Demografischer Wandel

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Der demografische Wandel beschreibt im allgemeinen Sprachgebrauch die Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung einer Gesellschaft.[1][2] Demografischer Wandel wird v. a. bei der langfristig erkennbaren Populationsdynamik eines Landes zur Kenntnis genommen und diskutiert, wie z. B. der demografische Wandel in Deutschland. Davon zu unterscheiden ist der Begriff des demografischen Übergangs. Dieser beschreibt eine bestimmte Abfolge verschiedener Phasen des demografischen Wandels über längere Zeiträume. In zahlreichen Ländern der westlichen Welt ist insbesondere die Alterung der Bevölkerung in Folge des demografischen Wandels im Gespräch.

Allgemeine Dimensionen des demografischen Wandels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausdruck demografischer Wandel kann sich auf folgende Bevölkerungsveränderungen beziehen:

  • die Gesamtzahl ihrer Mitglieder
  • ihre zahlenmäßige Struktur nach:
    • Altersgruppen
    • dem Verhältnis von Geschlechtern,
    • den Anteilen von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten an der Bevölkerung,
    • der Geburten- und Sterbefallentwicklung,
    • den Zuzügen und Fortzügen.

Demografischer Wandel im ländlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ECOnet Team rund um den Politologen Peter Filzmaier analysiert Auswirkungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum in Österreich.[3] Die Studien sehen ein allgemeines Bevölkerungswachstum von 9 Prozent und keinen Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum bis 2050 kommen. Jedoch ist mit einem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung um 5 Prozent zu rechnen, wenn die aktuellen Altersgrenzen der Erwerbstätigkeit identisch bleiben. Die reine Veränderung der Bevölkerungsstruktur stellt also nur in ihren Implikationen ein Problem für die Gesellschaft in unserer heutigen Betrachtungsweise dar.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zukunftsreport des Forschungsnetzwerks abgerufen am 19. November 2019
  2. Lexikon der Nachhaltigkeit abgerufen am 19. November 2019
  3. Der demographische Wandel und seine Effekte auf regionale Arbeitsmärkte in Österreich Kommunal am 15. November 2019