Das Parlament

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Das Parlament

Beschreibung Wochenzeitung
Fachgebiet Politik
Sprache deutsch
Verlag Frankfurter Societät (Deutschland)
Erstausgabe September 1951
Erscheinungsweise montags nach Plenarwochen
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
14.295 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW Q3/2017) 55.053 Exemplare
Chefredakteur Jörg Biallas
Herausgeber Deutscher Bundestag
Weblink das-parlament.de
ISSN (Print) 0031-2258
ISSN (Online) 2194-3745
CODEN PLMTB

Das Parlament ist eine politische Zeitung, die von 1951 bis 2000 von der Bundeszentrale für Politische Bildung herausgegeben wurde und seit dem 1. Januar 2001 vom Deutschen Bundestag herausgegeben wird. Sie erscheint montags nach Plenarwochen des Bundestages, sowie an einzelnen Montagen während der sitzungsfreien Zeit. Die verkaufte Auflage beträgt 14.295 Exemplare, ein Minus von 12 Prozent seit 1998.[1]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwerpunkt der Zeitung liegt auf der deutschen Innenpolitik. Ungefähr ein Viertel der Ausgaben beschäftigen sich lediglich mit einem Leitthema (Dossier). Der übrige Teil behandelt diverse aktuelle gesellschaftspolitische und historische Themen, die einen Bezug zur Arbeit des Bundestags und der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufweisen (z. B. 2014: 100 Jahre Erster Weltkrieg). Regelmäßig werden dort auch Buchbesprechungen veröffentlicht. Außerdem werden die Bundestagsdebatten durch den Abdruck der zumeist leicht gekürzten Reden der Bundestagsabgeordneten umfassend dokumentiert.

Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder der Redaktion von Das Parlament sind Verwaltungsangestellte oder Beamte der Bundestagsverwaltung und im Pressezentrum (Bereich Presse und Kommunikation) dem Bundestagspräsidenten zugeordnet.

Erscheinungsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede Ausgabe der Zeitung erscheint mit der Beilage Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), die auch weiterhin von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird und die sich jeweils mit einem Generalthema befasst.

Die Artikeltexte sind auf der Internetpräsenz abrufbar und es lässt sich ein Archiv der Texte durchsuchen. Darüber hinaus wird seit Herbst 2011 ebenda eine vollwertige elektronische Variante angeboten. Die Publikation als Printmedium bleibt weiterhin bestehen.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 12 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 14.295 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 1955 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 41,9 Prozent. Die verbreitete Auflage lag im dritten Quartal 2017 bei rund 55.000 Stück.[4]

Entwicklung der verkauften Auflage[5]


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, drittes Quartal 2017, wöchentlich (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. IVW: Das Parlament (woe), abgerufen am 14. November 2017
  5. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)