David Liss

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David Liss (2007)

David Liss (* 1966 in Florida) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller jüdischen Glaubens.

Der bekennende Veganer lebte zeitweilig in San Antonio, Texas, ist verheiratet und hat ein Kind. Sein Studium führte ihn vom „B.A.“ an der Syracuse University zum „M.A.“ an der Georgia State University und zu einem Promotionsstudium an der Columbia University mit dem Forschungsthema Britische Literatur und Kultur des 18. Jahrhunderts.

Er hat bis jetzt fünf Romane veröffentlicht. Für sein Erstlingswerk A Conspiracy of Paper erhielt er 2001 den Edgar Allan Poe Award und den Barry Award. Hauptdarsteller in drei seiner Bücher (Die Papier-Verschwörung, Die Falschspieler und Die Teufelsgesellschaft) ist der ehemalige Boxer und spätere Privatdetektiv Benjamin Weaver, das schwarze Schaf einer jüdischen Kaufmannsfamilie im London des frühen 18. Jahrhunderts.

Der erste Band "Die Papier-Verschwörung" wurde auch als Teil der zwölfbändigen ZEIT-Edition "Historische Kriminalromane" in Zusammenarbeit mit dem Edel Verlag im Jahr 2010 wiederveröffentlicht.[1]

Kritik[Bearbeiten]

  • Zum Roman Die Papierverschwörung: Der 1966 geborene Amerikaner ist ein begnadeter Historienautor und kenntnisreicher Historiker, der es vortrefflich versteht, Spannung in einem knochentrockenen Sujet zu erkennen und zu entwickeln. Der erste Börsencrash der Geschichte warf seine Schatten voraus – und David Liss machte einen phantastischen Krimi mit diesem Material, der zudem das Leben der Juden in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts brillant auf die Bühne der Literatur brachte. [2]

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DIE ZEIT bringt neue Krimi-Edition heraus. Auf: ZEIT Online, Pressemitteilung vom 22. April 2010. Abgerufen am 2. März 2015.
  2. Marler Zeitung, Norbert Kühne, 22. April 2015, Literaturseite