De Schaum Motor Syndicate Company

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De Schaum Motor Syndicate Company
Rechtsform Company
Gründung 1908
Auflösung 1909
Sitz Buffalo, New York, USA
Leitung William A. de Schaum
Branche Automobile

De Schaum Motor Syndicate Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

William A. de Schaum, geboren als William Andrew Schaum, leitete bereits von 1900 bis 1903 die Schaum Automobile & Motor Manufacturing Company in Baltimore. Ab 1906 war er für die C. Rossler Manufacturing Company in Buffalo im US-Bundesstaat New York tätig. 1908 gründete er sein eigenes Unternehmen in Buffalo zur Automobilproduktion. Der Markenname lautete De Schaum. 1909 änderte sich der Markenname auf Seven Little Buffaloes. Im gleichen Jahr endete die Produktion. Insgesamt entstanden 36 Fahrzeuge der ersten Marke und 54 Fahrzeuge der zweiten Marke.

De Schaum gründete später die Suburban Motor Car Company.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markenname De Schaum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot standen verschiedene Highwheeler. Mit den großen Rädern waren sie gut geeignet für die damaligen schlechten Straßen, insbesondere in Gebieten wie North Dakota und South Dakota. Allerdings war die Zeit vorüber, in der sich Fahrzeuge dieser Art gut verkaufen ließen. Alle Fahrzeuge hatten einen Zweizylindermotor, ein Friktionsgetriebe und Kettenantrieb.

1908 standen zwei Modelle im Sortiment. Ihr Motor leistete jeweils 10 PS. Model S war ein Surrey mit 213 cm Radstand und Model W ein Stanhope mit 188 cm Radstand.

1909 wurde das Modellangebot ausgebaut. Das Model A als Stanhope war wahlweise mit 10 PS und 193 cm Radstand oder mit 14 PS und 208 cm Radstand lieferbar. Das Model S mit 14-PS-Motor und 208 cm Radstand war als Runabout karosseriert. Daneben gab es ein gleichnamiges Modell als Tourenwagen, dessen Motor 20 PS leistete, und dessen Fahrgestell 221 cm Radstand aufwies. Außerdem stand das Model W im Angebot. Mit 10 PS Leistung und 183 cm Radstand war dieser Stanhope das schwächste und kürzeste, aber auch billigste Fahrzeug des Herstellers.

Markenname Seven Little Buffaloes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Highwheeler mit einem luftgekühlten Zweizylindermotor mit 10 PS Leistung, 183 cm Radstand und einem Aufbau als Runabout entsprach den bisherigen Modellen. Laut einer Quelle war dies das einzige Modell.[1]

Eine andere Quelle nennt weitere Modelle.[2] Ein Stanhope mit 193 cm Radstand war technisch identisch. Daneben gab es konventionelle Modelle mit einem wassergekühlten Vierzylindermotor und 20 PS Leistung, aber weiterhin Friktionsgetriebe. Der Radstand betrug 221 cm. Zur Wahl standen Aufbauten als Tourenwagen, Town Car und Landaulet.

Modellübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Marke Modell Zylinder Leistung (PS) Radstand (cm) Aufbau
1908 De Schaum Model S 2 10 213 Surrey
1908 De Schaum Model W 2 10 188 Stanhope
1909 De Schaum Model A 2 10 193 Stanhope
1909 De Schaum Model A 2 14 208 Stanhope
1909 De Schaum Model S 2 14 208 Runabout
1909 De Schaum Model S 2 20 221 Tourenwagen
1909 De Schaum Model W 2 10 183 Stanhope
1909 Seven Little Buffaloes Highwheeler 2 10 183 Runabout
1909 Seven Little Buffaloes Highwheeler 2 10 193 Stanhope
1909 Seven Little Buffaloes 4 20 221 Tourenwagen, Town Car, Landaulet

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 429–430 und S. 1341 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 424 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1438 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 429–430 und S. 1341 (englisch).
  2. a b George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 424 und S. 1438 (englisch).