Demokratische Union der Ungarn in Rumänien

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Uniunea Democrată Maghiară din România
Wappen der Demokratische Union der Ungarn in Rumänien
Partei­vor­sit­zender Hunor Kelemen
Politisches Spektrum regionalistisch, liberal-konservativ
Gründung 25. Dezember 1989
Haupt­sitz Bukarest
Sitze in der Abgeordnetenkammer 22 von 334
EP-Fraktion EVP
Europapartei EVP
Errungene Mandate für die Abgeordnetenkammer, 2008. Die Hochburgen der UDMR in grün.

Die Demokratische Union der Ungarn in Rumänien, bekannt auch als „Ungarnverband in Rumänien“ (ungar. Romániai Magyar Demokrata Szövetség (RMDSz), rumän. Uniunea Democrată Maghiară din România (UDMR)), gegründet 1989, ist eine ethnische Sammelpartei, die aufgrund der quantitativen Bedeutung der auf dem Territorium Rumäniens lebenden Magyaren – vor allem im ehemals ungarischen Siebenbürgen – es kontinuierlich schafft, in die zwei Kammern (Abgeordnetenhaus und Senat) des rumänischen Parlements einzuziehen. 2004 hat sich mit der Ungarischen Bürgerunion (Magyar Polgári Szövetség (MPSz) / Uniunea Civică Maghiară (UCM)) eine Abspaltung konstituiert, die sich für mehr Autonomie und eine stärkere Anbindung an Ungarn einsetzt. Vom Einzug ins Parlament blieb diese Gruppe jedoch weit entfernt; sie ist allerdings in den Kreisen des SzeklerlandesCovasna und Harghita – stark präsent.

Zum Vorteil ihrer Volksgruppe entscheidet sich die UDMR meist zu einer Strategie der Kooperation oder Koalition mit der jeweiligen Regierungspartei, so auch seit 2004 in Form einer Koalition mit PNL, PD und PC (vormals PUR). Eine vergleichbare Strategie verfolgt auch die technische Fraktion der 18 ethnischen Minderheitsvertreter. Auf internationaler Ebene ist die UDMR assoziiertes Mitglied der EVP (Europäische Volkspartei).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ethnische Ausschreitungen von Târgu Mureș

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stan Stoica, Dicționarul Partidelor Politice din România. 1989-2004, București 2004.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]