Der Mann, den sie Pferd nannten – 2. Teil

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Filmdaten
Deutscher TitelDer Mann, den sie Pferd nannten – 2. Teil
OriginaltitelThe Return of a Man Called Horse
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1976
Länge117 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieIrvin Kershner
DrehbuchJack DeWitt
ProduktionRichard Harris
Terry Morse junior
MusikLaurence Rosenthal
KameraOwen Roizman
SchnittMichael Kahn
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
Ein Mann, den sie Pferd nannten

Nachfolger →
Triumph des Mannes, den sie Pferd nannten

Der Mann, den sie Pferd nannten – 2. Teil (The Return of a Man Called Horse) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1976 und eine Fortsetzung des Films Ein Mann, den sie Pferd nannten. Regie führte Irvin Kershner, das Drehbuch schrieb Jack DeWitt. 1983 folgte mit Triumph des Mannes, den sie Pferd nannten der Abschluss der Filmreihe.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung spielt in den 1840er Jahren. Der englische Adelige John Morgan kehrt in seine Heimat zurück. Nach einiger Zeit reist er erneut zu den Lakota-Indianern, mit denen er im ersten Teil des Films zusammenlebte. Er und ein Junge überstehen eine Mutprobe, die darin besteht, dass die Brustmuskulatur mit Schnüren an einen Pfahl gebunden ist (Sonnentanz). Man muss sich befreien, indem man die Brustmuskeln zerreißt.

Es kommt zu Kämpfen zwischen den Indianern und den weißen Siedlern, in denen Morgan die Indianer anführt. Das Dorf der Indianer wird niedergebrannt, worauf der Stamm fortzieht. Ein Text am Ende informiert, dass Morgan bis zum Tod im Jahr 1854 bei den Indianern geblieben ist.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 19. August 1976, die Fortsetzung sei eine „Studie der Hemmungslosigkeit“ („a study in self-indulgence“). Die Handlung sei – mit der Filmlänge verglichen – „dünn“, woran die „unheilvolle“ Musik, die die Ereignisse bedeutsamer zu machen versuche, nichts ändere.[1]

„Zunächst um historische Genauigkeit bemüht, entwickelt sich der Film schließlich doch zum Loblied auf die Tugend des weißen Mannes, der am Ende als Erlöserfigur erscheint.“

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde im Custer State Park in South Dakota, in England und in Mexiko gedreht.[3]

George Lucas äußerte nach dem Sehen des Films, dass er besser als der erste Film sei. Als Konsequenz wurde Irvin Kershner als Regisseur von Das Imperium schlägt zurück verpflichtet.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 20. November 2007
  2. Der Mann, den sie Pferd nannten – 2. Teil. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  3. Filming locations für The Return of a Man Called Horse, abgerufen am 20. November 2007
  4. Dies und das für The Return of a Man Called Horse, abgerufen am 20. November 2007