Der Bulle von Tölz: www.mord.de

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Episode der Serie Der Bulle von Tölz
Originaltitelwww.mord.de
Bulle von Tölz.svg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge92 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
EinordnungStaffel 6, Episode 1
29. Episode insgesamt (Liste)
Erstausstrahlung4. Oktober 2000 auf Sat.1
Stab
RegieHans Werner
DrehbuchTobias Siebert
ProduktionErnst von Theumer junior
MusikKristian Schultze
KameraFalko Ahsendorf
SchnittSusanne Hartmann
Besetzung
Chronologie

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Rote Rosen

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Tödliches Dreieck

www.mord.de ist ein deutscher Fernsehfilm von Hans Werner aus dem Jahr 2000 nach einem Drehbuch von Tobias Siebert. Es ist die 29. Folge der Krimiserie Der Bulle von Tölz mit Ottfried Fischer als Hauptdarsteller in der Rolle des Hauptkommissars Benno Berghammer. Die Erstausstrahlung erfolgte am 4. Oktober 2000 auf Sat.1.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neue Filialleiterin der „Alpenländischen Kreditbank“, Doris Janker, findet den Computerfachmann Conny Rauscher tot im Internetcafé seiner Frau Trixi auf. Er ist durch einen heftigen Aufprall mit dem Hinterkopf gegen eine Tischkante ums Leben gekommen. Die Kommissare Benno Berghammer und Sabrina Lorenz stochern zunächst im Nebel, zumal unklar ist, ob es sich um einen Unfall oder ein Tötungsdelikt handelt. Von den befragten Personen kann sich niemand vorstellen, weshalb jemand Conny Rauscher umbringen sollte. Seine Frau ist Nutznießerin seiner Lebensversicherung in Höhe von einer Million Mark, und sie hat ein heimliches Verhältnis mit ihrem Stammkunden Florian Scherer, der sich ab sofort um die Aufträge kümmert, die Conny Rauscher an Land gezogen hat. Daraus lässt sich jedoch noch kein hinreichender Tatverdacht ableiten.

Resi Berghammer arrangiert über das Internet ein Blind Date für ihren Sohn Benno im „Café Edelweiß“ mit Martina Scherer. Auch sie hat das Treffen nicht selbst eingefädelt, sondern ihr Sohn Florian. Die beiden Verkuppelten finden einen guten Draht zueinander, doch der Kommissar kommt bald hinter Martinas großes Problem: Sie ist spielsüchtig und hat erst kürzlich 300.000 Mark verloren. Der Sparkassenvorstand Dr. Schmiedle gibt unter Druck zu, dass Gerhard Schillinger, der Vorgänger von Frau Janker, die gleiche Summe veruntreut hat. Aus Sorge um das Image der Bank wurde die Sache vertuscht; als Wiedergutmachung musste Schillinger sein Haus an die Bank überschreiben. Die Kommissare glauben nicht an einen Zufall, doch Gerhard Schillinger bestreitet jegliche Verbindung mit Martina Scherer. Nachdem Berghammer und Lorenz das Grundstück verlassen haben, fährt Schillinger zu Frau Scherer und will von ihr wissen, woher die 300.000 Mark gekommen sind, die sie im Casino verspielt hat. Zunächst will sie ihm nichts sagen, doch als er ihr mit einem Kredit in Höhe von 100.000 Mark winkt, verrät sie ihm, dass sie das Geld von ihrem Sohn bekommen hat. Da knöpft er sich Florian vor und unterstellt ihm, er habe sich bei der Bank hineingehackt, das Geld abgezogen und es so aussehen lassen, als sei er, Schillinger, es gewesen, weil er keinen Kredit bekommen habe. Als die Kommissare hinzukommen, fordert Schillinger sie auf, Florian zu verhaften, weil er die Bank bestohlen habe. Florian gesteht, er habe es für seine Mutter getan. Benno Berghammer wendet sich an Gerhard Schillinger und rät ihm, ebenfalls ein Geständnis abzulegen. Schillinger sagt, es sei keine Absicht gewesen. Er habe Conny Rauscher im Verdacht gehabt, das Geld abgegriffen zu haben, weil er das Computersystem der Bank installiert und sich demzufolge damit sehr gut ausgekannt habe. Bei einem Besuch im Internetcafé habe er sich ein Geständnis erhofft, doch Rauscher habe arrogant reagiert und sich über ihn und seine Familie lustig gemacht. Da sei er ausgerastet und habe ihm einen Stoß versetzt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten erfolgten in Bad Tölz, Gaißach (Friedhof) und Grünwald (Casino);[1] als Schauplatz für die „Pension Resi“ diente das Hollerhaus Irschenhausen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Programmzeitschrift TV Spielfilm schreibt: „Benno im Cyberspace: Ziemlich amüsant!“[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WWW.mord.de – derbullevontoelz.de (Memento vom 29. April 2016 im Internet Archive)
  2. Der Bulle von Tölz: www.mord.de – Filmkritik bei TV Spielfilm