David Morris (Snookerspieler)

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David Morris
David Morris
Geburtstag 27. November 1988[1]
Nationalität IrlandIrland Irland
Profi 2006–2011/12, 2013–2016[2]
Preisgeld 147.501 £[2]
Höchstes Break 141[2] WM 2007 (Qualifikation)
Century Breaks 51[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 51 (März–Juli 2015)[3][4][5][6]

David Morris (* 27. November 1988 in Kilkenny) ist ein irischer Snookerspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Morris war bereits in jungem Alter erfolgreich und gewann mehrere nationale Meisterschaften in seinen Altersklassen. Im Alter von 14 Jahren schaffte er es ins Achtelfinale der U19-Europameisterschaft 2002. Ein Jahr später wiederholte er dieses Ergebnis, ein weiteres Jahr darauf war es bereits das Viertelfinale.

Er wurde 2006 vom irischen Verband für die Snooker Main Tour nominiert. Seine erste Profisaison 2006/07 spielte er gut genug um seinen Platz auf der Profitour zu verteidigen. 2007 gewann er außerdem das Irish Classic, das jedoch kein Main-Tour-Turnier mit Einfluss auf die Snookerweltrangliste war.

In der Folgesaison schaffte er bei der UK Championship 2007 seinen vorerst besten Lauf bei einem Ranglistenturnier, als er drei Qualifikationsrunden überstand und erst in der Runde der Letzten 48 Ian McCulloch unterlag. Diesen Erfolg wiederholte er beim Shanghai Masters 2008 und der Bahrain Championship 2008, wobei er aufgrund seiner verbesserten Weltranglistenposition eine Qualifikationsrunde später einsteigen konnte.

In den folgenden Jahren stagnierten seine Leistungen etwas. Bei der Snookerweltmeisterschaft 2010 gelang ihm ein weiteres Mal das Erreichen der Runde der Letzten 48, in der Weltrangliste fiel er jedoch einige Plätze zurück. Unter die besten 32 eines großen Turniers kam er erstmals bei den World Open 2010, wobei dort direkt im K.o.-Modus (also keine Qualifikationsrunden) gespielt wurde. Sein bestes Ergebnis bei der Players Tour Championship 2011/12 erzielte er bei den Antwerp Open 2011, wo er nach drei gewonnenen Spielen das Achtelfinale erreichte. Dort unterlag er Jack Lisowski.

Nachdem er sich über das dritte Q-School-Turnier 2013 wieder für die Main Tour qualifizierte, gelang ihm beim ersten vollwertigen Ranglistenturnier der Saison 2013/14 – dem Wuxi Classic – der Sprung ins Viertelfinale.

Zum Ende der Saison 2015/16 ist er auf Rang 69 der Weltrangliste zurückgefallen.[7] Außerhalb der Top 64 liegend verlor er so seinen Platz auf der Main Tour.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einladungsturniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Irish Classic – 2007

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b David Morris. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association; abgerufen am 4. Juni 2016 (englisch).
  2. a b c d Profil von David Morris bei CueTracker (Stand: 4. Juni 2016)
  3. World Rankings. After The Indian Open 2015. World Professional Billiards & Snooker Association, 16. März 2015; abgerufen am 26. Juli 2015 (PDF; 340 kB, englisch).
  4. World Rankings. After The Players Championship 2015. World Professional Billiards & Snooker Association, 30. März 2015; abgerufen am 26. Juli 2015 (PDF; 326 kB, englisch).
  5. World Rankings. After The China Open 2015. World Professional Billiards & Snooker Association, 6. April 2015; abgerufen am 26. Juli 2015 (PDF; 339 kB, englisch).
  6. World Rankings. After 2015 Betfred World Championship. World Professional Billiards & Snooker Association, 5. Mai 2015, archiviert vom Original am 5. Mai 2015; abgerufen am 26. Juli 2015 (englisch).
  7. World Rankings. After The 2016 Betfred World Championship. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association; abgerufen am 4. Juni 2016 (PDF; 358 kB, englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: David Morris – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien