Dekommunisierung

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Unter Dekommunisierung oder Entkommunisierung (analog zum Begriff Entnazifizierung) versteht man den Vorgang, der sich mit der Abschaffung der Überreste des Kommunismus in den postkommunistischen Staaten im Hinblick auf soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte beschäftigt.

Änderungen an der Fassade des Kreml-Palastes im Zuge der Auflösung der Sowjetunion

Die Vorgänge in den einzelnen Staaten des Ostblocks gestalteten sich dabei recht unterschiedlich, in einigen Staaten kam es zum Verbot kommunistischer Symbole, in anderen wurden alle Referenzen auf Namen mit Kommunismusbezug (Orts- und Straßennamen) getilgt. Auch zeitlich gibt es große Unterschiede, viele Staaten wie Ungarn oder Tschechien tilgten die Referenzen auf den Kommunismus bereits in den 1990er Jahren, andere wie die Ukraine führen diesen Vorgang ernsthaft erst seit 2013/2014 durch.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dekommunisierung – Sammlung von Bildern

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa von Ilja Srubar, 1998, ISBN 3879406197
  • Post-Communism: Four Perspectives von Michael Mandelbaum, 1996, ISBN 0876091869