David Kilgour

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David Kilgour, 2006

David Kilgour PC (geboren am 18. Februar 1941 in Winnipeg, Manitoba) ist ein Menschenrechtsaktivist, Autor, ehemaliger Staatsanwalt und kanadischer Politiker. Nationale und internationale Anerkennung erhielt Kilgour für seinen Interreligiösen Dialog, globalen Einsatz für Menschenrechte und für den mit David Matas erstellten Untersuchungsbericht, für den beide 2010 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Kilgour ist seit 1974 mit Laura Scott verheiratet, beide haben vier Kinder.[1] Seine Schwester ist Geills Turner, die mit dem ehemaligen Kanadischen Premierminister John Turner verheiratet ist.[2] Kilgour und seine Schwester sind Großneffe und Großnichte von John McCrae, der Soldat und Dichter, der In Flanders Fields schrieb, und ferner Großneffe und Großnichte von John Wentworth Russell, der das Porträt von Sir Wilfrid Laurier malte, das im House of Commons hängt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kilgour graduierte 1962 an der University of Manitoba in Wirtschaftswissenschaften und 1966 an der Juristischen Fakultät der University of Toronto. Nach seiner Zeit als Staatsanwalt im nördlichen Alberta und als Minister in der kanadischen Regierung beendete Kilgour seine 27-jährige Amtszeit im Canadian House of Commons als unabhängiger Parlamentsabgeordneter. Bis zu seiner Pensionierung war er das am längsten dienende Mitglied des Parlaments und zugleich einer der wenigen, die sowohl unter dem Banner der Progressiven Konservativen Partei als auch unter dem der Liberalen Partei gewählt wurden.

Staatsanwalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Jurastudium absolvierte Kilgour eine Ausbildung bei einer Anwaltsfirma in Vancouver und wurde anschließend Assistent des Staatsanwaltes von Vancouver. Nachdem er sich 1968 vergebens um ein politisches Amt bemüht hatte, arbeitete Kilgour für das Bundesjustizministerium in Ottawa und wurde später Kronanwalt für den Gerichtsbezirk Dauphin in Manitoba. Von 1972 bis 1979 arbeitete Kilgour als Chefermittler für den Generalstaatsanwalt und als Berater für Verfassungsfragen für die Regierung von Alberta, bis er schließlich im Frühjahr 1979 Parlamentsmitglied im Unterhaus wurde.

Mitglied des Parlaments[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Kilgour war fast 27 Jahre kanadisches Parlamentsmitglied. Sein erster Versuch, als Mitglied der Progressiven Konservativen Partei ins Parlament zu gelangen, indem er sich 1968 bei der 28. kanadischen Unterhauswahl im Wahlbezirk „Vancouver Zentrum“ zur Wahl stellte, schlug jedoch fehl. Der zweite Anlauf erfolgte erst elf Jahre später, erneut als Tory, bei den 31. kanadischen Unterhauswahlen 1979, bei denen er sich für den Wahlkreis Edmonton Strathcona, Alberta, aufstellen ließ und gewählt wurde. Vom Mai 1979 bis November 1988 vertrat Kilgour den Wahlkreis Edmonton Strathcona, trat 1988 jedoch durch die Reformierung des Wahlbezirks bei der 34. kanadischen Unterhauswahl für den Wahlkreis Edmonton Southeast, Alberta, erfolgreich an.

1987 wurde Kilgour vom damaligen Premierminister Brian Mulroney als parlamentarischer Staatssekretär entlassen, da er diesen wegen seiner Regierungsmoral und der Behandlung westlicher Kanadier kritisierte.[1] Drei Jahre später verhielt sich Kilgour bei seinem Stimmverhalten gegenüber der Goods and Services Tax genannten Steuer erneut nicht parteikonform und wurde im Oktober 1990 zusammen mit Pat Nowlan aus Nova Scotia und Alex Kindy aus Calgary vom Nationalen Parteiausschuss der Torys ausgeschlossen.

Nach dem Ausschluss legte Kilgour sein Amt als Parlamentarier nicht nieder und blieb mehrere Monate parteilos, bis er sich schließlich der Liberalen Partei anschloss. Für diese trat er von 1993 bis 2000 ebenfalls im Wahlbezirk Edmonton Southeast, Alberta, erfolgreich zur Wiederwahl an, und wechselte erst 2004 bei der 38. kanadischen Unterhauswahl zum Wahlbezirk Edmonton-Mill Woods-Beaumont, Alberta, in dem er bis zu seinem Ausscheiden aus der Politik im Zuge der Wahlen 2006 aktiv blieb. Im April 2005 trat er aus der Liberalen Partei aus und blieb bis zum Ende seiner politischen Karriere parteilos.

Politische Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem ersten Wahlsieg 1979 diente David Kilgour innerhalb der Konservativen Regierungen von Joe Clark und Brian Mulroney als parlamentarischer Staatssekretär dem Privy Council (1979), dem Minister für Auswärtige Beziehungen (1984–1985), dem Minister für Indianische Angelegenheiten und Nördliche Entwicklungen (1985–1986) und dem Minister für Transportwesen (1986–1987).[1]

Nachdem er zur Liberalen Partei gewechselt war, diente er zunächst als stellvertretender Regierungssprecher und Vorsitzender des Hauptausschusses für die Gesamtheit des Unterhauses (1994–1997), später als Staatssekretär für die Regionen Lateinamerika und Afrika (1997–2002) und als Staatssekretär für die Region Asien-Pazifik (2002–2003). Im 38. Unterhauses war Kilgour Vorsitzender der Interparlamentarischen Freundschaftsgruppe Kanada-ASEAN, Ko-Vorsitzender des Allparteien- und Multiglaubenskomitees für Religiöse und Kulturelle Harmonie sowie Ko-Vorsitzender der Parlamentarischen Freunde von Tibet und kanadischer Vorsitzender der Parlamentarier für Globales Handeln.[1]

Menschenrechtsaktivist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Staatssekretär äußerte sich Kilgour kontinuierlich zu allen Menschenrechtsverletzungen weltweit. Von 1990 bis 1994 diente er als Vorsitzender des kanadischen Zweigs des Internationalen Komitees für ein Freies Vietnam, das seine Arbeit im Dezember 1994 aufgrund der Entlassung politischer Häftlinge in Vietnam würdigte.

Während eines Simbabwe-Besuchs im Jahre 2001 sprach Kilgour sich kritisch gegen Mugabes Farmlandpolitik aus und erzeugte dadurch wachsenden internationalen Druck.[3] Kilgour setzte sich dafür ein, dass sich die Gräueltaten in den neunziger Jahren in Ruanda nicht mehr wiederholen, und nahm im April 2004 mit der kanadischen Delegation an der Gedenkenszeremonie zum zehnten Jahrestag des Völkermords teil. Im Dezember 2004 war er Teil der Ukrainischen Wahlbeobachterdelegation bei den Stichwahlen auf Bundesebene.

Im April 2005 gelangte er in den Fokus der Medien, als er – empört über den Sponsorship-Skandal – mit einem Austritt aus der Liberalen Partei drohte. Er sagte, dieses Problem ließe Kanada wie eine „nördliche Bananenrepublik“ erscheinen. Am 12. April 2005 kündigte Kilgour an, dass er als parteiloser Parlamentsabgeordneter weitermachen werde. Ferner bemängelte er Kanadas Tatenlosigkeit bei der Krise in Darfur, Sudan, und legte als Reaktion darauf sein Amt nieder. Er bekräftigte, dass er nicht plane, zu den Konservativen zurückzukehren, und nicht vorhabe, sich einer erneuten Wiederwahl zu stellen.

Aufgrund der ungewöhnlichen Zusammensetzung des 38. Unterhauses war David Kilgour im Mai 2005 durch seine einzelne Stimme in der Lage, die Regierung zu stürzen oder zu unterstützen. Er nutzte seinen Einfluss als Unterstützer des Genocide Intervention Network, die Martin-Regierung zu einer Friedensmission in Darfur zu drängen. Der damalige Premierminister Paul Martin genehmigte schließlich humanitäre Hilfe, entsandte jedoch keine Friedensmission.[2]

Bis heute fungiert er als Fellow des Centre for the Study of Democracy der Queen’s University (Kingston), hatte eine Direktorenstelle des in Washington ansässigen Council for a Community of Democracies (CCD) und war Ko-Vorsitzender der Kanadischen Freunde des Demokratischen Iran. Er hat bis dato eine Iran-Pro-Demokratie-Demo veranstaltet, die 2009 in Frankreich von circa 90.000 Menschen besucht wurde.[4][5] David Kilgour war ehemaliger Vorsitzender der lateinamerikanischen und karibischen Arbeitsgruppe in Ottawa des Canadian International Council, ist Direktor der in New York ansässigen Nicht-Regierungsorganisation Advancing Human Rights und Direktor der Ottawa Mission Foundation.[5]

Interreligiöses Verständnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als praktizierender Christ und Mitglied der Presbyterianischen Kirche arbeitete Kilgour während seiner gesamten Karriere an Themen wie Interreligiöser Dialog, Freiheit des Individuums und Demokratische Regierung, und förderte das Bewusstsein und Verständnis zwischen unterschiedlichen Glaubenssystemen.[4][1]

Im Parlament betätigte er sich in Gebetsgruppen, auch während er an Tagungen und Veröffentlichungen im ganzen Land teilnahm, und sprach speziell über religiöse Themen und Politik. Häufig handelten seine Themen von globaler religiöser und politischer Verfolgung.[6]

Kilgour ist Mitglied des Muslim-Christen-Dialogs in Ottawa, und wirkte als Vorsitzender der parlamentarischen Gruppe für sowjetische Juden mit, die kanadische Öffentlichkeit über deren Not zu informieren. Er half bei der Organisation des 39. Nationalen Gebetsfrühstücks auf Parliament Hill, bei dem zahlreiche Glaubensrichtungen zusammenkamen, um gemeinsam religiöse Harmonie zu feiern.[4][1]

Mit seinen religiösen Überzeugungen und seinem Festhalten an der traditionellen Ehe landete Kilgour 2003 in den Nachrichten, als er sich beim Gesetz über die Gleichgeschlechtliche Heirat enthielt und vom damaligen Premierminister Jean Chrétien gerügt wurde.[7]

Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 traten Vorwürfe zu Tage, dass eine größere Anzahl Falun Gong-Praktizierender mit der Absicht getötet wurden, Chinas Transplantationsindustrie mit Organen zu versorgen. Zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt David Matas veröffentlichte Kilgour den Kilgour-Matas-Untersuchungsbericht,[8] in dem u. a. dargelegt wurde, dass „die Herkunft von 41.500 Organtransplantaten für die Sechs-Jahresperiode von 2000 bis 2005 ungeklärt sei“, und beide schlussfolgern ließ, „dass es eine vermehrte, unfreiwillige Entnahme von Organen bei Falun Gong-Praktizierenden gegeben hat und weiterhin gibt“.[8] 2009 veröffentlichten sie eine aktualisierte Version des Berichts als Buch.[9] Seit Abschluss ihrer Untersuchung und Übergabe ihrer ermittelten Ergebnisse an die Vereinten Nationen, reisten beide in über 50 westliche und asiatische Länder, um Regierungen, Menschenrechtsorganisationen, medizinische Kreise und die Öffentlichkeit über dieses staatlich sanktionierte Verbrechen zu informieren, das sie selbst als „neue Form des Bösen auf unserem Planeten“ bezeichneten.[10] Für Ihre Untersuchung und Öffentlichkeitsarbeit wurden beide 2010 für den Friedensnobelpreis nominiert.[10]

2012 erschien „Staatsorgane: Transplantationsmissbrauch in China“,[11] editiert von David Matas und Dr. Torsten Trey, mit Essays von sechs Fachmedizinern,[12][13][14][15][16][17] dem China Analytiker und Enthüllungsjournalisten Ethan Gutmann, David Matas und einem Essay von David Kilgour als Koautor.[11][18][19][20][11] Ethan Gutmann interviewte über 100 Zeugen und geht davon aus, dass 65.000 Falun Gong-Praktizierende von 2000 bis 2008 wegen ihrer Organe umgebracht wurden.[21][22][23][24] Im gleichen Jahr stellte Matas fest, dass es immer noch keine erklärbaren Organquellen für die zwischen 2000 und 2005 stattgefundenen Organtransplantationen in China gebe.[25]

Am 10. November 2015 wiesen David Matas und David Kilgour in Ihrer Rede bei TEDxMünchen darauf hin, dass sich bis heute nichts an dem Verbrechen des staatlich sanktionierten Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden geändert habe, lediglich fahren einige Krankenhäuser nicht mehr damit fort, so unverhohlen dafür zu werben. Darüber hinaus bleibe die chinesische Regierung weiterhin die Antwort schuldig, woher die Organe für die Transplantationen kommen.[26]

Am 22. Juni veröffentlichte David Kilgour zusammen mit David Matas und Ethan Gutmann den gemeinsam erstellten Untersuchungsbericht „Bloody Harvest / The Slaughter — An Update“. Der 680 Seiten umfassende Bericht stellt eine forensische Analyse aus über 2300 chinesischen Dokumenten und Webseiteninformationen dar, und kommt zu dem Ergebnis, dass die wirkliche Anzahl der Organtransplantationen in China von der chinesischen Regierung geheim gehalten wird (der Bericht geht von jährlich 60.000 bis 100.000 Organtransplantationen aus); die Organe für die ermittelte hohe Anzahl an Organtransplantationen von getöteten unschuldigen Uiguren, Tibetern, Hauschristen und hauptsächlich Falun-Gong-Praktizierenden stammen; und Organraub in China ein Verbrechen darstellt, in das die Kommunistische Partei, staatliche Institutionen, das Gesundheitssystem, Krankenhäuser und Transplantationsmediziner verwickelt sind.[27]

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorträge und Anhörungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner parlamentarischen Karriere erhielt David Kilgour mehrere Auszeichnungen, darunter:

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Kilgour wirkte in folgenden Dokumentationen mit:

  • Red Reign: The Bloody Harvest of China's Prisoners (2013),[31]
  • Free China – The Courage to Believe[32][33]
  • Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung[34]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l „David Kilgours Biography“, david-kilgour.com, abgerufen am 7. Mai 2016
  2. a b Larry Zolf, „Kilgour or Darfour“ (Memento vom 23. Oktober 2005 im Internet Archive), CBC News, 12. Juli 2005, abgerufen am 10. Mai 2016
  3. Andrew Meldrum, „Mugabe hounds anti-racist“, The Guardian (London), 28. Oktober 2001, abgerufen am 10. Mai 2016
  4. a b c „How Canada can help in Iran“, The National Post, 2. Juli 2009, abgerufen am 10. Mai 2016
  5. a b c David Kilgour, David Matas, „Redner bei TEDxMünchen“, 10. November 2015, abgerufen am 21. Mai 2016
  6. „Talks on Religion“, david-kilgour.com, abgerufen am 10. Mai 2016
  7. „Kilgour on ‚Traditional Marriage‘“, 26. November 2003, abgerufen am 10. Mai 2016‚
  8. a b David Kilgour, David Matas: „Blutige Ernte – Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun-Gong-Praktizierenden in China“ (revidierte und erweiterte Fassung November 2007), abgerufen am 10. Mai 2016
  9. David Kilgour, David Matas, „Bloody Harvest, The killing of Falun Gong for their organs“, S. 232, seraphimeditions.com, abgerufen am 10. Mai 2016
  10. a b c Aldo Santin, „Crusader up for Nobel Prize, Lawyer lauded for investigating abuses in China“, Winnipeg Free Press. 20. Februar 2010, abgerufen am 10. Mai 2016
  11. a b c David Matas, Dr. med. Torsten Trey „State Organs, Transplant Abuse in China“, 2012, seraphimeditions.com, S. 144, abgerufen am 10. Mai 2016
  12. Professor Dr. med. Gabriel Danovitch Artikel, US National Library of Medicine, abgerufen am 25. März 2016
  13. Professor Arthur Caplan Artikel, US National Library of Medicine, abgerufen am 25. März 2016
  14. Dr. med. Jacob Lavee Artikel, US National Library of Medicine, abgerufen am 25. März 2016
  15. Dr. med. Ghazali Ahmad Artikel, US National Library of Medicine, abgerufen am 25. März 2016
  16. Dr. med. Torsten Trey Artikel, US National Library of Medicine, abgerufen am 25. März 2016
  17. Professor Maria Fiatarone Singh Artikel, US National Library of Medicine, abgerufen am 25. März 2016
  18. Rebeca Kuropatwa, „New Matas book reveals transplant abuse“ (Memento vom 24. September 2012 im Internet Archive), Jewish Tribune, 19. September 2012, abgerufen am 10. Mai 2016
  19. Mark Colvin, „Parliament to hear evidence of transplant abuse in China“, Australian Broadcasting Corporation, 27. November 2012, abgerufen am 10. Mai 2016
  20. Matthew Robertson, „Book Exposes Organized Killing for Organs in China“, The Epoch Times, 31. August 2012, abgerufen am 10. Mai 2016
  21. Jay Nordlinger, „Face The Slaughter: The Slaughter: Mass Killings, Organ Harvesting, and China’s Secret Solution to Its Dissident Problem, by Ethan Gutmann“, National Review, 25. August 2014, abgerufen am 10. Mai 2016
  22. Viv Young, „The Slaughter: Mass Killings, Organ Harvesting, and China’s Secret Solution to Its Dissident Problem“, New York Journal of Books, 11. August 2014, abgerufen am 10. Mai 2016
  23. Barbara Turnbull, „Q&A: Author and analyst Ethan Gutmann discusses China’s illegal organ trade“, The Toronto Star, 21. Oktober 2014, abgerufen am 10. Mai 2016
  24. Ethan Gutmann, „The Slaughter: Mass Killings, Organ Harvesting and China’s Secret Solution to Its Dissident Problem“: „Durchschnittliche Anzahl Falun Gong-Praktizierender im Laogai-System“ 450.000bis 1.000.000 S. 320, „Bester Schätzwert an Falun Gong-Opfern zwischen 2000 und 2008“ 65.000 S. 322. amazon.com, abgerufen am 10. Mai 2016
  25. „Killed for Organs: China's Secret State Transplant Business“, NTDTV, 2012, YouTube Video, 8 Minuten, abgerufen am 21. Mai 2016
  26. David Kilgour, David Matas, „TEDxMünchen 2015“ (Memento des Originals vom 21. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tedxmuenchen.de, 10. November 2015, abgerufen am 21. Mai 2016
  27. David Kilgour, David Matas, Etham Gutmann, Blood Harvest / The Slaughter – An Update (PDF), End Organ Pillaging, Seite 428, abgerufen am 21. September 2016
  28. Will Pavia, Calum MacLeod: China is ‚transplanting organs of executed prisoners‘. The Times, 23. Juni 2016, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  29. Anhörung im EU-Parlament über Chinas Transplantationsmissbrauch. Epoch Times, 29. Juni 2016, abgerufen am 16. August 2016.
  30. „Schweizer Ehrung: Kampf gegen Organraub in China“, News.ch, 16. Januar 2010, abgerufen am 10. Mai 2016
  31. „Red Reign Trailer“, (4 Minutes´n) youtube, 30. Juli 2013, abgerufen am 10. Mai 2016
  32. Free China: The Courage to Believe, NTDTV, 2012, abgerufen am 10. Mai 2016
  33. Free China: The Courage to Believe – Trailer 2013, 2:43 Minuten, youtube, abgerufen am 10. Mai 2016
  34. Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung: Einführung zur Dokumentation, Magazin Nano auf 3SAT, 18. Februar 2016, youtube, abgerufen am 10. Mai 2016