Deiva Marina

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Deiva Marina
Wappen
Deiva Marina (Italien)
Deiva Marina
Staat Italien
Region Ligurien
Provinz La Spezia (SP)
Koordinaten 44° 13′ N, 9° 31′ OKoordinaten: 44° 13′ 0″ N, 9° 31′ 0″ O
Höhe 15 m s.l.m.
Fläche 14 km²
Einwohner 1.369 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 98 Einw./km²
Postleitzahl 19013
Vorwahl 0187
ISTAT-Nummer 011012
Volksbezeichnung Deivesi
Schutzpatron Antonius der Große
Website www.comune.deivamarina.sp.it

Deiva Marina (im Ligurischen: Déiva) ist eine Gemeinde mit 1369 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der italienischen Region Ligurien. Politisch gehört sie zu der Provinz La Spezia.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sehr schmale Zugang zum Meer mit dem höher gelegenen Gemeindegebiet unterhalb der A12

Deiva Marina befindet sich in einem kleinen Tal, das von dem Bach Castagnola durchflossen wird. An der Mündung dieses Baches liegend gilt die Gemeinde als ein beliebter Badeort an der Riviera di Levante. Der relativ kurze Strandabschnitt am Meer wird von den bewaldeten Steilabhängen der Nachbargemeinden Framura und Moneglia begrenzt; das flächenmäßig größere Gemeindegebiet liegt weiter oben in den grünen Hügeln unterhalb der Autobahn nach Genua und La Spezia.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Altstadt von Deiva Marina mit Barockkirche von 1730[2]

Die Gemeinde war bis 2009 Teil der inzwischen aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Comunità Montana della Riviera Spezzina.[3]

Sehenswürdigkeiten
  • Castello Da Passano
  • Zwei Türme zur Verteidigung gegen Piraten[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strandabschnitt zwischen der bewaldeten Steilküste der Nachbargemeinden Framura und Moneglia (weiter hinten - westlich)

Der Küstenort hat einen Halt der vielbefahrenen Küsteneisenbahn Pisa–Genua, die auch durch die Dörfer der weiter östlichen Cinque Terre fährt und Monterosso in 16 Minuten,[5] Vernazza in 28 Minuten stündlich erreicht. In den Anhöhen des Territoriums befindet sich der Passo del Bracco der alten Via Aurelia bei 610 Metern über dem Meeresniveau; die moderne Autostrada Azzurra (A12) ebenfalls sehr hoch in den Bergen ist parallel trassiert. Die Verlängerung der ebenerdig auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke an der Küste gebauten Ciclopista Maremonti Levanto-Bonassola-Framura zu den Nachbargemeinden[6] mit vielen Tunnelabschnitten wird seit der Eröffnung im Jahr 2011 diskutiert[7] und seit 2015 auch nach Deiva geplant.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Deiva Marina, www.cinqueterre.eu.com,
  3. Portal der ligurischen Berggemeinden in Liquidation (Memento des Originals vom 17. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.liquidazioniccmm.liguria.it
  4. Deiva Marina, www.cinqueterre.eu.com, abgerufen am 24. April 2018.
  5. Orario Treni Cinque Terre, Cinque Terre in treno, cinqueterre.eu.com.
  6. Ciclopedonale Levanto - Bonassola - Framura, Website piste-ciclabili.com, abgerufen am 24. April 2018.
  7. Geschichte der ciclopedonalemaremonti, (italienisch), Website zum Küstenradweg Maremonti, abgerufen am 24. April 2018.
  8. Si avvicina la pista ciclabile Deiva-Framura, 5. Juli 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deiva Marina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien