Das Ukraine-Dilemma

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Dokumentarfilm
Titel Das Ukraine-Dilemma
Originaltitel The Long Breakup
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2020
Länge 86 Minuten
Stab
Regie Katya Soldak
Drehbuch Katya Soldak
Produktion Michael (JM) Treves
Musik Sasha Gusev
Kamera Katya Soldak, Oleksandr Yanovsky
Schnitt Olga Lvoff, Maxim Petrov
Besetzung
Katya Soldak mit Familie und Freunden

Das Ukraine-Dilemma ist ein Dokumentarfilm, der im Oktober 2020 beim East Oregon Film Festival Premiere feierte. Er dokumentiert aus Sicht einer persönlichen Lebensgeschichte der Filmemacherin die Geschichte der Ukraine in der Zeit des Übergangs nach dem Ende der Sowjetunion und den Weg in Unabhängigkeit und Demokratie.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde im Laufe eines Jahrzehnts gedreht. Er dokumentiert anhand der persönlichen Geschichte und der subjektiven Sicht der ukrainisch-amerikanischen Journalistin und Filmemacherin Katya Soldak, ihren Familienmitgliedern aus der Stadt Charkiw und Freunden die Zeit von nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion über den Kampf um Demokratie und Unabhängigkeit der Ukraine bis nach der Annexion der Krim.

Die Filmemacherin zeigt, wie die Menschen die großen geopolitischen Ereignisse erleben, welche Gedanken und Gefühle sie haben und welche Fragen sie sich stellen, wenn ein Großreich zerfällt und sie ihre eigene Lebensgeschichte neu finden müssen.

Es werden intime und tiefgründige Einblicke gegeben in das Leben von Menschen in einem Land, das immer wieder um seine Freiheit kämpfen muss, das zerrissen ist zwischen Verbundenheit und Emanzipation. Über ein Jahrzehnt hinweg begleitet die Journalistin ihre Familie und Freunde in Charkiw bei den großen und kleinen Momenten, mit denen die Porträtierten versuchen herauszufinden, was es bedeutet, Ukrainerin und Ukrainer zu sein.

Festivals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen laut Ante Media:[1]

  • Eastern Oregon Film Festival
  • Gewinner Docs Without Borders Film Festival
  • Official Selection NewFilmmakers NY 2021
  • Official Selection Toronto Film Channel 2020
  • Official Selection Montreal Independent Film Festival 2020

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Überfall auf die Ukraine durch den russischen Machthaber Putin bekam der Film 2022 neue Aufmerksamkeit. Unter anderem nahm ihn Arte Ende März 2022 ins Programm.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Documentary film | The Long Breakup Film. Abgerufen am 24. März 2022 (englisch).
  2. Programmänderung: Themenabend zum Krieg in der Ukraine am Dienstagabend, 22. März 2022. In: ARTE Presse. Abgerufen am 24. März 2022.