkte Weiterführung der des ersten Romans, Die Farben der Magie. Es ist bisher die einzige wirkliche Fortsetzung einer Geschichte im Rahmen der Scheibenwelt-Romane.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Buch knüpft beim Cliffhanger vom Ende der Farben der Magie an. Eine komplette Neukonstruktion der Realität versetzt Rincewind und Zweiblum von der Unterseite der Scheibenwelt in einen magischen Wald auf der Oberfläche. Ursache für diesen schwerwiegenden Eingriff ist die Notwendigkeit, alle acht Zaubersprüche des Oktav zur richtigen Zeit auszusprechen, wenn nämlich Groß A’Tuin zur Fortpflanzung schreitet.

Einer der acht Sprüche hat sich, vor Jahren, in Rincewinds Kopf niedergelassen. Damit er nicht im Weltall verloren geht, greift das Oktav ein. Quasi als Kollateralschaden dieses Eingriffs verwandelt sich der Bibliothekar der Unsichtbaren Universität in einen Orang-Utan. Gejagt von machtgierigen Zauberern, begleitet vom greisen Cohen dem Barbaren und mit einigen Abstechern in die Multidimensionalität gelangen Rincewind und Zweiblum, zur rechten Zeit, auf den Kunstturm der Universität. Die acht Sprüche werden intoniert und die Scheibenwelt vor dem Untergang gerettet. Danach beschließt Zweiblum nach Hause zurückzukehren. Als Abschiedsgeschenk überlässt er Rincewind seinen Reisekoffer aus intelligentem Birnbaumholz – Truhe.

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Licht der Phantasie erschien auch als Comic.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]