David Foster

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David Foster

David Walter Foster, OC, OBC (* 1. November 1949 in Victoria, British Columbia) ist ein kanadischer Songwriter, Produzent und Komponist. Er ist 16-facher Grammygewinner und wurde 47-mal nominiert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Foster wurde 1949 in Victoria als Sohn von Maurice und Eleanor Foster geboren.

1991 heiratete er Linda Thompson, mit der er viele Lieder schrieb (u.a. für den Film The Bodyguard, außerdem einige Lieder für die von Foster betreuten Künstler). Es war bereits Thompsons zweite Ehe; mit ihrem Ex-Mann, dem Leichtathleten Bruce Jenner hat sie die Söhne Brody und Brandon Jenner. Die Ehe endete nach dem Ende der Aufnahmen zu der Serie „The Princes of Malibu“, die im US-TV lief. Foster war bis 2015 mit Yolanda Foster, Mutter von Gigi Hadid und Ex-Frau von Mohammed Hadid, verheiratet.

Seine Töchter sind die Schauspielerinnen Erin und Sara Foster sowie Amy Foster-Gillies, die unter anderem an Michael Bublés Hits „Everything“ und „Home“ sowie Josh Grobans „Home To Stay“ mitschrieb, und Allison und Jordan Foster. Tochter Sara ist seit 2006 mit dem deutschen Tennisprofi Tommy Haas verheiratet.

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foster schrieb und/oder produzierte unter anderem für folgende Künstler die Nummer-1-Hits:

In den 1980er Jahren engagierte sich Foster selbst sehr nachhaltig im Genre der Filmmusik und seine Soundtracks zu Ghostbusters und Footloose wurden mit Platin ausgezeichnet. Auch das von ihm komponierte „Love Theme“ aus dem Film St. Elmos Fire machte ihn weltweit berühmt, sein Lied I have Nothing aus dem Film „The Bodyguard“ wurde für einen Oscar nominiert.

Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foster produzierte die Debüt-CDs von Josh Groban, Renee Olstead, The Corrs und Michael Bublé. Außerdem wurde er als „executive producer“ („ausführender Produzent“) bei John Stevens' erstem Album „Red“ vermerkt. Zudem schrieb er zusammen mit seiner damaligen Frau Linda Thompson den offiziellen Song der Olympischen Spiele 1996 „The Power Of The Dream“ (gesungen von Céline Dion) und für die Olympischen Winterspiele 1988 „Winter Games (Cant’ You Feel It)“ sowie 2002 („Light the fire within“, gesungen von Leann Rimes).

David Foster ist auch der Produzent, Pianist und Entdecker des kanadischen Jazz-Sängers Michael Bublé. Das erste Kopfalbum der „singing sensation“ des neuen Swing produzierte er zusammen mit Humberto Gatica, Johnny Mandel und Paul Anka.

Josh Groban wurde von Foster 1998 engagiert, als er für die Inaugurationsfeier des Gouverneurs von Kalifornien einen Sänger suchte und Groban ihm Demomaterial zuschickte.

Skylark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Keyboarder hatte Foster im Jahre 1972 mit der Band Skylark den Hit 'Wildflower', der in den kanadischen Charts die Nummer 1 wurde.

Die Gruppe bestand zunächst aus Sängerin B. J. Cook, Foster, Gitarrist Doug Edwards, Drummer Duris Maxwell, Percussionspieler Carl Graves, Sänger Donny Gerrard und Bassist Steven Pugsley. Die Mitglieder wechselten allerdings öfter; auch Kat Hendricks, Brian Hilton, Allan Mix, John Verner und Norman McPherson gehörten der Gruppe während der Bandjahre an.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • drei Grammys als Produzent des Jahres, insgesamt 16 Grammy-Awards und 47 Nominierungen
  • Emmy für Kompositionen des Konzerts zum Weltkindertag
  • BMI-Songwriter des Jahres
  • Golden Globe für The Prayer (Josh Groban im Duett mit Charlotte Church)
  • Aufnahme in die Canadian Music Hall of Fame 1998[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Skylark (self-titled) (1972)
  • Skylark – 2 (1974)
  • Airplay (self-titled) (1980)
  • David Foster – The Best of Me (1985)
  • David Foster (self-titled) (1986)
  • David Foster – The Symphony Sessions (1988)
  • David Foster – Time Passing (1989)
  • David Foster – River of Love (1990)
  • David Foster – Rechordings (1991)
  • David Foster – A Touch Of David Foster (1992)
  • David Foster – The Christmas Album (1993)
  • David Foster – Love Lights The World (1994)
  • David Foster – The Best Of Me: A Collection of David Foster’s Greatest Works (2000)
  • David Foster – O Canada – with Lara Fabian (2001)
  • David Foster – Love Stories (2002)
  • David Foster – Teko’s Theme – with Nita Whitaker (2003)
  • David Foster – The Best Of Me – Original Recording Remastered (2004)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Canadian Music Hall of Fame – Inductees. Canadian Music Hall of Fame; abgerufen am 6. August 2017 (englisch).