Deportes Tolima

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Deportes Tolima
Tolima Campeón 2018.png
Basisdaten
Name Corporación Club
Deportes Tolima
Sitz Ibagué
Gründung 18. Dezember 1954
Präsident Gabriel Camargo Salamanca
Website Deportes Tolima
Erste Mannschaft
Trainer Alberto Gamero
Spielstätte Estadio Manuel Murillo Toro
Ibagué, Kolumbien
Plätze 30.000
Liga Erste Liga, Kolumbien
2018 Apertura 3. Platz (Ligaphase)
Meister
Heim
Auswärts

Deportes Tolima ist ein 1954 gegründeter kolumbianischer Fußballverein aus Ibagué im Departamento Tolima.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meisterschaften von 2003, als Deportes Tolima die Finalización gewann, und 2018, mit dem Gewinn der Apertura, waren bislang die größten Erfolge der Vereinsgeschichte.

2010 erreichte Deportes Tolima zum fünften Mal die Vize-Meisterschaft und erreichte zudem den ersten Platz in der Tabelle der Reclasificación, die alle Spiele des Jahres umfasst. In der Hinserie 2014 fand sich der Verein dann jedoch am Ende der Tabelle wieder. Die Rückserie verlief jedoch besser und der Verein zog als Tabellensiebter in die Finalrunde ein.

Im November 2014 konnte Deportes Tolima den zweiten Titel der Vereinsgeschichte erreichen. Im Finale des Pokalwettbewerbs setzte sich der Verein nach Hin- und Rückspielen knapp gegen Independiente Santa Fe durch.

In der Spielzeit 2016 konnte Tolima insbesondere die Rückserie erfolgreich gestalten und wurde Vizemeister. Allerdings verließ nach der Saison der erfolgreiche Trainer Alberto Gamero den Verein in Richtung Junior. Für ihn wurde der Uruguayer Gregorio Pérez verpflichtet.[1] Pérez wurde jedoch aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten des Clubs bereits im Februar 2017 wieder entlassen. Als Nachfolger wurde Óscar Héctor Quintabani unter Vertrag genommen,[2] der jedoch bereits im Juni durch José Eugenio Hernández ersetzt wurde.[3] Im August 2017 wurde erneut der vormalige Erfolgstrainer Alberto Gamero verpflichtet, der José Hernández ersetzte.[4] Unter Gamero spielte Tolima eine erfolgreiche Rückserie, in der zunächst mit einem fünften Platz in der Ligaphase die Finalrunde erreicht werden konnte. Dort schied Tolima erst im Halbfinale gegen Independiente Santa Fe aus, nachdem im Viertelfinale der amtierende Meister Atlético Nacional besiegt worden war.

In der Apertura 2018 konnte Deportes Tolima den zweiten kolumbianischen Meistertitel nach 2003 gewinnen. Nachdem die Ligaphase auf dem dritten Platz abgeschlossen wurde, setzte sich Tolima zunächst im Viertelfinale gegen Once Caldas und dann im Halbfinale nach Elfmeterschießen gegen Independiente Medellín durch. Im Finale konnte der Verein sich trotz einer Niederlage im Hinspiel zuhause im Rückspiel erneut nach Elfmeterschießen gegen den Rekordmeister Atlético Nacional durchsetzen.[5]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deportes Tolima absolviert seine Heimspiele im Estadio Manuel Murillo Toro. Das Stadion wurde am 20. Juli 1955 eingeweiht und hat eine Kapazität von etwa 30.000 Plätzen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deportes Tolima tiene nuevo DT: el uruguayo Gregorio Pérez, abgerufen am 27. Dezember 2016
  2. Oscar Quintabani es el nuevo técnico del Deportes Tolima, abgerufen am 27. Dezember 2016
  3. José ‘Cheché’ Hernández, nuevo técnico del Tolima, abgerufen am 23. Juni 2017
  4. Alberto Gamero, nuevo técnico del Tolima, abgerufen am 11. Dezember 2017
  5. ¡Hazaña del Deportes Tolima! Campeón imponiéndose en casa de Nacional (spanisch), abgerufen am 11. Juni 2018
  6. Jorge Luis Bernal - Profil auf soccerway.com abgerufen am 9. Januar 2017
  7. Alberto Gamero - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 27. Dezember 2016
  8. Gregorio Pérez - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 14. März 2017
  9. Óscar Quintabani - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 23. Juni 2017
  10. José Eugenio Hernández - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 11. Dezember 2017
  11. Alberto Gamero - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 11. Dezember 2017