Dennis Prager

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dennis Prager

Dennis Prager (* 2. August 1948 in New York City) ist ein US-amerikanischer Radiotalkmaster, Journalist, Autor und Redner. Er ist bekannt für seine konservativen politischen Ansichten und für seine Kritik an der Säkularisierung im zwanzigsten Jahrhundert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wuchs als orthodoxer Jude auf und graduierte 1970.[1] 1969 verbrachte er ein Jahr an der Universität von Leeds in England. Nach seinem Russischstudium reiste er in die Sowjetunion, um Judaica zu retten, und traf dort jüdische Dissidenten. Nach seiner Rückkehr startete er seine Karriere als Redner mit Vorträgen über die Juden in der Sowjetunion. 1972 brach er sein Studium ab und schrieb stattdessen eine Einführung in das Judentum („The Nine Questions People Ask About Judaism“ – Die neun Fragen, die Menschen an das Judentum haben). Dieses Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Seit 1982 ist er als Radiomoderator tätig.

1980 lernte Prager seine erste Ehefrau, Janice Adelstein, die Krankenschwester war, kennen. Sie heirateten am 15. Januar 1981 und hatten zwei Jahre später einen Sohn. Im August 1986 beantragte sie eine Scheidung.

Am 4. September 1988 heiratete Prager die Schauspielerin Francine Stone in einer Synagoge in Los Angeles. Das Ehepaar adoptierte einen Sohn im November 1992. Am 30. Dezember 2005 kündigte Prager während seiner Radiosendung an, dass er und Stone sich scheiden lassen würden. Am 31. Dezember 2008 heiratete Prager Susan Reed.

Im Jahr 2009 gründete Prager ein privates, nicht akkreditiertes Institut, die nach ihm benannte „Prager University“.[2] Prager ist ein vehementer Verteidiger Israels und des Judentums.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prager schrieb mehrere Jahre für die Sonntagsausgabe der Los Angeles Times und schreibt eine wöchentliche Kolumne in Zeitungen sowie online bei Townhall.[3]

Er hat vier Bücher verfasst:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Maxprager.com
  2. http://www.prageruniversity.com/
  3. Townhall.com (Memento vom 16. Januar 2006 im Internet Archive)