Der Solist – Kein Weg zurück

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Film
OriginaltitelDer Solist – Kein Weg zurück
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Carlo Rola
Drehbuch Holger Karsten Schmidt
Produktion ZDF,
MOOVIE the art of entertainment GmbH
Kamera Thomas Merker
Schnitt Stephan Dilschneider,
Friederike von Normann
Besetzung

Der Solist – Kein Weg zurück ist ein Kriminalfilm des Regisseurs Carlo Rola aus dem Jahr 1999. In der Hauptrolle verkörpert Iris Berben die Rolle der drogenabhängigen Prostituierten Maja.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maja, eine polizeibekannte Prostituierte, wird angeblich Zeugin eines Mordfalles und meldet sich bei der Hamburger Polizei, um ihre Aussage zu machen. Jedoch möchte sie im Gegenzug, in ein Kronzeugenschutzprogramm aufgenommen werden. Sie hat angeblich mit eigenen Augen gesehen, wie eine Dame, ganz in schwarz gekleidet, in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, bei dem sie zwischen zwei Fahrzeugen eingeklemmt und dadurch getötet wird.

Ihre Aussage wird aufgenommen und der Verkehrsunfall ad acta gelegt, da von der Polizei kein kriminalistischer Hintergrund vermutet wird. In das Kronzeugenschutzprogramm wird sie dennoch aufgenommen, da dieser Bedingung zu Beginn der Zeugenbefragung seitens der Polizei zugestimmt wurde. Da Maja die Befürchtung äußerte, um ihr Leben fürchten zu müssen, ordnet Polizeichef Grabowski den Personenschutz für Maja durch die beiden Polizeibeamten Lanart und Marquardt an: in einem Landhaus, abgelegen von der Stadt, soll Maja versteckt und dort ständig beschützt werden.

Als die beiden Beamten durch zwei andere abgelöst werden sollen, erweist sich diese Ablösung als Falle, denn die beiden neuen Beamten wollen Maja umbringen. Es kommt zu einer Schießerei, bei der der Beamte Lanart Maja zwar retten kann, seine Kollegin Marquardt jedoch durch eine Kugel tödlich getroffen wird.

Nach der Schießerei erfährt der Beamte Lanart, dass Maja in Wirklichkeit den tödlich verlaufenden Verkehrsunfall gar nicht gesehen hat; vielmehr wurde ihr für ihre Aussage bei der Polizei von Hintermännern des Geschehens Geld geboten. Somit wird Lanart klar, dass die Polizei selbst irgendwie in die Sache mit dem Verkehrsunfall verstrickt sein muss und ist sich nun dessen bewusst, dass er ab sofort mit Maja auf der Flucht ist, um sein eigenes Leben und das von Maja zu schützen, da er niemandem mehr vertrauen kann.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film hatte am 30. Oktober 1999 in Deutschland seine Premiere im deutschen Fernsehen.[1] Der Drehort war Hamburg.[2]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Düsteres, raffiniert eingefädeltes Spiel“

TV-Spielfilm[3]

„Thomas Kretschmann überzeugt als einsamer Bulle.“

TV TODAY[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Solist – Kein Weg zurück (TV Movie 1999) – Release Info – IMDb. In: imdb.com. Abgerufen am 15. Juni 2015 (englisch).
  2. Der Solist – Kein Weg zurück (TV Movie 1999) – Filming Locations – IMDb. In: imdb.com. Abgerufen am 15. Juni 2015 (englisch).
  3. Der Solist: Kein Weg zurück – Filmkritik – Film – TV SPIELFILM. In: tvspielfilm.de. Abgerufen am 15. Juni 2015.
  4. Der Solist: Kein Weg zurück – TV Today. In: tvtoday.de. Abgerufen am 15. Juni 2015.