Densborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Densborn
Densborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Densborn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Gerolstein
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 14,42 km2
Einwohner: 517 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 54570,
54655 (Altenhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 06594
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 209
Adresse der Verbandsverwaltung: Kyllweg 1
54568 Gerolstein
Webpräsenz: www.densborn-eifel.de
Ortsbürgermeister: Jürgen Clemens
Lage der Ortsgemeinde Densborn im Landkreis Vulkaneifel
Scheid Hallschlag Ormont Kerschenbach Reuth Stadtkyll Jünkerath Schüller Gönnersdorf Esch Feusdorf Lissendorf Birgel Steffeln Wiesbaum Berndorf Hillesheim (Eifel) Oberbettingen Basberg Kerpen (Eifel) Üxheim Nohn Oberehe-Stroheich Walsdorf Dohm-Lammersdorf Duppach Kalenborn-Scheuern Rockeskyll Pelm Berlingen Hohenfels-Essingen Gerolstein Neroth Birresborn Kopp (Vulkaneifel) Mürlenbach Densborn Salm Dreis-Brück Betteldorf Daun Dockweiler Hinterweiler Kirchweiler Kradenbach Nerdlen Sarmersbach Gefell Hörscheid Darscheid Utzerath Schönbach Steiningen Steineberg Demerath Winkel (Eifel) Immerath Strotzbüsch Mückeln Strohn Gillenfeld Ellscheid Saxler Udler Mehren Schalkenmehren Üdersdorf Brockscheid Bleckhausen Oberstadtfeld Wallenborn Niederstadtfeld Weidenbach Schutz Meisburg Deudesfeld Borler Bongard Boxberg Neichen Beinhausen Katzwinkel Hörschhausen Berenbach Kötterichen Höchstberg Kaperich Lirstal Oberelz Arbach Retterath Uersfeld Mannebach Bereborn Kolverath Sassen Gunderath Horperath Ueß Mosbruch Kelberg Gelenberg Bodenbach Reimerath Welcherath Brücktal Kirsbach Drees Nitz Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-Zell Landkreis Bernkastel-Wittlich Eifelkreis Bitburg-Prüm Nordrhein-Westfalen Landkreis Ahrweiler BelgienKarte
Über dieses Bild
Dorfansicht Densborn

Densborn in der Vulkaneifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an. Densborn ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Densborn liegt im Westen des Naturparks Vulkaneifel und teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Ueß und Kyll“. Durch den Ort fließt die Kyll. Etwa drei Viertel der Gemarkung von Densborn ist von Wald bestanden.

Zu Densborn gehören auch die Wohnplätze Altenhof, Forsthaus Meisbrück, Herscheiderhof, Jagdhaus Hubertusgrund, Lindenhof und Nollbergerhof.[3]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 864 mm. Die Niederschläge liegen im oberen Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 74 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der April, die meisten Niederschläge fallen im November. Im November fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 11 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Densborn wurde im Jahre 893 im Prümer Urbar unter dem Namen „Denesbure“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Abtei Prüm besaß in Densborn fünf Höfe und eine Mühle.

Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Densborn zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Densborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 348
1835 449
1871 472
1905 574
1939 640
Jahr Einwohner
1950 709
1961 662
1970 640
1987 595
2005 610

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Densborn besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter rot-silbern durch Zinnenschnitt geteiltem Schildhaupt und über silbernem Schildfuß, darin ein schwarzes Richtrad, in Rot ein schreitender, silbern gekrönter und silbern bewehrter Löwe.“

Der Zinnenschnitt steht für die ehemalige Burg Densborn; der Löwe stammt aus dem Wappen der Herren von Anethan, den letzten Inhabern der Burg; das Richtrad ist das Attribut der hl. Katharina, die bis ins 18. Jahrhundert die Ortspatronin von Densborn war.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Densborn liegt an der Eifelstrecke (TrierGerolsteinEuskirchenKöln HbfKöln Messe/Deutz), auf der im Schienenpersonennahverkehr die Eifelbahn (RB 22) Trier-Gerolstein, mit Durchbindung ab Gerolstein als Eifel-Express (RE 22) nach Köln verkehrt.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Densborn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 72 (PDF; 2,3 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 160, 161 (PDF; 2,1 MB)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen