De La Soul

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De La Soul
De La Soul in Berlin (2004). David Jude Jolicoeur aka Dave (links), Vincent Mason aka Maseo (Mitte) und Kelvin Mercer aka Posdnous (rechts)
De La Soul in Berlin (2004). David Jude Jolicoeur aka Dave (links), Vincent Mason aka Maseo (Mitte) und Kelvin Mercer aka Posdnous (rechts)
Allgemeine Informationen
Herkunft New York City, Vereinigte Staaten
Genre(s) Alternative Hip-Hop, Eastcoast-Rap
Gründung 1987
Aktuelle Besetzung
Kelvin Mercer
David Jude Jolicœur
Vincent Mason

De La Soul ist ein US-amerikanisches Hip-Hop-Trio, das aus den Rappern Kelvin Mercer (* 17. August 1969), David J. Jolicœur (* 21. September 1968) und Vincent Mason (* 27. März 1970) besteht und 1987 in New York City gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Bands wie A Tribe Called Quest und den Jungle Brothers bildete De La Soul Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre die Gruppe der Native Tongue Family, eine Bewegung, die sich statt der damals üblichen Gangsta- und Ghettolyrics mit sozialen Themen beschäftigte und auf ein freundlicheres Image setzte. Es wurde No School und/oder Next School genannt.

Die drei Mitglieder haben sich mehrere Aliasse zugelegt: Kelvin Mercer trägt die Pseudonyme „Posdnuos“, „Mercenary“, „Plug Wonder Why“ und „Plug One“, David Jude Jolicœur „Trugoy the Dove“, „Dave“ und „Plug Two“, und Vincent Mason „Pasemaster Mase“, „Maseo“ und „Plug Three“.

Die Musik ihres von Prince Paul produzierten Debütalbums Three Feet High and Rising war geprägt von Samples aus Jazz (Jazz-Rap), Rock und sogar Country, dem Spiel mit einer hippiesken Ästhetik und einem teilweise recht eigentümlichen Humor. So wurde beispielsweise der Titel der Platte einem Song von Johnny Cash entlehnt. Die ausgekoppelte Single Me, Myself and I wurde weltweit ein Hit.

Später trennte sich die Band von Prince Paul und produzierte entweder selbst oder arbeitete mit wechselnden Produzenten (unter anderem J Dilla) zusammen, was sich in den deutlich gewöhnlicheren Instrumentals niederschlug. Trotzdem war jedes Album ein kommerzieller Erfolg mit Einfluss auf die Szene des alternativen Hip Hop.

Das 2016 erschienene Album and the Anonymous Nobody... finanzierte die Band über Kickstarter.com. 2019 verkündeten Kelvin Mercer, David J. Jolicœur und Vincent Mason, dass sie nach einem langen Streit mit ihrem Label nun rechtlich in der Lage sind, ihre Aufnahmen auf Streaming-Plattformen anzubieten. De La Soul geben dabei an, dass sie sich vom Label nicht gut vertreten gefühlt hätten.[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vincent Mason, Gods-of-Rap-Tour 2019 in Berlin
David Jude Jolicoeur, 2019
Kelvin Mercer, 2019

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1989 3 Feet High and Rising UK13
Platin
Platin

(58 Wo.)UK
US24
Platin
Platin

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. März 1989
Verkäufe: + 1.300.000
1991 De La Soul Is Dead DE12
(21 Wo.)DE
AT20
(12 Wo.)AT
CH17
(10 Wo.)CH
UK7
(11 Wo.)UK
US26
Gold
Gold

(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Mai 1991
Verkäufe: + 500.000
1993 Buhloone Mindstate UK37
(2 Wo.)UK
US40
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. September 1993
1996 Stakes Is High DE91
(3 Wo.)DE
UK42
(2 Wo.)UK
US13
(9 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. Juli 1996
2000 Art Official Intelligence: Mosaic Thump DE16
(9 Wo.)DE
AT31
(3 Wo.)AT
CH25
(12 Wo.)CH
UK22
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US9
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. August 2000
Verkäufe: + 60.000
2001 AOI: Bionix CH60
(5 Wo.)CH
US136
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Dezember 2001
2004 The Grind Date CH89
(1 Wo.)CH
US87
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2004
2016 and the Anonymous Nobody DE22
(2 Wo.)DE
AT34
(1 Wo.)AT
CH12
(3 Wo.)CH
UK16
(2 Wo.)UK
US12
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. August 2016

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2003 The Best Of UK17
Gold
Gold

(15 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juni 2003
Verkäufe: + 100.000

Weitere Alben

  • 1998: De La Remix
  • 2003: Timeless: The Singles Collection
  • 2004: Live at Tramps, NYC, 1996
  • 2004: De La Mix Tape: Remixes, Rarities and Classics
  • 2006: The Impossible: Mission TV Series – Pt. 1
  • 2009: Are You In?: Nike+ Original Run

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1989 Me Myself and I
3 Feet High and Rising
DE16
(16 Wo.)DE
AT21
(4 Wo.)AT
CH22
(7 Wo.)CH
UK22
(8 Wo.)UK
US34
Gold
Gold

(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1989
Verkäufe: + 500.000
Eye Know
3 Feet High and Rising
CH28
(2 Wo.)CH
UK14
(10 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juni 1989
Say No Go
3 Feet High and Rising
UK18
(7 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Oktober 1989
The Magic Number / Buddy
3 Feet High and Rising
UK7
(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Dezember 1989
1991 Ring Ring Ring (Ha Ha Hey)
De La Soul Is Dead
DE8
(19 Wo.)DE
AT10
(12 Wo.)AT
CH1
(19 Wo.)CH
UK10
(8 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: April 1991
A Roller Skating Jam Named "Saturdays"
De La Soul Is Dead
DE37
(9 Wo.)DE
CH17
(5 Wo.)CH
UK22
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juli 1991
feat. Q-Tip
Keepin’ the Faith
De La Soul Is Dead
CH12
(8 Wo.)CH
UK50
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: November 1991
1993 Breakadawn
Buhloone Mindstate
UK39
(3 Wo.)UK
US76
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1993
1996 Stakes Is High
Stakes Is High
UK55
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juni 1996
1997 4 More
Stakes Is High
UK52
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Februar 1997
feat. Zhané
2000 Oooh.
Art Official Intelligence: Mosaic Thump
DE52
(7 Wo.)DE
CH94
(1 Wo.)CH
UK29
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juli 2000
feat. Redman
All Good?
Art Official Intelligence: Mosaic Thump
DE76
(9 Wo.)DE
CH64
(9 Wo.)CH
UK33
(3 Wo.)UK
US96
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: November 2000
feat. Chaka Khan
2001 Thru Ya City
Art Official Intelligence: Mosaic Thump
UK90
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juni 2001
feat. Alias Khrist
2002 Baby Phat
AOI: Bionix
UK55
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Februar 2002
feat. Devin the Dude
2003 Shoomp
The Grind Date
UK85
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: November 2003
feat. Sean Paul
2004 Shopping Bags (She Got from You)
The Grind Date
UK80
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Oktober 2004

Singles als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1990 Mamma Gave Birth to the Soul Children
All Hail the Queen
UK14
(7 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: März 1990
Queen Latifah feat. De La Soul
1994 Fallin’
Judgment Night (O.S.T.)
UK59
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: März 1994
Teenage Fanclub feat. De La Soul
2005 Feel Good Inc.
Demon Days
DE8
(20 Wo.)DE
AT4
(31 Wo.)AT
CH12
(22 Wo.)CH
UK2
Platin
Platin

(48 Wo.)UK
US14
Gold
Gold

(45 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2005
Gorillaz feat. De La Soul

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg Platin1 2.500.000 riaa.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI) Silver record icon.svg Silber1 Gold record icon.svg Gold1 Platinum record icon.svg 2× Platin2 1.060.000 bpi.co.uk
Insgesamt Silver record icon.svg Silber1 Gold record icon.svg 4× Gold4 Platinum record icon.svg 3× Platin3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: De La Soul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. De La Soul können ihre 80er-Platten jetzt streamen. Abgerufen am 29. August 2019.
  2. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US