Der Untergang

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Filmdaten
OriginaltitelDer Untergang
Der untergang.svg
ProduktionslandDeutschland, Italien, Russland, Österreich
OriginalspracheDeutsch
Russisch
Erscheinungsjahr2004
LängeKinofassung: 155 Minuten,
TV-Fassung: 178 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
RegieOliver Hirschbiegel
DrehbuchBernd Eichinger
ProduktionBernd Eichinger
MusikStephan Zacharias
KameraRainer Klausmann
SchnittHans Funck
Besetzung

Fiktive Personen:

Der Untergang ist ein Spielfilm von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahr 2004. Der Film thematisiert vor allem die Geschehnisse im Berliner Führerbunker während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Europa und erhielt 2005 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.

Vorlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert vor allem auf dem gleichnamigen Werk des Historikers Joachim Fest, der auch eine umfangreiche Hitler-Biografie verfasste, und den Erinnerungen von Hitlers damals 25-jähriger Privatsekretärin Traudl Junge (beide 2002 erschienen). Letztere erschienen als Buch (Bis zur letzten Stunde) und als Film (Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin). Ausschnitte aus dem Film sind am Anfang und am Ende von Der Untergang zu sehen. Als weitere Vorlage diente die Darstellung 1945. Als Arzt in Hitlers Reichskanzlei von Ernst Günther Schenck.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produziert wurde der Spielfilm von Bernd Eichinger, der auch das Drehbuch schrieb. Die Außenaufnahmen entstanden in Sankt Petersburg, dessen historische Innenstadt teilweise große Ähnlichkeit mit der Stadt Berlin des Jahres 1945 aufweist. Die Szenen im Bunker wurden in München gedreht. Mit 13,5 Millionen Euro war Der Untergang nach Wolfgang Petersens Das Boot und Die unendliche Geschichte zum Entstehungszeitpunkt der drittteuerste in Deutschland produzierte Kinofilm.

Uraufgeführt wurde das Werk am 9. September 2004 in München. Die internationale Premiere fand am 14. September 2004 auf dem Toronto International Film Festival statt. In die deutschen Kinos kam der Film am 16. September 2004. Mitte November 2004 hatte Bernd Eichinger eine Filmverleihfirma gefunden, die Firma Newmarket Films, die den Film in den USA und Kanada in die Kinos brachte.

Am 19. und 20. Oktober 2005 sendeten Das Erste und ORF den Film erstmals im frei empfangbaren Fernsehen. Die zweiteilige Fernsehversion enthält einige bis dahin unveröffentlichte Szenen und ist 25 Minuten länger als die Kinoversion des Films.

Der Film war 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert.

Seit 2005 besteht für diesen Film auch eine Audiodeskription, die der Bayerische Rundfunk produzierte. Die Bildbeschreibung wurde auf der DVD veröffentlicht und wird bei Fernsehausstrahlungen gesendet. Die Bildbeschreibungen spricht Christian Baumann, die Untertitel Bernd Benecke.[3]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film handelt vom Untergang des Dritten Reiches und dem Ende des Diktators Adolf Hitler.

Im November 1942 wird die 22-jährige Münchnerin Traudl Humps (nach Heirat 1943 Traudl Junge) im FührerhauptquartierWolfsschanze“ von Hitler als Sekretärin eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die deutschen Truppen den Großteil Europas erobert. Zweieinhalb Jahre später hat sich das Blatt gewendet. Die deutschen Truppen sind an allen Fronten auf eigenes Territorium zurückgedrängt worden, Berlin wird belagert und das „Dritte Reich“ steht kurz vor dem Zusammenbruch.

Am 20. April 1945, dem 56. Geburtstag Hitlers, erreicht sowjetisches Artilleriefeuer erstmals das Berliner Stadtzentrum. Hitler will die Stadt nicht verlassen, obwohl ihn alle dazu drängen. Er glaubt anscheinend noch an einen „Endsieg“ und seine Vision von einem „germanischen Weltreich“. Seine Generäle versuchen, ihm die aussichtslose Lage klarzumachen, jedoch reagiert er darauf mit hysterischen Wutausbrüchen. So auch auf die Nachricht, dass die „Gruppe Steiner“ einen von ihm befohlenen Entsatzangriff nicht durchführen konnte. Er beschimpft seine Generäle als „treulose Feiglinge“, spricht erstmals davon, dass der Krieg verloren sei und er sich lieber umbringen wolle, als Berlin zu verlassen oder zu kapitulieren. Seine Generäle sind ratlos. Einerseits fühlen sie sich Hitlers Willen durch den Führereid verpflichtet, andererseits können sie seine sinnlosen Befehle nicht mehr umsetzen. Hitler nimmt bei seinen Entscheidungen auch keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung und spricht ähnlich wie Joseph Goebbels davon, dass das deutsche Volk seinem „verdienten Untergang“ entgegengehe, den es sich selbst zuzuschreiben habe. Die meisten politischen Führungsleute haben Berlin inzwischen verlassen. Von Hitler werden sie zum Teil als Verräter verdächtigt. Besonders Hermann Göring, Heinrich Himmler und Albert Speer erregen seinen Zorn. Göring versucht mit der Begründung, dass Berlin von der Außenwelt abgeschnitten sei, die Regierungsgewalt zu übernehmen. Himmler kontaktiert die Westalliierten, um ihnen ein Kapitulationsangebot zu machen. Speer spricht als Einziger persönlich bei Hitler vor und offenbart ihm, dass er Hitlers Zerstörungsbefehle, die bewirken sollten, dass „der Feind nur noch eine Wüste vorfindet“, schon seit Monaten ausgesetzt hat.

Neben seinem persönlichen Gefolge und den führenden Generälen Wilhelm Keitel, Hans Krebs und Wilhelm Burgdorf bleiben lediglich der Reichsminister für Propaganda, Joseph Goebbels, der Staatssekretär Walter Hewel und der Chef der Parteikanzlei, Martin Bormann, an Hitlers Seite. Während Keitel von Hitler zu Admiral Karl Dönitz nach Flensburg geschickt wird und den Bunker verlassen darf, lässt Goebbels seine Frau Magda mit den sechs gemeinsamen Kindern in den Führerbunker bringen. Auch Hitlers Geliebte, Eva Braun, ist fest entschlossen, bei Hitler zu bleiben. Dagegen plant ihr Schwager Hermann Fegelein, Hitlers Verbindungsmann zu Himmler, eine Flucht aus Berlin und würde sie am liebsten mitnehmen. Hitlers Sekretärinnen Traudl Junge und Gerda Christian wollen ebenfalls im Führerbunker bleiben, obwohl Hitler ihnen die Abreise nahelegt. Eva Braun kann Hitler nicht davon abbringen, ihren Schwager wegen Fahnenflucht und als Rache für Himmlers Verrat erschießen zu lassen, akzeptiert seinen Willen aber bedingungslos.

Inzwischen ist die Schlacht um Berlin entbrannt. Die sowjetischen Truppen erobern die Stadt in erbitterten Häuserkämpfen. Die deutschen Truppen, die in Teilen aus fanatischen Hitlerjungen und zwangsverpflichtetem Volkssturm bestehen, führen einen hoffnungslosen Kampf. Der SS-Arzt Ernst Günther Schenck fährt auf der Suche nach Medikamenten durch die Stadt und trifft auf SS-Kommandos, die kapitulationsbereite Zivilisten und Volkssturmleute als „Wehrkraftzersetzer“ und Fahnenflüchtige unmittelbar vor Kriegsschluss ermorden. Im Führerbunker verteilt Hitler an seine engsten Mitarbeiter Zyankalikapseln. Man diskutiert darüber, wie man sich am besten umbringen könne, und es wird viel Alkohol getrunken. Der Luftwaffengeneral Robert von Greim und die Fliegerin Hanna Reitsch besuchen Hitler im Bunker in der Absicht, mit ihm zu sterben, was er ihnen unter Hinweis auf phantastische geheime Kriegsplanungen ausredet. Indessen bittet der SS-Reichsarzt Ernst-Robert Grawitz den „Führer“ darum, aus Berlin flüchten zu dürfen, und tötet nach Hitlers abschlägiger Antwort sich selbst und seine Familie beim Abendessen mit Handgranaten. Am 29. April 1945 diktiert Hitler Traudl Junge sein privates und politisches Testament. Danach lässt er sich mit Eva Braun trauen. SS-General Wilhelm Mohnke, der als Kampfkommandant für die Sicherung des Regierungsviertels zuständig ist, meldet Hitler, dass die Reichskanzlei von den sowjetischen Truppen vollständig eingekesselt sei. Die Stellungen könnten nur noch maximal einen Tag gehalten werden. Für Hitler bedeutet das, dass er nur durch Selbstmord einer sowjetischen Gefangennahme entgehen kann. Er will dem Feind auf keinen Fall als Trophäe in die Hände fallen. Deshalb nimmt er seinem Adjutanten Otto Günsche das Versprechen ab, seine sterblichen Überreste restlos zu beseitigen.

Am Nachmittag des 30. April 1945 vergiften sich Hitler und Eva Braun mit Zyankalikapseln. Hitler schießt sich dabei gleichzeitig eine Kugel durch den Kopf. Die Leichen der beiden werden anschließend im Hinterhof der Reichskanzlei verbrannt. Nach dem Tod Hitlers streitet man sich im Führerbunker darüber, ob man weiterkämpfen oder kapitulieren soll. Goebbels, der als Reichskanzler Hitlers Nachfolge angetreten hat, beauftragt den General Krebs, mit dem sowjetischen Generaloberst Wassili Iwanowitsch Tschuikow in Kontakt zu treten, um Friedensverhandlungen zu führen. Im Rahmen dieses Treffens informiert Krebs die Russen über Hitlers Selbstmord. Tschuikow lehnt jedoch Friedensverhandlungen ab und akzeptiert nur eine bedingungslose Kapitulation. Goebbels lehnt die Unterzeichnung einer Kapitulationsurkunde strikt ab. Seine hitlertreue Frau Magda will nicht, dass ihre Kinder in einer Welt ohne Nationalsozialismus aufwachsen. Sie verabreicht ihnen ein Schlafmittel, um sie anschließend mit Zyankalikapseln zu töten. Die zwölfjährige Helga spürt offenbar, dass sie und ihre Geschwister sterben sollen, und weigert sich zunächst, die „Medizin“ einzunehmen. Ihre Mutter flößt ihr das Mittel mit Hilfe des Arztes Dr. Ludwig Stumpfegger mit Gewalt ein. Bis auf das Ehepaar Goebbels verlassen nun die übrigen Bunkerinsassen das Gelände und versuchen in mehreren Gruppen, aus Berlin herauszukommen. Magda Goebbels lässt sich nach der Tötung der Kinder von ihrem Mann erschießen, bevor dieser sich selbst tötet. Als Einziger bleibt der Maschinist Johannes Hentschel im Führerbunker zurück.

Am 2. Mai 1945 fordert General Helmuth Weidling, der von Hitler Ende April zum Kampfkommandanten von Berlin ernannt wurde, seine Soldaten auf, die Kampfhandlungen einzustellen und sich den sowjetischen Truppen zu ergeben. Eine Gruppe um General Mohnke, der sich Gerda Christian und Traudl Junge auf der Flucht aus dem Führerbunker angeschlossen haben, trifft auf eingeschlossene Waffen-SS-Verbände. Einige SS-Offiziere begehen unmittelbar vor der Gefangennahme durch die Rote Armee Selbstmord; ebenso Walter Hewel, der damit ein Versprechen einlöst, das Hitler ihm abgenommen hatte.

Während Gerda Christian nicht mehr weitergehen will, schreitet Traudl Junge auf den Rat von Professor Schenck und Brigadeführer Mohnke zwischen den sowjetischen Soldaten hindurch, in der Hoffnung, dass sie als Frau von der Gefangennahme verschont bleibe. Sie wird von dem zwölfjährigen Peter Kranz begleitet, einem Hitlerjungen, der zu Beginn des Films von Hitler persönlich ausgezeichnet wurde und sich danach auf abenteuerliche Weise aus den Kämpfen in Berlin retten konnte. Marodierende NS-Aktivisten hatten seine Eltern in ihrer Wohnung als Verräter erschossen. Am Ende des Films findet der Junge ein Fahrrad, das Traudl und er benutzen, um die Stadt zu verlassen.

Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland sahen rund 4,5 Millionen Besucher den Film in den Kinos.[4] Laut des Online-Filmportals Box Office Mojo betrug das weltweite Einspielergebnis 92 Mio. US-Dollar.[5]

Der Untergang erhielt trotz vieler Kontroversen (s. u.) viel Lob für seinen gewagten Blickwinkel auf Adolf Hitler und wurde auch international sehr gut aufgenommen. Er gehört zu den erfolgreichsten jüngeren deutschen Produktionen im Ausland, insbesondere auch in den USA, wo der Film unter dem Titel Downfall erschienen war.[6]

Der Untergang gewann in mehreren Kategorien beim Bayerischen Filmpreis sowie in der Kategorie „Bester Film national“ einen Bambi (s. u.). Ebenfalls wurde der Film bei der Oscarverleihung 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Film wurde erstmals in der deutschen Filmgeschichte (und im Gegensatz zu Georg Wilhelm Pabsts Der letzte Akt von 1955) Adolf Hitler als szenisch zentrale Figur eines Historienfilms dargestellt. Die Nutzer der Internet Movie Database bewerten diesen Film mit einer Punktzahl von 8,2 von 10 Punkten (Stand: 28. Dezember 2017). Damit belegt Der Untergang Platz 115 in den „Top 250“ und gehört neben M (Platz 50), Das Leben der Anderen (Platz 63), Das Boot (Platz 72) und Metropolis (Platz 90) zu den besten deutschsprachigen Filmen in dieser Liste.[7]

Der Film hatte bereits vor dem Kinostart kontroverse Diskussionen ausgelöst. Befürworter des Projekts loben die (auch von den Machern postulierte) Authentizität des Films, der viele historisch verbürgte Zitate enthält.[8]

Der NS-Forscher Michael Wildt kritisierte jedoch, dass der Film mit seinem nicht zu haltenden Authentizitätsversprechen sich selbst als Quelle inszeniere: „Wer solche ‚Authentizität‘ verspricht, bringt nicht historisches Geschehen zum Ausdruck, sondern entwirft gerade im umgekehrten Sinn in der gegenwärtigen Szenerie die Vergangenheit.“ Jede Szene spiele „den Zuschauern gleichförmig und eindimensional ‚Authentizität‘ vor: Was zu sehen ist, sei das Wirkliche. Die Behauptung der Filmemacher, der ‚Untergang‘ halte sich streng an die historischen Dokumente, ist daher nicht mehr naiv zu nennen – sie ist eine bewusste Täuschung.“[9]

Der deutsche Filmemacher Wim Wenders kritisiert in einer ausführlichen Besprechung in der Zeit die schillernde Erzählperspektive des Films.[10] Über weite Strecken nimmt der Film die Sichtweise der Traudl Junge auf, ohne diese Sichtweise in irgendeiner Weise zu hinterfragen. Andere Passagen zeigen einen fanatisierten Hitlerjungen. Dieser wiederum tritt in der letzten Szene als „Retter“ von Traudl Junge auf. So wechsle der Film permanent die Position. Wenders weist auch darauf hin, dass der Film, der sonst in der expliziten Darstellung von Gewalt regelrecht schwelgt, den Tod von genau zwei Personen nicht zeigt: den von Hitler und den von Goebbels. Gerade beim Tod dieser beiden Hauptverantwortlichen gnädig wegzuschwenken, heißt für Wenders, ihnen eine Ehre zu erweisen, die ihnen nicht gebühre.

Es wurde auch als peinlich für die zuständige Castingagentur kritisiert, dass der wegen Volksverhetzung 1995 verurteilte Rechtsextremist Karl Richter als Komparse beim Filmdreh, in der Rolle des Adjutanten von Generalfeldmarschall Keitel, mitgewirkt hat. Er behauptet, dass noch 15 bis 20 ihm bekannte Personen des rechtsextremen Lagers am Set gewesen seien.[11] Wie er sagt, habe es ihn besonders bewegt, als ihm „Hitler“ die Hand schüttelte. Die Szene wurde jedoch später herausgeschnitten. Karl Richter war von 1990 bis 2009 einer der Redakteure der rechtsextremen Zeitschrift Nation und Europa – Deutsche Monatshefte.

Weitere allgemeine Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Ein Teil der Kritiker sieht in dem Film eine Verharmlosung der nationalsozialistischen Gräueltaten, da im Film zu wenig Bezug auf die Ermordung der Juden genommen wird und stattdessen Hitler in einigen Szenen als einfühlsamer Charmeur, als jemand, der sich Fehler eingesteht oder etwa beim Nudelessen gezeigt wird. Weiter wird den Produzenten, die für Der Untergang verantwortlich sind, vorgeworfen, einige Nebenfiguren zu Unrecht in einem zu günstigen Licht erscheinen zu lassen, da dem Zuschauer deren Vorgeschichte nicht bekannt gemacht werde. Dies gelte vor allem für die Figur des Albert Speer, der in dem Film als einsichtiger Mahner und Befehlsverweigerer durchgehen könne. Ähnlich verzerrte Bilder treffen nach Meinung der Kritiker insbesondere auch für die Darstellungen des SS-Gruppenführers Hermann Fegelein oder des vernünftig, menschlich agierenden Arztes Ernst Günther Schenck zu. Fegelein wird als mehr oder weniger charmanter Lebemann gezeigt, war jedoch tatsächlich auch aktiv an der Judenvernichtung in Russland beteiligt. Auch das Ende des Filmes geriet teilweise in die Kritik. Im Abspann wurde ein aus dem Film entnommenes Foto der Hauptfiguren mit einer kurzen Zusammenfassung ihres weiteren Schicksals gezeigt.

Vielfach wurde hingegen angemerkt, dass der Film dazu beitrage, Hitler zu entmystifizieren. Man könne den Aufstieg der Nationalsozialisten und die Faszination, die von Hitler ausging, erst dann richtig verstehen, wenn man sich mit dem Menschen Hitler beschäftige und ihn nicht als mythologisches Wesen oder Unmenschen betrachte. Die Untaten Hitlers verlören ihre Schrecken nicht, würden im Gegenteil erst gerade dadurch als Menschenwerk erschreckend. Um zu verhindern, dass der Diktator als Identifikationsfigur erscheine, wurde die Erzählperspektive der Sekretärin Traudl Junge gewählt. Dass der Zuschauer ihre Perspektive annehmen soll, wird durch einen Vorspann verdeutlicht, der zeigt, wie Hitler seine Sekretärin im Führerhauptquartier Wolfsschanze auswählt. Befürworter des Films halten zudem entgegen, dass ein grundlegendes Geschichtswissen mit der Einordnung der Personen in einen weiteren Zusammenhang aber von den allermeisten Zuschauern erwartet werden könne, da es sich nicht um einen Unterhaltungsstreifen handele. Kritiker entgegnen, dass gerade die zunehmende Rezeption des Werks im Zeitgeschichteunterricht als äußerst problematisch anzusehen sei. Den Schülern fehle oft tatsächlich der historische Hintergrund, was sich in vielen Diskussionen in Form von revisionistischen Schlussfolgerungen niederschlagen könne.

Sehr gelobt werden die darstellerischen Leistungen, vor allem von Bruno Ganz als Hitler und Corinna Harfouch als Magda Goebbels. Der aus der Schweiz stammende Hauptdarsteller bereitete sich hinsichtlich seines körperlichen Ausdrucks besonders genau auf seine Rolle vor. Der häufig geäußerten Behauptung, auch seine Sprechweise sei sehr nah an der Hitlers, die dieser im kleineren Kreise pflegte, wurde allerdings widersprochen. Zeitzeugenaussagen sowie ein Vergleich mit einer kurzen erhaltenen Tonfilmsequenz und vor allem mit einer Originalaufnahme, die ein finnischer Techniker heimlich von einem privaten Gespräch des „Führers“ aufzeichnete, machen deutlich, dass insofern die Darstellung Hitlers doch eher an dessen Auftritte in den heute zumeist als abschreckend empfundenen Reden auf Großveranstaltungen nachempfunden ist. In den Tondokumenten ist zu hören, dass Hitler das „R“ nicht rollte, nur einen ganz leichten österreichischen Dialekt besaß und weich und flüssig sprach statt in Stakkati. Befürworter des Filmprojekts meinen in dieser Darstellung ein weiteres dramaturgisches Mittel zur Verhinderung der Identifikation des Zuschauers mit der historischen Figur zu erkennen.

Sachliche Fehler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl von den Machern des Films betont wurde, wie detailgetreu und historisch genau das Drehbuch recherchiert, alles zu Sehende belegt und nichts Entscheidendes erfunden sei, sind im Film mehrere sachliche Fehler – teils szenisch erkennbar – enthalten. In einer Szene wird die Filmfigur Schencks damit beauftragt, verschiedenes medizinisches Material in den Führerbunker zu bringen. In der Liste der angeforderten Utensilien findet sich Penicillin, das erst nach 1945 durch die Amerikaner nach Deutschland kam. Der SS-General Hermann Fegelein trägt die Abzeichen eines SS-Brigadeführers, obwohl er im April 1945 SS-Gruppenführer war (also einen Rang höher) und auch im Film als solcher bezeichnet wird. Er trägt außerdem im Film lediglich das Eichenlaub zum Ritterkreuz, obwohl er am 30. Juli 1944 auch die Schwerter dazu erhielt; Kragenspiegel und Kopfbedeckung des Reichsjugendführers Arthur Axmann entsprechen nicht den historischen Aufnahmen.

Des Weiteren kritisiert Hitlers ehemaliger Telefonist und Leibwächter Rochus Misch das Buch von Fest sowie den Film: „Die Leistungen der einzelnen Schauspieler waren in Ordnung. Sehr enttäuscht war ich, als mich der Regisseur des Films, Bernd Eichinger, erst besuchte, als der Film schon ca. 4 Wochen in den Kinos lief. Dieser Schriftsteller hat mir Äußerungen in den Mund gelegt, die ich nie gesagt habe. Weder hat er mich besucht oder mit mir telefoniert. Ich kenne ihn gar nicht! So entsprechen auch einige Szenen nicht der historischen Wahrheit. Traudl Junge konnte bei Hitlers Selbstmord überhaupt nicht den Schuss hören. Sie schreibt selbst, dass sie sich bei Hitlers Selbstmord im Vorbunker mit den Goebbels-Kindern aufhielt und Hitler im Hauptbunker. Dazwischen lag der Maschinenraum. Von dem ging ein solcher Lärm aus, dass weder sie noch eines der Kinder den Knall hören konnten.“[12]

Im Film werden die Suizide der Generäle Hans Krebs und Wilhelm Burgdorf durch Kopfschuss dargestellt. Tatsächlich starben sie durch Gift. Dies bestätigen Obduktionsberichte der Roten Armee sowie Zeugen. Rochus Misch im gleichen Interview am 6. April 2006 (s. o.): „Etwas später fand ich die Leichen von General Krebs und General Burgdorf. Sie hatten sich eindeutig zusammen vergiftet, da keine Verwundungen oder Blut zu sehen war.“ Im Film deckt Misch die Köpfe der blutüberströmten Toten mit Tüchern ab.

Auch Magda Goebbels starb – im Gegensatz zur Darstellung im Film – durch Gift: Sie und ihr Mann Joseph Goebbels töteten sich am 1. Mai 1945 gegen 21 Uhr mit Blausäure.

Weiterhin ist ein Fernschreiben, das den Führerbunker erreicht, mit „Göring, Reichsfeldmarschall“ unterzeichnet. Der korrekte Rang Görings war jedoch „Reichsmarschall“.

Der Historiker Gerhard Paul kritisierte die Darstellung des Films, nachdem das Dritte Reich in Berlin untergangen sei[13] in einem Vortrag in Flensburg mit den Worten: „Nur in Bernd Eichingers Film Der Untergang vollzog sich das Ende des ‚Dritten Reiches‘ in Berlin. Tatsächlich fand er hier [in Flensburg-Mürwik] [...] statt. Die drei Wochen der Regierung Dönitz: Das waren 23 Tage zwischen Spuk und letztem Terror, ein bizarres Nachspiel zur großen Katastrophe, die am 30. Januar 1933 begonnen hatte. Dieser Untergang in Flensburg wäre der Stoff für einen großen Roman.“[14]

Im Abspann erscheint die Texttafel: „6 Millionen Juden waren in deutschen Konzentrationslagern ermordet worden“, womit der Hinweis auf Massenerschießungen durch Einsatzgruppen fehlt.

Internationale Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Denby, der Filmkritiker des US-Magazins The New Yorker, beobachtete, dass Bruno Ganz’ darstellerische Leistung „nicht nur erstaunlich, sondern auch bewegend“ sei, und Hitler „kein Supermensch, sondern nur ein normaler Mensch, der von den Wünschen seines Gefolges zur Macht erhoben wurde“ „Aber“, so fragt Denby, „ist dies ausreichend, um Hitler gerecht zu werden? […] Dieser Hitler mag Mensch sein, aber vollständig erniedrigt als Mensch.“[15]

Hitler-Experte Ian Kershaw schrieb im Guardian, dass Ganz „Hitler nahe-authentisch darstellt“ und lobte seine Nachahmung der Hitler-typischen Stimme.[16]

Satire und Internetphänomen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Comic-Zeichner Walter Moers persiflierte den Film 2005/2006 in seinem Buch Adolf – Der Bonker und der zugehörigen Videoanimation Adolf: Ich hock’ in meinem Bonker. Die Parodie gewann im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2006 in der Kategorie „Bester Comic – Eigenpublikation national“ den Publikumspreis „Sondermann 2006“.

Eine spezielle Szene des Films erfreut sich als Parodie-Vorlage ungemeiner Popularität im englischsprachigen Internet, vornehmlich auf YouTube.[17] Die Szene zeigt eine Lagebesprechung im Führerbunker, in der die höchsten Wehrmachtsoffiziere Hitler berichten, dass ein geplanter Gegenangriff gegen die Sowjets nicht erfolgt sei. Der Diktator reagiert darauf zunächst mit einem heftigen Wutanfall, bevor er resigniert feststellt, dass der Krieg verloren sei. In unzähligen Internet-Parodien, zumeist von auf dieses Terrain spezialisierten YouTubern, auch Unterganger genannt, wird diese Szene im deutschen Originalton mit erfundenen englischen Untertiteln unterlegt oder wird durch Audio-Zusammenschnitte von verschiedenen Szenen und mit visuellen Effekten dargestellt (wie z. B. die Parodie: "Adolf Hitler VS A Fly"). In diesen Untertiteln wütet Hitler z. B. über den Zusammenbruch des US-amerikanischen Immobilienmarkts[18] oder die Sperrung seines World-of-Warcraft-Accounts. Der derzeit bekannteste Unterganger Stacy Lee Blackmon aus Großbritannien hat unter dem Pseudonym "Hitler Rants Parodies" über 120.000 Abonnenten auf YouTube und war sogar schon in einer schwedischen Fernsehserie, bei dem das Thema Parodien zu Der Untergang waren. Oliver Hirschbiegel betrachtet diese Adaptionen als Kompliment und lobte unter anderem ein Video, in dem Hitler vom Tod Michael Jacksons erfährt.[17]

Auf YouTube sind außerdem viele Parodien zu finden, in denen der Schein erweckt wird, dass Hitler berühmte Songs singt. Dies geschieht durch die Unterlegung der Original-Melodie, dem Verwenden von Auto-Tune und dem Zusammenschnitt klangähnlicher Laute.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat besonders wertvoll.

TV Extended Version[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Kinofassung, die eine Länge von 150 Minuten hat, erschien auch eine speziell fürs Fernsehen produzierte Extended Version. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender Das Erste strahlte am 19. Oktober 2005 zum ersten Mal die 25 Minuten längere Extended Version aus, wo sie in zwei Teilen, die jeweils eine Länge von ca. 90 Minuten hatten, lief.[19] Später wurde sie auch auf DVD veröffentlicht. Die Extended Version enthält viele neue Szenen im Bunker und zeigt mehr von der zerbombten Stadt Berlin.[20]

Ähnliche Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmwissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willi Bischof (Hrsg.): Filmri:ss. Studien über den Film „Der Untergang“. Unrast e. V., 2005, ISBN 3-89771-435-3. Enthält die Aufsätze:
    • Alexander Ruoff: Die Renaissance des Historismus in der Populärkultur. (Ruoff beschäftigt sich mit der Problematik des Erzählens von Geschichte, die im Fall des Filmes nicht den „Riss in der Geschichte“ deutlich mache, der durch Auschwitz entstanden sei, sondern dazu beitrage, Geschichte in „sinnstiftenden Einheiten“ zu präsentieren.)
    • Ilse Bindseil: „… als ob sie alle Emma hießen.“
    • Ellen Martin: „Sophie Scholl – die letzten Tage“ und „Der Untergang“. Spielfilme und ihre perspektivische Vermittlung der NS-Zeit. In: PÄD Forum: Unterrichten – Erziehen, 1 (2006), S. 29–33.
    • Birgit Schmidt: Hitlers Frauen.
    • Tanya Ury: Das Leiden anderer missachten.
    • Lars Quadfasel: Unmenschen, menschlich gesehen. (Lars Quadfasel untersucht anhand des Films die Entstehung der Faszination, die die menschliche Betrachtung von „Unmenschen“ auszulösen scheint.)
  • Hannes Heer: Der Untergang – Wie ein Film die Geschichte Nazideutschlands auslöscht und neu erfindet. In: ders.: Hitler war’s. Aufbau-Verlag, ISBN 3-351-02601-3, S. 11–27 (Heer kritisiert, dass im Film „durch das Löschen aller historischen Daten […] Verbrecher, Tatbeteiligte, Mitwisser“ als Biedermänner gezeigt würden. Die Verbrechen des Nationalsozialismus erschienen damit als quasi nur von Hitler und Goebbels ausgeführt).
  • Roel Vande Winkel: Hitler’s Downfall, a film from Germany (Der Untergang, 2004). In: Leen Engelen und Roel Vande Winkel (Hrsg.): Perspectives on European Film and History. Academia Press, Gent 2007, ISBN 978-90-382-1082-7, S. 182–219.
  • Alexandra Tacke: De/Festing Hitler. Das Spiel mit den Masken des Bösen. In: Erhard Schütz/Wolfgang Hardtwig (Hrsg.): Keiner kommt davon. Zeitgeschichte in der Literatur nach 1945. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-20861-8, S. 266–285 (Vergleich von Der Untergang und Adolf – Der Bonker).

Hintergrund-Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Der Untergang. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2004 (PDF; Prüf­nummer: 99 150 K).
  2. Alterskennzeichnung für Der Untergang. Jugendmedien­kommission.
  3. Abspann der Hörfilmfassung sowie Der Untergang in der Hörfilm-Datenbank des Hörfilm e. V.
  4. Untergang, Der (2004), in: IMDb – Earth’s Biggest Movie Database, online abrufbar über imdb.com.
  5. Der Untergang, in: Box Office Mojo, online abrufbar über boxofficemojo.com.
  6. Ulrich Gregor Daamen: Die Performance deutscher Kinofilme und zeitgenössischer Darsteller des deutschen Films, Rainer Hampp Verlag, München/Mering 2008, ISBN 978-3-86618-260-8, S. 135 m. w. N.
  7. Untergang, Der (2004), in: IMDb – Earth’s Biggest Movie Database, online abrufbar über imdb.com.
  8. „Ich halte mich an die Geschichte“. Interview mit Bernd Eichinger. In: Der Spiegel 17/2003, 19. April 2003: „Wir machen einen großen epischen Film fürs Kino. Allerdings halten wir uns dabei streng an die Dokumente. An Stenogramme der Lagebesprechungen und an die Aufzeichnungen von Zeitzeugen. Was historisch nicht belegt ist, kommt nicht vor. (...) Ich denke, unser Film wird authentischer als alle vorherigen.“
  9. Michael Wildt: „Der Untergang“: Ein Film inszeniert sich als Quelle. In: Zeithistorische Forschungen 2 (2005), Heft 1.
  10. Wim Wenders: Tja, dann wollen wir mal, in: Die Zeit Nr. 44 vom 21. Oktober 2004 online abrufbar über ZEIT online.
  11. Rechtsextremist als Komparse – „Als Hitler mir die Hand schüttelte“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. Oktober 2004, online abrufbar über FAZ.net.
  12. roland-harder.de: Gespräch mit Rochus Misch, 6. April 2006.
  13. Am Ende des Films werden in Berlin feiernde russische Soldaten gezeigt, die den Krieg überstanden haben. In der letzten Spielszene verlässt die Protagonistin Traudl Junge zusammen mit dem zwölfjährigen Peter Kranz die Stadt Berlin auf einem Fahrrad. Die Szene endet, wie sie mit dem Jungen zusammen durch den brandenburgischen Wald radelt und die Vögel im Hintergrund zwitschern. An welchem genauen Tag sie Berlin verlässt, wird nicht erwähnt. Nach dieser letzten Szene erscheint eine Texttafel, die darauf hinweist, dass die Gesamtkapitulation am 7. Mai erfolgte. Die Schlacht um Berlin erfolgte zuvor vom 16. April bis zum 2. Mai 1945.
  14. Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein (Hrsg.): Der Untergang 1945 in Flensburg (Vortrag am 10. Januar 2012 von Gerhard Paul), S. 10.; Die US-amerikanische Times meldete im Mai 1945 ganz unpathetisch: „Das Deutsche Reich starb an einem sonnigen Morgen des 23. Mai in der Nähe des Ostseehafens Flensburg“, womit auf Mürwik verwiesen wurde. Vgl. Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein (Hrsg.): Der Untergang 1945 in Flensburg (Vortrag am 10. Januar 2012 von Gerhard Paul), S. 21.
  15. David Denby: Back in the Bunker. In: The New Yorker, 14. Februar 2005, online abrufbar (Memento des Originals vom 3. März 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.newyorker.com über newyorker.com.
  16. Ian Kershaw: The human Hitler. In: The Guardian, 17. September 2004, online abrufbar über die Webseiten von The Guardian.
  17. a b Daniel Erk: Ein’ hab’ ich noch… (Memento des Originals vom 2. April 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blogs.taz.de. In: Hitler-Blog, taz.de, 21. Februar 2010.
  18. Hitler spoof – Real Estate Downfall, online abrufbar über youtube.com.
  19. Eintrag zur Extended Version von Der Untergang in der Online Filmdatenbank.
  20. Vergleich zwischen der Kinofassung und der Extended Version von Der Untergang auf Schnittberichte.com.