Demot Car Company

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Demot Car Company
Rechtsform Company
Gründung 1909
Auflösung 1911
Auflösungsgrund Insolvenz
Sitz Detroit, Michigan, USA
Leitung C. H. Ritter
Branche Automobile

Demot Car Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C. H. Ritter gründete das Unternehmen im September 1909. Der Sitz war in Detroit in Michigan. George T. Homeier war Fabrikmanager und Guy Hamilton Chefingenieur. Beide hatten im Gegensatz zu Ritter schon Erfahrungen im Automobilbau gesammelt. Sie begannen 1910 mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete zunächst Demot und ab 1910 Demotcar, beides kurz für Detroit Motor Car. Im August 1910 kam es zum Bankrott. Unter Insolvenzverwaltung lief die Produktion noch bis 1911.

Ritter übernahm im Dezember 1911 die Reste des Unternehmens und reorganisierte es als Ritter Automobile Company mit Sitz in Madison.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Modell war der 8/10 HP. Der Zweizylindermotor leistete 8 bis 10 PS. Das Fahrgestell hatte 203 cm Radstand. Der offene Runabout bot Platz für zwei Personen.[1] Das Gewicht inklusive zweier Leute war mit rund 500 kg angegeben. Eine andere Quelle nennt einen Tourenwagen mit Windschutzscheibe und Verdeck sowie einen Roadster, jeweils zweisitzig.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 428 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 420–421 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 428 (englisch).
  2. a b George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 420–421 (englisch).