Dave Swarbrick

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dave Swarbrick 2006 in London

Dave Swarbrick (* 5. April 1941 in New Malden, London; † 3. Juni 2016[1]; eigentlich David Swarbrick) war ein britischer Folk-Fiedler.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dave Swarbrick, 1970er Jahre

In den 1950er Jahren begann Swarbrick zunächst Klavier zu lernen, sattelte jedoch bald auf Fiedel um. Erste Gruppenerfahrung sammelte er bei der Beryl Marriott Ceilidh Group gegen Ende des Jahrzehnts. In den 60er Jahren spielte er unter anderem mit Ian Campbell, Martin Carthy und A. L. Lloyd, bis er 1967 sein Solo-Debüt Rags, Reels & Airs veröffentlichte. 1969 spielte er dann als Gastmusiker auf Fairport Conventions Unhalfbricking, bei denen er 1970 festes Mitglied wurde und für neun Jahre blieb. Nebenbei arbeitete Swarbrick weiterhin auch an Solo-Alben sowie an etlichen Aufnahmen seines Convention-Kollegen Carthy mit.

1979 kehrte er Fairport Convention den Rücken, da die elektrische Musik bei ihm inzwischen für Schwerhörigkeit gesorgt hatte. In den frühen 1980er Jahren tourte Swarbrick mit Simon Nicol, mit dem er auch zwei LPs aufnahm: Live at the White Bear erschien 1981, Close to the Wind 1984.

An seinem 50. Geburtstag veranstaltete Swarbrick ein Konzert in der Birmingham Town Hall zusammen mit Bands und Musikern, mit denen er einmal zusammen gespielt hatte. Teile des Konzerts kamen 1996 unter dem Titel Folk on 2 auf den Markt. Im selben Jahr begann die Zusammenarbeit Swarbricks mit dem ex-Roaring-Jack-Frontmann Alistair Hulett. Ebenfalls 1996 begann Swarbrick mit Pete Hawkes zusammenzuarbeiten.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1966: Both Ears and the Tail (mit Martin Carthy, veröffentlicht 2001)
  • 1967: Rags, Reels & Airs (mit Martin Carthy & Diz Disley)
  • 1976: Swarbrick
  • 1977: Swarbrick II
  • 1978: Lift the Lid and Listen
  • 1978: The Ceilidh Album (als Dave Swarbrick & Friends)
  • 1981: Smiddyburn
  • 1982: Live at the White Bear (mit Simon Nicol)
  • 1983: Flittin
  • 1983: In the Club
  • 1984: Close to the Wind (mit Simon Nicol)
  • 1996: Live at Jacksons Lane
  • 1996: Folk on 2
  • 2010: Raison d’être (als swarbrick)
  • 2014: Lion Rampant (als Wilson & Swarbrick mit Jason Wilson)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Imogen Tilden: Fairport Convention’s Dave Swarbrick dies at 75. The Guardian, 3. Juni 2016.