Der Indianer im Küchenschrank

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Filmdaten
Deutscher TitelDer Indianer im Küchenschrank
OriginaltitelThe Indian in the Cupboard
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1995
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
Stab
RegieFrank Oz
DrehbuchMelissa Mathison
ProduktionKathleen Kennedy
Frank Marshall
Jane Startz
MusikRandy Edelman
KameraRussell Carpenter
SchnittIan Crafford
Besetzung

Der Indianer im Küchenschrank (Originaltitel: The Indian in the Cupboard) des Regisseurs Frank Oz, ist ein US-amerikanischer Kinderfilm aus dem Jahr 1995 nach einem Roman von Lynne Reid Banks.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neunjährige Omri bekommt einen kleinen Küchenschrank zum Geburtstag. Er stellt beim Spielen einen kleinen Plastikindianer, den er von seinem Freund Patrick bekommen hat, in den Schrank und schließt diesen ab. Als er ihn wieder öffnet, ist der Indianer lebendig geworden. Vor Schreck schließt er den Schrank wieder. Da ist der Indianer wieder nur eine Plastikfigur. Zunächst denkt Omri, dass er geträumt hat. Doch als er dann den Schrank wieder öffnet, ist auch der Indianer wieder lebendig.

Der Indianer ist genauso überrascht wie Omri. Doch schließlich freunden sie sich an. Omri lernt viel über die Indianer. Auch andere wichtige Lebenslektionen lernt Omri von dem Indianer, so etwa, dass der Tod zum Leben gehört und nicht einfach verdrängt werden kann. Auch andere Plastikfiguren werden von Omri kurzzeitig zum Leben erweckt. Als sich der Indianer beispielsweise verletzt hat, kann ein Sanitätssoldat, der ebenfalls eine Plastikfigur ist, dem Indianer helfen.

Omris Freund Patrick möchte auch eine Figur zum Leben erwecken. Dafür hat er sich ausgerechnet einen Cowboy ausgesucht. Als dieser mit dem Indianer zusammentrifft, müssen die beiden sich natürlich sofort bekämpfen. Aber schließlich werden die beiden Figuren doch Freunde.

Es stellt sich heraus, dass durch den magischen Küchenschrank eine echte Person zur Plastikfigur werden kann. Der Indianer sehnt sich nach seinem alten Leben zurück. Als dieser den Cowboy versehentlich verletzt, kann der Sanitätssoldat dem Cowboy zwar kurzfristig helfen, aber nur ein Arzt kann diesen endgültig retten. Und so muss Omri schweren Herzens die Figuren wieder in ihr altes Leben zurückbringen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein zauberhafter Kinderfilm, dessen Warnung vor übermäßiger Fernsehgewalt zwar etwas aufgesetzt ist, der aber Kinder zu Toleranz gegenüber fremden Menschen und Kulturen anhält. Tricktechnisch hervorragend gestaltet, versagt sich der Film jeder effekthascherischen Ausbeutung seiner Spezialeffekte und bleibt durch seinen ruhigen Erzählrhythmus auch für Kleinere nachvollziehbar.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: Saturn Award
    • Nominierung: Bester Fantasy Film
    • Nominierung:Beste Jungschauspieler
    • Nominierung:Beste Spezialeffekte
  • 1996: Young Artist Award
    • Nominierung: Bestes Familiendrama
    • Nominierung: Bester Junger Hauptdarsteller
    • Nominierung: Bester junger Nebendarsteller

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Indianer im Küchenschrank. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.