Delmenhorster Kreisblatt

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Delmenhorster Kreisblatt
Dk logo weiss.png
Beschreibung Delmenhorster Tageszeitung
Verlag DK Medien GmbH & Co. KG
Erscheinungsweise täglich / sonnabends
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017, Mo–Sa)
14.395 Exemplare
Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke
Herausgeber DK Medien Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
vertreten durch Frank Dallmann und Jens Wegmann
Weblink www.dk-online.de

Das Delmenhorster Kreisblatt ist eine in der kreisfreien Stadt Delmenhorst und den umliegenden Ortschaften in den Landkreisen Diepholz und Oldenburg erscheinende Tageszeitung. Die verkaufte Auflage beträgt 14.395 Exemplare, ein Minus von 37,4 Prozent seit 1998.[1] Daneben wird das Sonntags-Anzeigenblatt „Kreisblatt am Sonntag“ verlegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1978 erscheint das Delmenhorster Kreisblatt mit lokalen Nachrichten auf der Titelseite. Das Konzept wurde im Laufe der Jahre weiter ausgebaut. Seit 1. Februar 2008 gibt die Zeitung eine eigene Ausgabe für Ganderkesee und den Landkreis Oldenburg heraus. Die lokalen Nachrichten aus Ganderkesee stehen entsprechend dem Konzept der Zeitung auf den ersten Seiten. Von 2004 bis 2010 unterhielt der Verlag keine eigenen Lokalredaktionen mehr. Die Seiten wurden in dieser Zeit von einer Redaktionsgesellschaft (RIECK24 News Service GmbH) zugeliefert, die wiederum Redaktionen in Delmenhorst und Ganderkesee unterhielt. Gesellschafter waren der Chefredakteur des Delmenhorster Kreisblattes Ralf Freitag und Verleger Frank Dallmann. Die Ausgliederung sorgte für Schlagzeilen, da etliche Altredakteure nach mehreren hintereinandergeschalteten Firmengründungen entlassen wurden. In den Schlagzeilen war das Unternehmen außerdem, weil das Redaktions-Tochterunternehmen nicht nur die Erstellung der Zeitungsinhalte übernahm, sondern zugleich bis heute Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen anbietet. In Personalunion ist DK-Chefredakteur gleichzeitig auch Geschäftsführer der PR-Firma, was gemeinhin als Problem für die Unabhängigkeit einer Zeitung betrachtet wird. Seitdem die Redaktion wieder Bestandteil des Verlages ist, wird in die journalistische Qualität des Blattes investiert. Zum 1. Juli 2011 wurden fünf neue Redakteure eingestellt, der überregionale Teil nach einem neu entwickelten Konzept am gemeinsam agierenden lokalen und überregionalen Newsdesk produziert. Kern des Relaunches ist ein konsequentes Verweben überregionaler Themen mit ihren lokalen Konsequenzen auf einer Seite sowie eine mehrseitige eigenständige Regionalberichterstattung und ein lesefreundliches Layout.

Am 24. Juni 2014 wurde bekannt, dass die Neue Osnabrücker Zeitung 75 % an der Verlagsgesellschaft DK-Medien aufgekauft hatte, das Newsdesk in Delmenhorst auflösen und die Mantelseiten von ihrer Osnabrücker Zentralredaktion erstellen lassen möchte.[2] Zwei Tage später wurde der Abbau von 30 (von derzeit 90 vorhandenen) Arbeitsplätzen angekündigt.[3]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Delmenhorster Kreisblatt hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 37,4 Prozent gesunken.[4] Sie beträgt gegenwärtig 14.395 Exemplare.[5] Das entspricht einem Rückgang von 8606 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 92,2 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. Delmenhorster Traditionszeitung verkauft. Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 24. Juni 2014. Abgerufen am 24. Juni 2014.
  3. Delmenhorster Kreisblatt baut massiv Stellen ab. Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 26. Juni 2014. Abgerufen am 26. Juni 2014.
  4. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  5. laut IVW, drittes Quartal 2017, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]