David Brückner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
David Brückner am Drehort von Paranormal Demons, November 2016

David Brückner (* 20. Januar 1988) ist ein deutscher Filmregisseur, Filmeditor, Kameramann, Schauspieler und Produzent aus dem Bereich des Independentfilms.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Brückner wurde durch die Veröffentlichung seines Action-Horrorfilms Dead Survivors und vieler kleiner Kurzfilmparodien, die er auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte, bekannt.

Brückner zählt zu der aktiven Generation unabhängiger, deutscher Independent-Filmer, zu der u. a. Marc Rohnstock, Waldemar Feifer, Marius Thomsen und die Brandl-Familie (Brandl Pictures) gehören, die seit den 2000er Jahren filmisch aktiv sind.

Neben seinen Kurzfilm-Projekten arbeitete er drei Jahre lang an seinem ersten Langfilm, der unter dem Titel Dead Survivors deutschlandweit auf DVD veröffentlicht wurde. Seine Zusammenarbeit mit Jens Nier, Iron Wolf, ist unter dem Titel Iron Werewolf am 11. Oktober 2016 bei Eurovideo als Bluray erschienen. Auf DVD war der Film bereits seit 2014 in Irland, Japan und England erhältlich. Auf der großen Leinwand wurde der Film als deutsche Ur-Aufführung bei dem erstmals stattfindenden „Obscura Filmfest“ von David Ghane gezeigt, welches am 15. Oktober 2016 in Berlin stattgefunden hat.

Anfang 2015 arbeitete er für Endemol Beyond Deutschland, einer Internetplattform für Filmschaffende. Für die Sendung ShortCuts mit Moderator Nilz Bokelberg war er als Redakteur, Schauspieler und Editor tätig.

Von November 2015 bis Juli 2018 war er beim Ufa Lab Berlin aktiv. Dabei war er hauptsächlich im Bereich der Kamera, des Schnitt und der Schauspielerei tätig.

Von August 2018 bis Februar 2019 war er für Ströer Media tätig.

Sein dritter Spielfilm ist ein Crowdfunding-Horrorfilm, den er auch mitproduziert, und den Titel „Paranormal Demons“ trägt. Seit 2014 arbeitet Brückner an diesem Projekt, welches eine Mischung aus Paranormal Activity und Freitag der 13. darstellt. Die Dreharbeiten fanden im November und Dezember 2016 u. a. in Oranienburg und Berlin statt. Die Teaser-Premiere von Paranormal Demons fand auf dem zweiten Obscura Filmfest am 4. März 2017 in Berlin statt. Die Welturaufführung fand am 28. März 2018 im "Moviemento" in Berlin statt.

Für das am 21. Februar 2017 veröffentlichte Tokio-Hotel-Video What If war Brückner als Kameramann (B-Roll) im Einsatz. Regie führte Barış Aydınlı.

Der Großteil der Dreharbeiten für Brückners vierten Langfilm "Rapunzels Fluch" wurde an 10 Tagen im August 2019 in Glauchau durchgeführt. Der Cast besteht u. a. aus Davis Schulz. Verschiedene Nachdrehs wurden im Oktober und November anberaumt. Der Promo-Teaser von "Rapunzels Fluch" lief erstmals auf dem House of Horror und dem Obscura Filmfest Berlin. Der Teaser wurde dann am 31. Oktober online bereit- und vorgestellt.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brückner stammt ursprünglich aus Glauchau, lebt aber seit mehreren Jahren in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielfilme (Regie)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Dead Survivors (Alternativtitel: Hazard)
  • 2012: Iron Wolf (Alternativtitel: Werewolf Terror; Iron Werewolf)
  • 2018: Paranormal Demons

Kurzfilme (Regie)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: A Very Bad Experience
  • 2008: Glauchau sehen und sterben
  • 2008: Lonely Lovers
  • 2009: Undesired
  • 2010: Time Crisis
  • 2010: Jogging K.I.
  • 2010: Smoking Kills – Rauchen tötet
  • 2011: Der Fahrgast
  • 2012: 500 Days later
  • 2014: Slashing Love
  • 2014: Slender Man
  • 2017: ALP

Als Schauspieler und Statist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Rico, Oscar und die Tieferschatten (Regie: Neele Vollmar)
  • 2012: Reichsgründung / Die nervöse Grossmacht (Regie: Bernd Fischerauer)
  • 2013: Nacht über Berlin (Regie: Friedemann Fromm)
  • 2013: Binny und der Geist, Episode 1 (Regie: Sven Bohse)
  • 2014: German Angst (Regie: Jörg Buttgereit; Andreas Marschall; Michal Kosakowski)
  • 2015: Hitman: Agent 47 (Regie: Aleksander Bach)
  • 2015: Big Business: Außer Spesen nichts gewesen (Regie: Ken Scott)
  • 2016: Heldt (Folge: Die Kakerlake) (Regie: Heinz Dietz)
  • 2016: RetroGarde (Regie: Alican Kuzu)
  • 2016: Nature (Regie: Timo Rose)
  • 2016: Seitenwechsel (Regie: Vivian Naefe)
  • 2016: Ku’damm 56 (Regie: Annette Hess)
  • 2017: Babylon Berlin (Regie: Henk Handloegten, Tom Tykwer und Achim von Borries)
  • 2017: Counterpart (Regie: Justin Marks)
  • 2018: Hot Dog (Regie: Torsten Künstler)
  • 2018: Deutschland 86

Auszeichnungen & Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Gewinner, Game Star Experience Award – Bester Film, 1. Platz für A Very Bad Experience
  • 2008: Gewinner: Camgaroo Award – Bester Film, 1. Platz für Glauchau sehen… und sterben?
  • 2009: Gewinner: Camgaroo Award – Bester Film, 3. Platz für Dead Survivors (HAZARD)-Trailer
  • 2009: Gewinner: Digitalkamera Video Award – Bester Film, 3. Platz für Glauchau sehen… und sterben?
  • 2010: Nominiert: Clipcontest “Abgedreht” Stadtwerke Chemnitz – Jogging K.I.
  • 2010: Gewinner: Visionale Leipzig – Bester Film, 1. Platz für Jogging K.I.
  • 2010: Gewinner: Fright Nights Award – Bester Spielfilm, 1. Platz für Dead Survivors
  • 2011: Gewinner: Camgaroo Award – Bester Spielfilm, 1. Platz für Dead Survivors
  • 2012: Nominiert: Camgaroo Award | Mystery – LIMBUS Pay for your Sins
  • 2013: Nominiert: 99Fire-Films-Award TOP 99 – Du bist ein Gewinner
  • 2013: Nominiert: Spiesser.de DB Saxonia-Express – Unsere Liebe nach Fahrplan
  • 2013: Nominiert: Camgaroo Award | Emotion – Du bist ein Gewinner
  • 2014: Nominiert: Kurzsuechtig | Fiktion – Du bist ein Gewinner, Limbus, Slender Man, Unsere Liebe nach Fahrplan
  • 2014: Nominiert: Creepy Clips Contest | Virus Magazin – Slashing Love
  • 2016: Gewinner: UFA Creation Day
  • 2016: Gewinner: #NichtEgal | 7. Platz YouTube | Schau mal vorbei – das 360° Erlebnis in fremden Wohnzimmern – Drehbuch
  • 2016: Nominiert: Camgaroo Award – Deine Geschichte | 8 Menschen – 8 Geschichten
  • 2016: Gewinner: BILD Place To B Influencer Award Janina Uhse – Janina and Food | UFA Lab
  • 2016: Nominiert: Obscura Filmfestival 2016 | IRON WEREWOLF
  • 2017: Nominiert: My RØDE Reel 2017 | ALP
  • 2017: Gewinner: Horrorfilmdarsteller 2017 | 4. Platz für Olivia Dean | ALP
  • 2017: Gewinner: Caribbean Film Festival and Market 2017 | Semi-Finalist | ALP
  • 2017: Nominiert: Hackney Attic Film Festival | ALP
  • 2017: Nominiert: 15 Second Horror Film Challenge | ALP
  • 2017: Nominiert: Fargo Fantastic Filmfestival 2017 | ALP
  • 2017: Nominiert: Cambodia Horrific Film Festival | ALP
  • 2017: Nominiert: Fake Flesh Film Fest | ALP
  • 2017: Nominiert: Camgaro Award 2017 | ALP

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]