Denkte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Denkte führt kein Wappen
Denkte
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Denkte hervorgehoben
Koordinaten: 52° 8′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wolfenbüttel
Samtgemeinde: Elm-Asse
Höhe: 91 m ü. NHN
Fläche: 18,16 km²
Einwohner: 2982 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38321
Vorwahl: 05331
Kfz-Kennzeichen: WF
Gemeindeschlüssel: 03 1 58 008
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 3
38170 Schöppenstedt
Bürgermeister: Thomas Fricke (SPD)
Lage der Gemeinde Denkte im Landkreis Wolfenbüttel
Sachsen-Anhalt Braunschweig Landkreis Goslar Landkreis Helmstedt Landkreis Hildesheim Landkreis Peine Salzgitter Am Großen Rhode Barnstorf-Warle Voigtsdahlum Voigtsdahlum Baddeckenstedt Börßum Börßum Burgdorf (Landkreis Wolfenbüttel) Cramme Cremlingen Dahlum Dahlum Denkte Dettum Dorstadt Elbe (Niedersachsen) Erkerode Evessen Evessen Flöthe Schladen-Werla Haverlah Hedeper Heere Heere Heiningen (Niedersachsen) Schladen-Werla Schladen-Werla Kissenbrück Kneitlingen Kneitlingen Ohrum Remlingen (Niedersachsen) Roklum Schladen-Werla Schöppenstedt Sehlde Semmenstedt Sickte Uehrde Vahlberg Veltheim (Ohe) Schladen-Werla Winnigstedt Wittmar WolfenbüttelKarte
Über dieses Bild
Blick auf Groß Denkte von Klein Denkte aus
Die Kirche in Klein Denkte
Schuppen in Klein Denkte

Denkte ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkte grenzt direkt an die Stadt Wolfenbüttel und den Höhenzug Asse.

Die vier Ortsteile der Gemeinde sind (Stand 1. August 2014):

  • Groß Denkte (1958 Einwohner, 9,77 km²)
  • Klein Denkte (463 Einwohner, 2,77 km²)
  • Neindorf (309 Einwohner, 3,05 km²)
  • Sottmar (269 Einwohner, 2,58 km²)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde die Gemeinde im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Das Dorf Groß Denkte kam durch Schenkung von 856 des Grafen Liudolf an das Stift Gandersheim. Das Stift blieb dann bis zur Säkularisation 1803 im Besitz des Ortes.

Von etwa 1539 bis 1807 war das örtliche Rittergut der Sitz des adligen Gerichts Neindorf.

Im 19. und 20. Jahrhundert erfolgte ein deutlicher wirtschaftlicher Aufschwung der Region durch den Kalibergbau in den Schächten Neindorf und Hedwigsburg, der zu einem kräftigen Bevölkerungszuwachs führte.[2]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Groß Denkte, Klein Denkte, Neindorf und Sottmar zur neuen Gemeinde Denkte zusammengefasst.[3]

Denkte gehört seit 1. Januar 2015 der Samtgemeinde Elm-Asse an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Schöppenstedt hat.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat, der am 11. September 2011 gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2011 ist Thomas Fricke ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Denkte.

Bisherige Amtsinhaber:

  • bis 2011: Guido Bartschat (CDU)
  • seit 2011: Thomas Fricke (SPD)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Denkte führt, anders als seine Ortsteile, kein Wappen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 79 Wolfenbüttel - Halberstadt durchquert Groß Denkte in west-östlicher Richtung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Maßberg: Die Dörfer der Vogtei Groß Denkte, ihre Flurverfassung und Dorfanlage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1930.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Ortsteilgeschichten von Denkte in den Wappenbeschreibungen
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 273.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]