Dehme

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Abgabe für die traditionelle Eichelmast von Hausschweinen siehe Dehme (Recht).
Dehme
Koordinaten: 52° 14′ 3″ N, 8° 49′ 39″ O
Höhe: 51 m ü. NN
Fläche: 6,53 km²
Einwohner: 3294 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 504 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32549
Vorwahl: 05731
Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) Dehme Eidinghausen Lohe Rehme Volmerdingsen Werste WulferdingsenKarte
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Lage von Dehme in Bad Oeynhausen

Dehme (plattdeutsch: Däime) ist ein Stadtteil der Stadt Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen.

Er liegt südlich des Wiehengebirges und westlich der Weser. Im Osten grenzt Dehme an die Stadtteile Costedt (getrennt durch die Weser) und Barkhausen der Stadt Porta Westfalica, im Norden an die Stadtteile Häverstädt und Dützen der Stadt Minden, im Westen an den Stadtteil Eidinghausen sowie im Süden an den Stadtteil Rehme.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 900 jährigen Bestehen wiedererrichteter Glockenstuhl mit Gemeindeglocke

Erstmals wird Dehme 1088 in einer Urkunde von Bischof Benno II. von Osnabrück erwähnt. Anlässlich der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dehme mit einer Gesamtfläche von rund 6,53 km² sowie 2481 Einwohnern nach Bad Oeynhausen eingemeindet.[1] Vorher gehörte sie zum Amt Rehme mit dem Amtssitz Werste im Kreis Minden. 2006 hatte Dehme 3294 Einwohner.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die Einwohnerentwicklung von Dehme.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ev. Auferstehungskirche zu Dehme
  • Dehmer Burg oberhalb von Dehme am Südhang des Wiehengebirges. Es handelt sich um eine in der vorrömischen Eisenzeit (500 v. Chr. bis Chr. Geburt) errichtete Wallburg, die als Fliehburg diente. Archäologische Ausgrabungen fanden in den Jahren 1904 und 1986 statt. Heute ist die Befestigungsanlage ein Bodendenkmal, von dem nur noch etwa 1 m hohe Wallreste vorhanden sind.
  • Bis 2003 existierte an der Bundesstraße 61 der Vogelpark Dehme.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptverwaltung der DENIOS AG im ehemaligen Keramischen Werk Dr. Ungewiss
Neu erbaute Kreuzung "Dehmer Straße" und B61n in der Ortsmitte

Die Bundesstraße 61 durchschneidet Dehme in Nord-Süd-Richtung. Seit dem Frühjahr 2011 wird die ein Teilstück der Autobahn A30 mit der Anschlussstelle Dehme und der B61n im Ort errichtet.[3][4] Der Fernradweg Weserradweg führt entlang der Weser.

Die DENIOS AG hat ihren Sitz in der ehemaligen unteren Ziegelei die 1984 geschlossen wurde.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vereinsring koordiniert die Aktivitäten der zahlreichen Vereine im Ortsteil.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dehme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 115.
  2. Webseite über Dehme
  3. Baggern für den zweiten Abschnitt, NM-News online von 3. März 2011 (abgerufen 2. März 2014)
  4. Ab Herbst über die neue B61: NW-News online vom 27. Mai 2011 (abgerufen 2. März 2014)