Dennis Kempe

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Dennis Kempe

Kempe für den KSC 2016

Spielerinformationen
Geburtstag 24. Juni 1986
Geburtsort WeselDeutschland
Größe 187 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
TV Voerde
SuS Dinslaken
Borussia Mönchengladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007
2007–2008
2008–2009
2009–2010
2010–2011
2011–2017
2012–2017
2017–
Borussia M'gladbach II
VfL Wolfsburg II
1. FC Kleve
FC Vaduz
VfR Aalen
Karlsruher SC
Karlsruher SC II
FC Erzgebirge Aue
7 (0)
11 (0)
28 (0)
12 (0)
28 (0)
115 (6)
5 (0)
0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2001
2005
Deutschland U-16
Deutschland U-19
1 (0)
4 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2016/17

Dennis Kempe (* 24. Juni 1986 in Wesel) ist ein deutscher Fußballspieler. Er kann in der Abwehr und im Mittelfeld eingesetzt werden.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kempe begann mit dem Fußballspielen beim TV Voerde, ehe er zum SuS Dinslaken weiterzog. Später schloss er sich der Jugend von Borussia Mönchengladbach an. Im Sommer 2005 gehörte er zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Eugen Polanski dem Kader der deutschen U-19-Auswahl bei der Europameisterschaft 2005 in Nordirland an. Ein Jahr später rückte er in die in der Regionalliga Nord antretende Reservemannschaft des Traditionsvereins auf.

Nach einer Spielzeit wechselte Kempe zur Reservemannschaft des VfL Wolfsburg. Nachdem er seinen Vertrag beim Klub nicht verlängern wollte, kam er dort jedoch nicht mehr zum Einsatz und entschied sich trotz eines Angebots von Hansa Rostock zu einem Wechsel zum 1. FC Kleve.[1] In der viertklassigen Regionalliga West gehörte er über weite Teile der Saison zum Stammpersonal, konnte den Abstieg des Klubs jedoch nicht verhindern.

Im Juni 2009 wechselte Kempe in die Schweizer Challenge League zum FC Vaduz, der nach dem Abstieg aus der Axpo Super League mehrere neue Spieler unter Vertrag nahm.[2]

Im September 2010 wechselte Kempe zum deutschen Drittligisten VfR Aalen. Dort wurde er unter Trainer Rainer Scharinger und nach dessen Entlassung auch unter Nachfolger Ralph Hasenhüttl auf Anhieb zum Stammspieler, meistens wurde er als Innenverteidiger eingesetzt. Zur folgenden Saison 2011/12 folgte Kempe seinem Trainer Scharinger zum Zweitligisten Karlsruher SC. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2018. Für den KSC erzielte er beim 3:2-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt am 14. Spieltag der Saison 2011/12 seinen ersten Ligatreffer als Profi.[3] Mit Karlsruhe stieg Kempe in derselben Saison in die 3. Liga ab, schaffte aber sogleich den Wiederaufstieg. Sein Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 beim 3:2-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld am 29. Januar 2017, dem 18. Spieltag der Saison 2016/17, wurde zum Tor des Monats Januar 2017 gekürt.[4] Dennoch stieg Kempe mit dem KSC am Saisonende wieder in die 3. Liga ab.

Zur Saison 2017/18 wechselte Kempe zum Zweitligisten FC Erzgebirge Aue.[5]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater Thomas absolvierte 391 Bundesligaspiele für den MSV Duisburg, den VfB Stuttgart und den VfL Bochum. Sein jüngerer Bruder Tobias ist ebenfalls Fußball-Profi.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. rp-online.de: „Dennis Kempe “ (abgerufen am 7. Oktober 2009)
  2. vaterland.li: „Neun Neue beim FC Vaduz“ (abgerufen am 7. Oktober 2009)
  3. Spielbericht auf transfermarkt.de, abgerufen am 20. Februar 2017.
  4. Treffer gegen Bielefeld: Dennis Kempe erzielt Tor des Monats auf ksc.de, abgerufen am 20. Februar 2017.
  5. KSC verabschiedet sich nach sechs Jahren von Dennis Kempe auf ksc.de, abgerufen am 6. Juli 2017.
  6. Sportschau:Tor des Monats Januar 2017