Der Sprenz

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Der Sprenz (* 5. Juni 1982 in Duisburg; bürgerl. Christian Sprenzel) ist ein deutscher Musiker und Songwriter.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sprenz beim Der Michi & der Sprenz Konzert am 22. Januar 2015 im Indie Duisburg

Nachdem er seine Fachoberschulreife an der Realschule Rheinhausen abgelegt hat, besuchte er für zwei weitere Jahre das Willy-Brandt-Berufskolleg, um dort sein Fachabitur in Fachrichtung Wirtschaft zu absolvieren. Danach begann er eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation, welche er im Jahr 2003 erfolgreich beendete.

Musikalisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als leidenschaftlicher Konzertbesucher und Supporter von diversen lokalen Bands, lernte er 2003 die Bandmitglieder von Dynamite Kiss[1] kennen, welche sich damals regional schon einen Namen gemacht hatten. Zufällig suchten diese gerade einen Bassisten. Diesen Part übernahm Sprenz dann ab 2003. Sein erstes Konzert hatte er am 26. Dezember 2003 im niederländischen Venlo. Dort wurde mit „60 Bands in 24 Stunden“ auch zugleich ein Weltrekord aufgestellt.

2004 spielte man diverse Live-Shows in ganz Nordrhein-Westfalen. Außerdem waren Dynamite Kiss Teil des Theaterstücks „Der deutsche Mittagstisch“ von Thomas Bernhard an der Universität Duisburg-Essen.[2]

2005 nahm man die Platte Set your Soul on Fire auf. Nach der Aufnahme der Platte stieg Sprenz auf Grund von internen Unstimmigkeiten aus der Band aus und gab im Dezember 2005 sein letztes Konzert mit Dynamite Kiss in der Kulturfabrik Krefeld.[3]

Nach einer musikalischen Schaffenspause 2006 schloss er sich 2007 der Combo Yoda Guitar[4] an und besetzte erneut die Position des Bassisten. Das erste Konzert fand im Oktober 2007 im Haus der Jugend in Duisburg-Rheinhausen statt. Hier lernte er auch Michael Völkel kennen, welcher in seiner späteren musikalischen Laufbahn noch eine große Rolle spielen sollte.

Nach diversen Live Shows ging es 2010 ins Le Fink-Studio um die CD My dear Mr. Singing Club einzuspielen. Nach vielen weiteren Konzerten, folgte 2012 die Auflösung der Band, da die Ausrichtungen der einzelnen Band-Mitglieder in verschiedene Richtungen gingen.

Im Jahr 2012 fragte eben jener Michael Völkel bei Sprenz an, ob er die Position des Bassisten in seiner Band Stromaufwärts[5] übernehmen würde. Sprenz stimmte zu, allerdings war die Chemie in der Band nicht mehr die Beste, so dass Völkel und Sprenz zum Jahresende beschlossen ein Akustik-Projekt ins Leben zu rufen und Stromaufwärts aufzulösen.

2013 war dann die Geburtsstunde von Der Michi & der Sprenz[6]. Schlager-Punk bezeichneten Völkel und Sprenzel ihre Musik und so wollte man am 26. Januar 2013 testen, wie das ganze beim Publikum ankommt und feierte die Live-Premiere im Café Zentral in Duisburg. Vor ausverkauftem Haus war die Resonanz überwältigend und so ging man ins Studio um die EP Akustisch[7] aufzunehmen. Nach diversen Kneipen-Konzerten folgte 2014 der Nachfolger Zwei Doofe, ein Gedanke[8]. Mit ihren abwechslungsreichen Texten und den Live-Entertainment-Qualitäten, ergatterten sie sich 2014 schließlich sogar einen Support-Slot bei der Band Selig.

Nach zwei EPs folgte 2016 die erste LP mit dem Titel Besser als zuvor, welche man bei Alex Schröer aufnahm. Das Osnabrücker Musiklabel Timezone Records[9] wurde auf die beiden aufmerksam und nahm sie schließlich unter Vertrag. In den folgenden Jahren ging man mehrfach auf Tour und hatte speziell in Ostdeutschland viele Auftritte.

Nach diversen Live-Konzerten in ganz Deutschland folgte 2020 ihre vierte Platte mit dem Titel Noch fetter & noch geiler.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sprenz beim Yoda Guitar Abschiedskonzert am 29. September 2012 im Parkhaus Meiderich, Duisburg

Dynamite Kiss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Set your Soul on Fire (Bass)

Yoda Guitar[4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: My dear Mr. Singing Club (Bass + Backing Vocals)

Der Michi & der Sprenz[6][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Akustisch (Gitarre + Backing Vocals)
  • 2014: Zwei Doofe, ein Gedanke (Gitarre + Backing Vocals)
  • 2016: Besser als zuvor (Gitarre, Bass + Backing Vocals)
  • 2020: Noch fetter & noch geiler (Gitarre, Bass + Backing Vocals)

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Studio-Bassist für einen Song für Butzemann

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 spielte er einen Song als Bassist beim Dynamite Kiss-Abschiedskonzert in der Volksschule in Moers
  • Von 2007 bis 2012 war Sprenz Roadie bei den Alternative-Rock-Bands Sister Dew und The Spoons
  • 2010 spielte Sprenz ein Unplugged-Konzert als Gitarrist für die Band Sister Dew im Bam Bam Boomerang in Dortmund
  • 2011 spielte Sprenz einen Song an der Gitarre bei der Sister Dew-Release Show im Essener Grend
  • 2012 spielte Sprenz ein Konzert als Schlagzeuger für die Band Stromaufwärts im AZ Mülheim
  • Von 2014 bis 2017 war Sprenz Gitarrist und Booker bei Die Motte
  • Seit 2016 ist Sprenz Booker und Tontechniker der Kneipe Bei Uschi[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. track4-Peter Ringewald: track4 - DYNAMITE KISS. Abgerufen am 29. März 2021.
  2. Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 29. März 2021.
  3. Archiv - Kulturfabrik Krefeld e.V. Abgerufen am 29. März 2021.
  4. a b Yoda Guitar Portal. Abgerufen am 29. März 2021.
  5. Stromaufwärts. Abgerufen am 29. März 2021.
  6. a b Der Michi und der Sprenz. Abgerufen am 29. März 2021.
  7. Stephan Sadowski: Neue deutsche Akustik-Welle. 12. Dezember 2014, abgerufen am 29. März 2021 (deutsch).
  8. Stephan Sadowski: Zwei Doofe, ein Gedanke. 23. April 2016, abgerufen am 29. März 2021 (deutsch).
  9. TIMEZONE. Abgerufen am 29. März 2021.
  10. Bei Facebook anmelden. Abgerufen am 6. April 2021.