Demyelinisierende Erkrankung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Klassifikation nach ICD-10
G35 Multiple Sklerose (Encephalomyelitis disseminata)
G36 Sonstige akute disseminierte Demyelinisation
G37 Sonstige demyelinisierende Krankheiten des Zentralnervensystems
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Unter einer demyelinisierenden Erkrankung versteht man eine Schädigung des Nervensystems, bei der Nervenzellen ihre Myelinhüllen verlieren, wodurch sie in der Regel unfähig werden, ihre normale Funktion auszuüben. Im Zentralnervensystem kann sich ein solcher Vorgang als Verlust von weißer Substanz zeigen und wird daher als Entmarkung bezeichnet.

Derartige Krankheiten des Zentralnervensystems sind in der ICD-10 unter G35-G37 zusammengefasst.

Beim Menschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wesentlichen zählen dazu:

Beim Tier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Tieren kommen als demyelinisierende Erkrankungen vor:

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!