Deckwerk

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Deckwerke aus Stein gegen Sturmfluten an der Westseite von Wangerooge

Als Deckwerke werden im Wasserbau die äußeren Schutzschichten für Böschungen von Uferbauwerken verstanden. Ihre Aufgabe besteht darin, das Bauwerk wasserseitig gegen die Wirkungen von Wellen und Strömungen zu sichern. Sie schützen besonders gefährdete Teile der Böschung.

Je nach Funktion, Ausführungsart und verwendetem Baustoff werden unterschieden

  • Geschlossene und offene Deckwerke
  • Schüttstein-, Setzstein-, Betonsteindeckwerke und andere
  • Platten- und Mattendeckwerke
  • Glatt- und Rauhdeckwerke

Deckwerke sind dem Totverbau zuzurechnen. Es werden nach Möglichkeit auch Kombinationen von Tot- und Lebendverbau angewendet, bei denen etwa ab oberhalb des Mittelwasserstandes Weiden u. a. geeignete Gehölze angepflanzt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich Smoltczyk: Grundbau-Taschenbuch, Teil 2: Geotechnische Verfahren; 6. Auflage; Ernst & Sohn Verlag GmbH, Berlin, 2001; ISBN 3-433-01446-9; S. 694 ff.