Der neue Tag (Weiden in der Oberpfalz)

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Oberpfalz Medien - Der neue Tag
Logo Oberpfalz Medien
Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag „Der neue Tag – Oberpfälzischer Kurier“
Druck- und Verlagshaus GmbH
Hauptsitz Weigelstr. 16, 92637 Weiden
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2017, Mo–Sa)
74.585 Exemplare
Chefredakteur Norbert Gottlöber
Weblink www.onetz.de
Oberpalz Medien
Firmensitz Oberpfalz Medien in Weiden i.d.OPf.

Der neue Tag ist eine regionale Tageszeitung der Oberpfalz Medien mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz. Die Zeitung erscheint mit acht Ausgaben in den Stadt- und Landkreisen Neustadt an der Waldnaab, Amberg, Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth und Schwandorf und erreicht eine verkaufte Auflage von 74.585 Exemplaren.[1]

Zum Medienhaus gehören das Internet-Portal Onetz[2][3] sowie die Oberpfälzer Wochenzeitung (OWZ). Außerdem ist Der neue Tag am regionalen Radiosender Radio Ramasuri und am regionalen Fernsehsender Oberpfalz TV (OTV) beteiligt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neue Tag wurde 1946 von Anton Döhler und Victor von Gostomski gegründet. In Amberg erscheint die Zeitung unter dem Titel Amberger Zeitung, in Sulzbach-Rosenberg unter dem Titel Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Titel der Amberger Volkszeitung von 1907

Auf eine lange journalistische Tradition blickt die Amberger Zeitung zurück. Am 1. Juli 1868 als Amberger Volkszeitung vom Regensburger Verlag der Gebrüder Pustet gegründet, begleitet sie seitdem das politische und soziale Leben Ambergs. Die Zeit des Nationalsozialismus brachte der Amberger Volkszeitung 1936 den Verkauf an den NS-Phönix-Verlag, am 1. Januar 1939 den Zukauf der Sulzbach-Rosenberger Zeitung und beiden gemeinsam die Umbenennung in Amberg-Sulzbacher Zeitung. Zum 1. Oktober 1948 übernahm Der Neue Tag die Amberger Zeitung und die Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neue Tag hat ebenso wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 15 Prozent gesunken.[4] Sie beträgt gegenwärtig 74.585 Exemplare.[5] Das entspricht einem Rückgang von 13.191 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 87,2 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]


Presseratsrüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 rügte der Deutsche Presserat die Zeitung wegen Verstoßes gegen den Pressekodex. Sie hatte einen freien Mitarbeiter der Zeitung, der für das Amt des Bürgermeisters kandidierte, über sich selbst und seinen Wahlkampf berichten lassen. Damit verstieß die Zeitung nach Feststellung des Presserats gegen das Gebot der Trennung von journalistischen und anderen Tätigkeiten. Durch eine solche Praxis gerate die Glaubwürdigkeit der Presse in Gefahr.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberpfalz Medien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, zweites Quartal 2017, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Onetz.de, zuvor Oberpfalznetz
  3. 1 Jahr Onetz - 20 Jahre Online: Blick hinter die Kulissen zum Doppel-Jubiläum von Onetz.de
  4. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  5. laut IVW, zweites Quartal 2017, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  7. Deutscher Presserat: Pressemitteilung vom 5. Juni 2008 aufgerufen am 30. Januar 2012