Deister- und Weserzeitung

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Deister- und Weserzeitung

Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 18.599 Exemplare
(IVW 1/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Julia Niemeyer
Herausgeber Günther Niemeyer, Hans Niemeyer
Geschäftsführerin Julia Niemeyer, Claudia Reisch, Heiko Reckemeyer
Weblink www.dewezet.de
Druckerei der Deister- und Weserzeitung

Die Deister- und Weserzeitung (Dewezet) aus Hameln ist eine Lokalzeitung in Niedersachsen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Landkreis Hameln-Pyrmont sowie im nördlichen Teil des Kreises Holzminden. Die Unterausgabe Pyrmonter Nachrichten erstreckt sich zudem in den östlichen Teil des Kreises Lippe (Stadt Lügde). Chefredakteurin ist seit dem 1. Mai 2016 die Geschäftsführerin Julia Niemeyer, die den seit April 2011 als Chefredakteur tätigen Frank Werner ablöste.[1]

Die verkaufte Auflage beträgt 18.599 Exemplare, ein Minus von 35,5 Prozent seit 1998.[2] Zusammen mit den Pyrmonter Nachrichten und der Nebenausgabe Bodenwerder erreicht das Blatt eine verkaufte Auflage von 27.144 Exemplaren.[3]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deister- und Weserzeitung erscheint in der Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft, zu der zu hundert Prozent auch die Schaumburger Zeitung (Rinteln) und die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung (Bückeburg) gehören (die ebenfalls zugehörige Deister-Leine-Zeitung aus Barsinghausen hat ihr Erscheinen am 29. Februar 2012 eingestellt). Zudem hält die Dewezet einen Minderheitsanteil von 20 Prozent an den Schaumburger Nachrichten (Stadthagen). Die Dewezet-Zeitungsgruppe ist damit die sechstgrößte Zeitungsgruppe in Niedersachsen/Bremen. Die unabhängige Neue Deister-Zeitung aus Springe sowie die Leine-Deister-Zeitung aus Gronau (Verlagsgruppe Dirk Ippen) kooperieren mit der Verlagsgruppe Dewezet im Anzeigen- und Beilagengeschäft.

Die Zeitung verfügte bis Ende März 2004 über eine eigene Vollredaktion, d. h., sie produzierte nicht nur den Lokalteil, sondern auch die überregionalen Politik-, Wirtschafts- und Sportseiten selbst. Inzwischen gibt es hier in weiten Teilen eine Kooperation mit der Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover (Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse), die auch einen Minderheitsanteil an der Dewezet hält. Weitere Kooperationen mit der Verlagsgesellschaft Madsack bestehen seit 2004 auch mit der Anzeigen- und Beilagen-Kombination „HAZ-Total“.

Die Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft ist ursprünglich aus der Gesellschaft CW Niemeyer GmbH & Co KG entstanden. Diese hat sich im Jahr 2000 in die Geschäftsbereiche Zeitungsverlag, Akzidenzdruckerei (CWN Druck GmbH) und Buchverlag (CW Niemeyer Buchverlage) aufgespalten. Weiterhin entstand aus dieser Aufgliederung die CW Niemeyer Service GmbH für Verwaltungsdienstleistungen. Trotz der Aufspaltung in verschiedene Unternehmensteile steht die Verlegerfamilie Niemeyer auch weiterhin an der Spitze des Unternehmensverbundes.

C.W. Niemeyer gehört zu den älteren Druckereibetrieben Niedersachsens. Die Druckerei wurde bereits 1797 von Carl-Wilhelm Niemeyer in Königslutter gegründet und 1806 nach Hameln verlegt. Die Deister- und Weserzeitung erschien erstmals 1848. Seit 1884 kommt die Zeitung täglich heraus.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deister- und Weserzeitung hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 35,5 Prozent gesunken.[4] Sie beträgt gegenwärtig 18.599 Exemplare.[5] Das entspricht einem Rückgang von 10.218 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 87,6 Prozent.


Entwicklung der verkauften Auflage[6]


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Pätzold, Horst Röper: Medienatlas Niedersachsen-Bremen 2000. Medienkonzentration – Meinungsmacht – Interessenverflechtung. Verlag Buchdruckwerkstätten Hannover GmbH, Hannover 2000, ISBN 3-89384-043-5.
  • Horst Röper: Probleme und Perspektiven des Zeitungsmarktes. Daten zur Konzentration der Tagespresse in der Bundesrepublik Deutschland im I. Quartal 2006. In: Media Perspektiven 5/2006, S. 283–297 (hier als PDF).
  • Jörg Aufermann, Victor Lis, Volkhard Schuster: Zeitungen in Niedersachsen und Bremen. Handbuch 2000. Verband Nordwestdeutscher Zeitungsverleger/Zeitungsverlegerverband Bremen, Hannover/Bremen 2000, ISBN 3-9807158-0-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dewezet vom 7. April 2016, S. 9.
  2. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  5. laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]