Demetrios Palaiologos

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Siegel von Demetrios als Despot von Morea

Demetrios Palaiologos, lat.: Demetrius Palaeologus, gr.: Δημήτριος Παλαιολόγος (* 1407; † 1470 als Mönch David in Adrianopel[1]), aus der Dynastie der Palaiologen war Despot von Morea, de jure 1428–1460 und de facto 1436–1438 und 1451–1460, Herrscher von Lemnos 1423–1440, Herrscher von Mesembria 1440–1451 und Herrscher von Thasos 1460–1466.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war ein jüngerer Sohn des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos und dessen serbischer Frau Helena Dragaš. Seine Brüder waren die byzantinischen Kaiser Johannes VIII. Palaiologos und Konstantin XI. Palaiologos, der Despot von Morea Thomas Palaiologos sowie Theodor II. Palaiologos, ebenfalls Despot von Morea.

Am 4. Juli 1423 verließ der sehr junge osmanenfreundliche Demetrios sein Elternhaus in Konstantinopel, um sich in die nahegelegene Genueser Kolonie Pera zu begeben. Ziel war das osmanische Territorium zu erreichen.[2]

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demetrios Palaiologos heiratete zweimal, das erste Mal im Jahr 1436 mit Zoe Paraspondyle und das zweite Mal im Jahr Teodora Asanina († 1470), Tochter von Paul Asanes[3] aus dem Haus Assen.

Kinder aus der zweiten Ehe:

  • Helena Palaiologos (* Aprjl 1442 † 1470 Adrianopel) heiratete 1460 Sultan Mehmed II.[4]
  • Demetrio Assan Paleologos, Vater von Tommaso Assan Paleologos

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Babinger: Mehmed the Conqueror and His Time. Princeton University Press, 1978, ISBN 0-691-01078-1, S. 179 (englisch, Online-Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Luka Petanović: Elena: l'ultima imperatrice bizantina. Editoriale Jaca Book SpA, Mailand 2006, ISBN 88-16-43518-6, S. 121 (italienisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Kenneth Meyer Setton: The Papacy and the Levant, 1204-1571: The fifteenth century. Band II. Independence Square, 1978, S. 569 (englisch, Online-Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Foundation for Medieval Genealogy. Abgerufen am 19. Februar 2018 (englisch).