David Levy Elkan

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Kupfertitel in Düsseldorfer Künstler-Album, 1861
Kupfertitel in Düsseldorfer Künstler-Album, 1864

David Levy Elkan (* 1. Dezember 1808 in Köln; † 1. Juli 1865 ebenda) war ein Maler, Zeichner und Lithograf.

Als Maler war er ein Vertreter der Rheinromantik, besaß ein Lithografisches Institut in Köln und war ein vielbeschäftigter Illustrator.

Elkan engagierte sich auch politisch. Mit seinem Berufskollegen Wilhelm Kleinenbroich und anderen prominenten Kölnern, gehörte er in der Vormärzzeit 1848 zu den aktivsten Revolutionären. Beide Künstler zählten zu den 79 Gründungsmitgliedern des „Allgemeiner Hilfs- und Bildungsverein“ (für Köln und Deutz), in dem Sozialisten, Kommunisten und andere Demokraten zusammenarbeiteten.[1]

Am 7. Februar 1859 trat er zusammen mit dem Buchhändler Heinrich Bäumer (eigentl. Möthe; * 1818) in das vormalige, 1816 gegründete Düsseldorfer Geschäft Arnz & Comp., ein. Nach Bäumers Austritt im September 1862 verkaufte er es im Sommer 1864 weiter an Wilhelm Breidenbach.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Auswahl)

  • Illustrationen zu Der Froschmäusler, Wesel und Leipzig 1841 (Digitalisat)
  • Porträt Alexander von Humboldt, Lithographie (Abbildung)
  • Porträt Konradt Orth ab Hagen, Lithographie (Abbildung)
  • Adresskarte des lithographischen Instituts Levy Elkan (Abbildung)
  • Gedenkblatt an die Wahlversammlung des Dombauvereins am 14. Februar 1842 (Abbildung)
  • Widmungsblatt für den Kölner Männer-Gesang-Verein, 1854 (Abbildung)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Müller: Elkan, David Levy, in: Die Künstler aller Zeiten und Völker. Stuttgart 1857 (Digitalisat)
  • Mario Kramp, Sascha Pries, Rita Wagner (Hrsg.) Revolution! Dem Maler Wilhelm Kleinenbroich zum 200. Geburtstag . Emons Verlag 2012. ISBN 978-3-95451-048-1

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mario Kramp, Sascha Pries, Rita Wagner (Hrsg.) Revolution! Dem Maler Wilhelm Kleinenbroich zum 200. Geburtstag. S.70
  2. Mörike im Spiegel seiner Briefe von Verlegern, Herausgebern und Redakteuren; S. 165