Der Geist des Llano Estacado

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Der Geist des Llano Estacado ist eine Jugenderzählung des deutschen Schriftstellers Karl May, die 1888 in Der Gute Kamerad erschien (zum Hintergrund für Mays Mitarbeit an dieser Knaben-Zeitschrift siehe hier). Zusammen mit der vorangehenden Erzählung Der Sohn des Bärenjägers (1887) wurde der Text 1890 in Buchform unter dem Reihentitel Die Helden des Westens veröffentlicht. Innerhalb der Reihe Karl May's Gesammelte Werke trägt dieser Band den Titel Unter Geiern.

Die Geschichte, die in Nordamerika spielt, handelt von Banditen, die „Die Geier“ genannt werden. Das Wort Llano Estacado bedeutet abgesteckte Ebene (auf Englisch "Staked Plain"). Um diese gefährliche Wüste zu durchqueren, sind die meisten Leute auf die Pfähle, die den Weg durch die Ebene markieren, angewiesen. Die Geier setzen die Pfähle so um, dass Reisende ins Zentrum der Wüste geleitet werden und dort, vor Durst fast wehrlos, ausgeraubt werden. Verschiedene Helden versuchen, erst einzeln und dann zusammen, die Geier zu stoppen und eine große Karawane, die die Wüste durchkreuzen will, zu retten. Wichtige Charaktere im Buch sind Die Snuffles, Eisenherz, Old Shatterhand, Winnetou und der Bärenjäger. Der Geist des Llano Estacado ist eine mystische Person, die Mörder, Diebe und andere böse Menschen mit einem Schuss durch die Stirn tötet. Da niemand die Person gesehen hat, entsteht eine Legende, dass es ein Geist sei, der die Wüste vor Bösem schütze.

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