Dave Mirra

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Dave Mirra (2010)

David „Dave“ Michael Mirra (* 4. April 1974 in Chittenango, New York; † 4. Februar 2016 in Greenville, North Carolina) war ein US-amerikanischer Extremsportler, der im BMX-Sport und bei Rallycross-Rennen aktiv war.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mirra wurde 1974 im Bundesstaat New York geboren. Er machte einen universitären Abschluss an der California State Polytechnic University, Pomona.[1]

Mirras Bruder Tim zog in den 1990er-Jahren nach Greenville, North Carolina, um dort zu studieren. David folgte ihm bald darauf.[2] Der BMX-Fahrer Ryan Nyquist zog bei Tim ein. Mirra und Nyquist fingen sodann an, gemeinsam Rampen zu bauen. Mittlerweile wohnen über 20 professionelle BMX-Fahrer in Greenville, das innerhalb der Szene nun „Protown“ genannt wird.[3][4]

Mirra begann seine professionelle Karriere im Jahr 1992 und gewann bei den X-Games 1995 erstmals eine Medaille. Von dort an gewann er, außer 2006, jedes Jahr mindestens eine Medaille.[2] Insgesamt gewann er 24 Medaillen, davon 14 goldene.[5] Ab 2011 legte er seinen sportlichen Fokus auf die Teilnahme an Rallycross-Rennen, ab 2014 nahm er auch an Ironman- und Triathlon-Wettbewerben teil.

Er hielt – bis er 2013 durch Bob Burnquist abgelöst wurde – den Rekord für die meisten gewonnenen Medaillen bei den X-Games. Er besaß ein eigenes Unternehmen und gewann im Jahre 2014 das Race Across America im Viererteam der Männer U50.[6]

Er bekam mit seiner Frau Lauren zwei Töchter.[7][5]

Am 4. Februar 2016 wurde Mirra in einem Pick-up tot aufgefunden, nachdem er in einem anderen Bezirk Greenvilles Freunde besucht hatte. Da er an den Folgen einer offenbar selbst zugefügten Schusswunde starb, geht die Polizei von einem Suizid aus.[8][5][9][10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dave Mirra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Facts & Statistics. (Memento des Originals vom 19. September 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/collegeprowler.com In: collegeprowler.com. Abgerufen am 5. Februar 2016 (englisch).
  2. a b Tony Castleberry: Dave Mirra dead. (Memento des Originals vom 6. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.reflector.com In: reflector.com. 4. Februar 2016, abgerufen am 5. Februar 2016 (englisch).
  3. Recreation and Parks (englisch) Greenville. 14. August 2013. Archiviert vom Original am 8. Mai 2005. Abgerufen am 13. September 2013.
  4. Ams Take Over Pro Town, USA for Gatorade Free Flow Tour (englisch) Abgerufen am 5. Februar 2016.
  5. a b c BMX and X Games star Dave Mirra dies at 41 in apparent suicide hrsg=Los Angeles Times (englisch) In: latimes.com. 4. Februar 2016. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  6. The Legends of the Road. In: raceacrossamerica.org. Archiviert vom Original am 5. Februar 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.raceacrossamerica.org Abgerufen am 5. Februar 2016.
  7. Dave Mirra’s Wife Lauren & Children (englisch) In: FabWags. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  8. X Games icon Dave Mirra, 41, dead of apparent self-inflicted gunshot (englisch) In: espn.com. 5. Februar 2016. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  9. Dave Mirra, BMX icon, found dead in North Carolina (englisch) In: ABC7 Los Angeles. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  10. The BMX Legend, Dave Mirra (41) Dies. (Memento des Originals vom 12. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/8c.co.za In: 8c.co.za. 5. Februar 2016, abgerufen am 5. Februar 2016 (englisch).