Demidow-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Demidow-Preis (russisch Демидовская премия) ist ein von 1832 bis 1865 und ab 1993 von der Russischen Akademie der Wissenschaften jährlich an ihre Mitglieder verliehener Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen. Er gilt als einer der angesehensten Wissenschaftspreise Russlands. Er ist nach dem Stifter Pawel Nikolajewitsch Demidow benannt. Der Preis wurde zunächst nur bis 1865 verliehen (entsprechend den Bestimmungen in Demidows Testament) und 1993 auf Initiative von Gennadi Mesjaz (Vizepräsident der Russischen Akademie der Wissenschaften) und des Gouverneurs der Oblast Swerdlowsk, Eduard Rossel, neu gestiftet.

Der Preis war ursprünglich mit 5000 Rubel dotiert (für den vollen Preis) und ist seit 1993 mit 10.000 Dollar dotiert. Er wird in Jekaterinburg (Hauptstadt der Oblast Swerdlowsk) verliehen und die Preisträger halten eine Vorlesung an der dortigen Staatlichen Universität des Urals.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger bis 1865[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger ab 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Voice of Russia: Three Russian scholars receive Demidov prize, 16. November 2010
  2. Voice of Russia: Winners of 2011 Demidov Award announced, 16. November 2011
  3. Demidow-Preisträger bekannt gegeben, Stimme Russlands vom 8. November 2012
  4. Лауреатами Демидовской премии в этом году стали академики Юрий Ершов, Александр Спирин и Климент Трубецкой, Itar Tass vom 11. November 2013
  5. Лауреатами Демидовской премии 2014 года стали астрофизик, химик и селекционер. itar-tass.com; abgerufen am 11. November 2014.
  6. Представлены лауреаты Демидовской премии за 2015 год. In: scientificrussia.ru. 18. November 2015, abgerufen am 23. November 2016 (russisch).
  7. Лауреатом Демидовской премии стал открывший "новосибирскую Трою". In: tass.ru. 22. November 2016, abgerufen am 23. November 2016 (russisch).