Das rote Zelt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Das rote Zelt
Originaltitel Krasnaja palatka
Produktionsland Sowjetunion, Italien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1969
Länge 158 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Michail Kalatosow
Drehbuch Richard DeLong Adams
Ennio De Concini
Produktion Franco Cristaldi
Musik Ennio Morricone (italienische Fassung)
Aleksandr Zatsepin (sowjetische Fassung)
Kamera Leonid Kalaschnikow
Schnitt Peter Zinner
John Shirley
Besetzung

Das rote Zelt (Originaltitel: Krasnaja palatka und La tenda rossa) ist ein sowjetisch-italienischer Abenteuerfilm des Regisseurs Michail Kalatosow aus dem Jahr 1969. In den Hauptrollen waren Sean Connery, Claudia Cardinale, Hardy Krüger und Peter Finch zu sehen. Der Film startete am 15. Oktober 1971 in den bundesdeutschen Kinos in der 121 min langen italienischen Schnittfassung, die deutlich längere sowjetische war bereits ab 30. Juli in der DDR (in eigener Synchronisation) zu sehen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Mai 1928 stürzt der italienische Konstrukteur Umberto Nobile mit seinem Luftschiff Italia auf dem Rückweg vom Nordpol ab. Doch die Überlebenden können sich in ein Zelt retten, welches sie rot anstreichen, um vielleicht doch entdeckt zu werden. Die gestarteten Rettungsaktionen gestalten sich aufgrund der Wetterlage sehr schwierig. Trotzdem gelingt es dem Piloten Einar Lundborg, die Besatzung zu finden. Er überredet Nobile, sich als ersten ausfliegen zu lassen, was gelingt. Danach verschlechtert sich jedoch das Wetter, und die übrigen Besatzungsmitglieder bleiben ihrem Schicksal überlassen. Nacht für Nacht plagen Nobile fortan Albträume, die die Rahmenhandlung des Films bilden.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung des Films basiert zu großen Teil auf Tatsachen. So brach Roald Amundsen am 18. Juni 1928 als Leiter einer Rettungsexpedition für Umberto Nobile auf, dessen Luftschiff in der Arktis abgestürzt war, und kam dabei ums Leben. Der ZDF-Zweiteiler Sieben Wochen auf dem Eis, der 1967 ausgestrahlt wurde, basierte auf den gleichen Tatsachen. Regie führte dabei Fritz Umgelter nach einem Drehbuch von Helmut Pigge, die Hauptrollen spielten Günter Mack, Claus Biederstaedt, Günter Strack, Hellmut Lange, Volkert Kraeft und Werner Kreindl.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die missglückte Luftschiff-Polarexpedition des italienischen Generals Nobile im Jahr 1928 und die Suchaktionen nach den Überlebenden als Gegenstand eines technisch hervorragend gestalteten und prominent besetzten Abenteuerfilms mit melodramatischen Akzenten.“

Lexikon des internationalen Films.[1]

„Aufwendiger, mitreißender Abenteuerfilm nach Tatsachen.“

cinema.de.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Globe Award 1972

  • Nominierung in der Kategorie Bester ausländischer Film in englischer Sprache

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das rote Zelt. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. Das rote Zelt bei cinema.de (abgerufen am 3. März 2012)