Der heimliche Aufmarsch

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„Der heimliche Aufmarsch“ ist ein Gedicht von Erich Weinert, welches er 1927 schrieb. Es wurde 1929 von Wladimir Vogel anlässlich des ersten internationalen Antikriegstages vertont.

Hanns Eisler vertonte es 1938 neu und ließ es von Ernst Busch u. a. auf Kundgebungen der KPD vortragen. In dieser Version erlangte es seine größte Bekanntheit. In dieser Version singt es Ernst Busch am Schluss des Filmes Niemandsland aus dem Jahre 1931 von Victor Trivas.

Ernst Busch nahm dieses Lied unter einigen Abänderungen in sein Spanienliederbuch auf.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lied beschreibt eine Verschwörung der „Kriegsminister“, der „Kohle- und Stahlproduzenten“ und der „chemischen Kriegsproduktion“ unter dem Schlachtruf „für Nation und Rasse“ zu einem kriegerischen Angriff auf die Sowjetunion und ruft im Refrain die Arbeiter weltweit zum Widerstand und zur Revolution auf, um diesem Angriff zuvorzukommen. In eine spätere Textversion bezog Weinert auch die Gefahr eines Atomkrieges ein. Die Zeilen dazu lauten: „Entreißt die Atome den Militaristen / eh alle Länder in Brand!“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]